Theater
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Getrieben: „Buch der Unruhe“ im Schauspiel Düsseldorf
Der Dichter Fernando Pessoa verdiente sein Geld als Angestellter eines Handelshauses in seiner Heimatstadt Lissabon. Ein seltsamer, kontaktscheuer Mann mit wirren politischen Ansichten und einem Hang ... -
„Kalter weißer Mann“: Spaß und Gender-Moral im Theater an der Kö
Das war sportlich! Weil sich Darsteller Willi Thomczyk einer Herz-OP unterziehen musste, musste das geplante Zweipersonenstück „Yes, we camp“ im Düsseldorfer Theater an der Kö ausgetauscht ... -
Der Narr im Krieg: „Tyll“ am Schauspiel Düsseldorf
Hereinspaziert, „hochversehrtes Publikum“! Schon vor Beginn der Vorstellung haben sich die Gaukler auf der Bühne versammelt. Mit Klampfen, Trommeln, Geige und Harmonika machen sie trotzige Straßenmusik. ... -
Düsseldorf: Das Central wird für einen Nachmittag zur Bühne für die Schnäppchenjäger
Verzauberte Augengläser, lebendige Puppen und magisches Feuer haben ausgedient. „Der Sandmann“ in der Düsseldorfer Inszenierung des Regisseurs Robert Wilson ist Geschichte. Deshalb kann die lindgrüne Kunstleder-Pelle ... -
„Drei Schwestern“ von heute im Stadt:Kollektiv Düsseldorf
Die Klassiker können sich nicht wehren. Als alte weiße Herren haben sie hierzulande ohnehin ausgespielt. Trotzdem nutzt das junge Theater die berühmten Dramen sehr gern als ... -
„Nur eine Phase“: Midlife-Spaß im Theater an der Kö Düsseldorf
Das gemeine Internet verrät alles: Ingolf Lück wird im Frühjahr schon 68 Jahre alt. Aber, hey, das merkt man nicht, wenn er auf der Bühne blitzschnell ... -
Schlaftrunken: „Kafkas Traum“ im Schauspiel Düsseldorf
Seine Geschichten von der Ausweglosigkeit liest man nicht zum Vergnügen. Und doch ist die Gegenwart ganz verliebt in Franz Kafka (1883-1924), den Prager Erzähler mit den ... -
„Frühlings Erwachen“ mit Senioren im Schauspielhaus Düsseldorf
Die Alten haben heutzutage von nichts eine Ahnung. Die Jungen kennen die Technik, fürchten die Zukunft und wissen Bescheid. Meint Bonn Park, Ende 30, aber immer ... -
Das innere Nashorn: Schauspiel Düsseldorf denkt an Ionesco
Kein Dickhäuter zu sehen. Keine Maskeraden. Nur eine dumpfe, grollende Musik deutet auf das Erscheinen der „Nashörner“ hin. Als Eugène Ionesco Ende der 1950er-Jahre sein berühmtes ... -
Lockdown, Schmerz und Liebe: „The Drop“ im Central Düsseldorf
Erfolgreich verdrängt haben wir die große Seuche: das Maskentheater, die Abstandsregeln, den Lockdown, die Furcht vor Ansteckung. Für die meisten älteren Erwachsenen ist die Corona-Zeit nur ...









