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Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Schadowstraße soll durch Pflanzgefäße sicherer werden

Düsseldorf: Schadowstraße soll durch Pflanzgefäße sicherer werden

Von Ute Neubauer
9. September 2026
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Die Blumenkübel sollen die Passanten darauf aufmerksam machen, dass sie nun einen anderen Bereich betreten

Die Konflikte zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden auf der Schadowstraße haben bereits zu langen Diskussionen geführt. Denn mit der Neugestaltung der Straße wurde in der Mitte ein Fahrstreifen angelegt, den Radfahrende nutzen dürfen. Für viele Passanten hat es aber den Anschein, als würden sie sich in einer Fußgängerzone befinden. So wechseln sie arglos die Straßenseiten und es kommt zu gefährlichen Situationen, wenn gerade ein Radler dort fährt.

Die Stadt hat bereits mehrfach nachgebessert, um die Verkehrsführung für alle deutlicher zu machen. Nach Markierungsarbeiten auf dem weißen Randstreifen und zusätzlicher Beschilderung wurden nun am Dienstag (8.9.) 25 Pflanzgefäße aufgestellt. Sie sollen die Trennung zwischen der Strecke für den Radverkehr und den Flächen für den Fußverkehr verdeutlichen. Damit hofft die Stadt künftig die Konflikte zwischen Radfahrenden und Fußgänger*innen auf der belebten Schadowstraße zu reduzieren und damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

Vor Galeria Kaufhof stehen die Blumenkübel deutlich dichter und bilden im Bereich des Springbrunnen eine Barriere

Nachdem es zu einem Beinah-Unfall mit einem Kind im Bereich der Wasserspiele vor Galeria Kaufhof gekommen war, hatte die Stadt dort bereits 14 Betonpflanzgefäße aufgestellt. Die 25 neuen Pflanzgefäße entlang der Schadowstraße sind baugleich. Damit soll eine klarere räumliche Struktur des Straßenraums erreicht werden. Bepflanzt sind die Kübel mit Liguster, Schneeball und Efeu.

Neben der Verkehrssicherheit leisten die neuen Pflanzgefäße auch einen Beitrag zur Aufwertung des Erscheinungsbildes der Schadowstraße und stärken die Aufenthaltsqualität. Bei der Festlegung der Anzahl und der Standorte wurde darauf geachtet, dass die notwendigen Bewegungs- und Aufstellflächen für die Feuerwehr jederzeit gewährleistet bleiben.

Zusätzlich zu den Gefäßen wurde der weiße Streifen erneuert

Kommentar: Gegenseitige Rücksichtnahme ist immer noch angebracht

Die Pflanzgefäße werden nicht verhindern, dass Passanten gedankenlos auf das Handy schauen die Straßenseite wechseln. Und auch Radfahrer*innen, die sehr schnell unterwegs sind, fahren dadurch nicht langsamer. Gegenseitige Rücksichtnahme auf beiden Seiten ist auch weiterhin angebracht – und das ganz ohne Schilder, Kübel oder Markierungen.  

StichworteSchadowstraßeVerkehrssicherheit
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