Düsseldorf: Jetzt auch mit Segen – die Kita St. Jakob in Unterbilk

Düsseldorf hat jetzt einen eigenen Jakobsweg. Der ist zwar nicht einmal einhundert Meter lang, aber er wird in Zukunft von vielen Kindern beinahe tagtäglich beschritten. Denn der Jakobsweg führt zum Eingang der Kindertagesstätte St. Jakob an der Volmerswerther Straße 5a. Seit einigen Monaten werden Kinder in der Unterbilker Kita des Caritasverbans Düsseldorf betreut, am Samstag (25.7.) erfolgte die Einsegnung durch Pfarrer Stephan Pörtner.

Bunte Hinweise zeigten den Weg zur Kita
Mit ihrer altersgemischten Ausrichtung verfolgt die Kita das Ziel, Kinder individuell und ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu fördern. Durch die zugewandte Betreuung, pädagogisch fundierten Angeboten und einer engen Zusammenarbeit mit den Familien soll ein Ort entstehen, an dem sich Kinder geborgen fühlen, erste Freundschaften knüpfen, spielerisch lernen und sich entwickeln können.

Der erste Teil der Einsegnung erfolgte im Aussenbereich
Die Räumlichkeiten sind modern ausgestattet, barrierefrei zugänglich und kindgerecht gestaltet. Neben großzügigen Gruppenräumen und verschiedenen thematisch festgelegten Nebenräumen, verfügt die Kita über einen weitläufigen Außenspielbereich, der vielfältige Bewegungs- und Naturerfahrungen ermöglicht. In drei Gruppen gibt es insgesamt 46 Plätze mit 45-Stunden-Betreuung und vier Plätze mit 35-Stunden-Betreuung.
„Unser pädagogisches Verständnis im Caritasverband Düsseldorf basiert auf einer einfachen, aber tiefen Überzeugung: Jedes Kind ist von Geburt an ein aktives, kompetentes und einzigartiges Wesen. Jedes Kind bringt seine eigenen Talente, eigene Geschichte, seine eigene Persönlichkeit mit. Unsere Aufgabe ist es, Kindern einen sicheren Raum zu geben, in dem sie sich entfalten können“, erklärte die Vorsitzende des Düsseldorfer Caritaverbands Anna Gockel-Gerber. „Gerade in einer Zeit, in der über Fachkräftemangel und Herausforderungen im Bildungsbereich gesprochen wir. Möchte ich deutlich sagen: Die Arbeit unserer Erzieherinnen und Erzieher ist von unschätzbarem Wert. Sie legen jeden Tag den Grundstein für Selbstvertrauen, soziale Kompetenz und Bildungsfreude. Dafür verdienen sie unseren aufrichtigen Respekt und unseren herzlichen Dank.“ Die Erziehenden würden Kindern in einer entscheidenden Phase des Lebens begleiten, Zeit, Aufmerksamkeit, Geduld und Zuwendung schenken. Sie würden trösten ermutigen, fördern und mit den Kindern kleine und große Erfolge feiern.

Kita-Leiter Leonhard Gehrmann bei seiner Ansprache
Damit diese Ausgabe am dritten Caritas-Kita-Standort auch gelingt, waren Kita-Leiter Leonhard Gehrmann und die Leitung Kindertagesstätten und Sozialraumprojekte der Caritas, Urszula Dünnwald, bereits in der Konzeptionsphase beteiligt. „Die Größe der Kita ist schön und wir haben viele Möglichkeiten“, stellt Dünnwald fest. „Wir konnten jedem Gruppenraum noch Nebenräume geben, in denen die Kinder auch zur Ruhe kommen können. Und wir haben zusätzlich je einen Forscherraum, ein Kreativatelier und einen großen Mehrzweckraum, in dem sich die Kinder auch drinnen bewegen und austoben können.“

Der Spielbereich hat ein Sonnensegel zum Schutz der Kinder
Obwohl die Kita in Innenhof eines Neubaugebietes liegt und damit Konflikte mit Anwohnern eigentlich vorprogrammiert sind, gab es wohl noch keine Beschwerden. „Bis jetzt haben wir nur positive Rückmeldungen erhalten. Wir leben im Einklang mit den Anwohnern“, so Kita-Leiter Leonhard Gehrmann. „Aber es wusste ja auch jeder Mieter, dass eine Kita im Hof ist. Und das sie das nicht stört, mussten auch alle Anwohner unterschreiben.“ Die Kindertagesstätte Volmerswerther Straße möchte auch einen Beitrag zum sozialen Miteinander im Stadtteil leisten.