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Home›Service›Düsseldorf: „Forschung zum Anfassen” bei der Nacht der Wissenschaft am Freitag

Düsseldorf: „Forschung zum Anfassen” bei der Nacht der Wissenschaft am Freitag

Von Ute Neubauer
9. September 2026
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Foto-Grafik: HHU

Unter dem Motto „Forschung zum Anfassen” können Interessierte am Freitag (11.9.) von 17 bis 24 Uhr die Nacht der Wissenschaft am dem Schadowplatz besuchen. Mehr als 60 Beiträge gibt es aus den unterschiedlichsten Forschungsfeldern der Wissenschaft. Der Eintritt ist frei.

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2024 ist es am Freitagabend wieder so weit. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), die Hochschule Düsseldorf (HSD), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), das Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) und das Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien (MPI) haben erneut die Nacht der Wissenschaft organisiert und versprechen einen Abend voller Entdeckungen und Begegnungen mit der Wissenschaft.

Von der Hirnforschung über Künstliche Intelligenz bis hin zur Branddynamik und nachhaltigen Energiekonzepten reicht das Spektrum, das Wissenschaftler*innen aus Düsseldorf und der Region präsentieren.

Die Nacht der Wissenschaft findet wieder auf dem Schadowplatz in Düsseldorf statt, Foto: Hochschule Düsseldorf

Acht Themenfelder erwarten die Besucher*innen:

  • Biologie und Evolution
  • Denken und Wahrnehmen
  • Energie und Umwelt
  • Künstliche Intelligenz und Daten
  • Medien und Kommunikation
  • Medizin und Ernährung
  • Technologie und Werkstoffe
  • Wirtschaft und Gesellschaft

Zu den Highlights gehört beispielsweise der Vortrag „Physik und Musik, vom Gartenschlauch zur Posaune” von Prof. Dr. Jörg Pretz (Forschungszentrum Jülich). Er wir unterhaltsam erklären, warum in einem Gartenschlauch nur bestimmte Tonhöhen entstehen und was das mit einer Posaune zu tun hat.

Am Stand „Von der Zeichnung zum digitalen Atlas in der Hirnforschung” zeigt das Forschungszentrum Jülich gemeinsam mit dem C. u. O. Vogt-Institut für Hirnforschung des Universitätsklinikums Düsseldorf, wie aus klassischen anatomischen Zeichnungen der „Julich Brain Atlas” entstanden ist, eine hochauflösende digitale Landkarte des menschlichen Gehirns.

Am 11. September ist wieder Nacht der Wissenschaft auf dem Schadowplatz, Foto: HHU, Florian Kaiser-Winter

Wie man 0,00000000000001 Sekunden kurze Lichtblitze erzeugen kann, beschäftigt das Team um Prof. Dr. Georg Pretzler vom Institut für Laser- und Plasmaphysik der HHU. Sie tauchen ein in die Welt der Ultrakurzzeitphysik, in der ein Wimpernschlag eine Ewigkeit bedeutet. Die Forschenden experimentieren mit Lichtpulsen im Bereich weniger Femtosekunden und zeigen, wie Laserpulse in Zeit und Raum manipuliert werden können.

Beim Deutschen Diabetes-Zentrum können die Besucher*innen ihr Diabetes-Risiko selbst testen. Außerdem wird im Wissenschaftstalk „Bewegung bis Ballaststoffe: Diabetes vorbeugen und behandeln” praxisnah vorgestellt, wie Ernährung und Lebensstil die Gesundheit beeinflussen.

Prof. Dr. Markus Suta von der HHU zeigt am Stand „Nachhaltige Leuchtstoffe, mit und ohne Seltene Erden”, wie sich die Farb- und Leuchtstoffindustrie in Deutschland entwickelt hat und welche Rolle geopolitische Abhängigkeiten bei Seltenen Erden für die Nachhaltigkeit spielen.

Das HSD School Lab der Hochschule Düsseldorf wird am Freitagabend Schüler*innen am eigenen Aktionsstand spielerisch Themen wie Robotik und Energiewende näherbringen.

Aktuelle Forschung zu Grünem Wasserstoff und zu Batterien mit höherer Speicherkapazität, die ohne kritische, seltene Erden auskommen, stellt das Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien vor.

Kinder und Jugendliche sind in einem eigenen Themenfeld zu Mitmachaktionen eingeladen, die Forschung spielerisch erlebbar machen.

„Die Nacht der Wissenschaft ist für uns eines der Highlights im Hochschuljahr, weil sie genau das ermöglicht, was für Forschung und Transfer wesentlich ist: den direkten Austausch mit den Menschen in unserer Stadt. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können zeigen, woran sie arbeiten, Fragen aufnehmen und gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern über neue Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren. Gleichzeitig wird sichtbar, wie unmittelbar anwendungsorientierte Forschung unseren Alltag berührt und zu Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit beitragen kann“, sagt Prof. Dr. Manfred Wojciechowski, Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Düsseldorf.

Als traditionellen Abschluss des Abends findet ab Mitternacht der Science Slam im Vortragssaal des Hauses der Universität statt. Dabei präsentieren vier junge Forschende der beteiligten Institutionen in je zehn Minuten ihre Themen, darunter Marcel Leonhardt und Dr. Niklas Wiskandt von der HHU sowie Beiträge aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien. Das Publikum entscheidet anschließend, wer den Titel gewinnt. Moderiert wird der Abend von Tobias Löffler (HHU).

Weitere Informationen gibt es hier: www.nachtderwissenschaft-duesseldorf.de 

StichworteHHUNacht der WissenschaftSchadowplatz
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