Düsseldorf: Kick-Off für das neue W4 Urban Art Festival

Das 40 Grad Urban Art Festival hat in den vergangenen Jahren seit 2013 den öffentlichen Raum geprägt und bei den alle zwei Jahren stattfindenden Festivals viele Kunstwerke geschaffen, die das Stadtbild prägen. 2024 wurden beispielsweise Fassaden im Düsseldorfer Süden am Wittenberger Weg gestaltet, die bis heute ein Blickfang sind.

Mit einem Abschlussfest endete das Urban Art Festival 2024, doch die Kunstwerke können noch jederzeit am Wittenberger Weg besichtigt werden
Aber das Festival entwickelt sich weiter und am Dienstag (9.6.) fand das Kick-Off für das W4 Urban Art Festival in der Düsseldorfer Kunsthalle statt. Das Festival will damit in eine neue Phase treten, das Profil schärfen und die künstlerische Ausrichtung erweitern. Ein neues Team organisiert das „W4“, aber Ziel ist es weiterhin Hingucker im öffentlichen Raum zu schaffen. Der Name wurde ein wenig angepasst, aber der Ursprung des „Urban Art“ bleibt erhalten. Das W4 steht für vier Fragen: Wer? Wo? Was? Wann?. Allerdings soll es nicht mehr die großen Festivals alle zwei Jahre geben. Der Grund dafür sei ganz einfach, erläuterte Celia-Maria Schmidt, die seit 2017 Mitglied im Verein ist: „Es gibt einfach weniger Flächen, die wir gestalten können und vieles hat sich geändert. Wir werden internationaler und wollen Düsseldorf als wahrnehmbaren Standort für Urban Art aufstellen, den Austausch fördern, eine Plattform sein und netzwerken.“

Celia-Maria Schmidt stellte die Neuerungen vor
Die Düsseldorfer*innen sollen weiterhin mit urbaner Kunst begeistert werden und das beginnt bereits am Sonntag, 14. Juni. Dann wird die französische Künstlerin Rouge Hartley die Fassade des Mehrfamilienhauses am Worringer Platz 20 gestalten. Hartley verbindet Malerei, Fotografie und Urban Art zu poetischen, erzählerischen großflächigen Wandgemälden. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Realismus und offener Bildsprache und schaffen atmosphärische Bildwelten rund um Körper, Natur und Erinnerung. Bis zum 20. Juni soll die Gestaltung fertig sein und der Fortschritt kann täglich beobachtet werden. Am Mittwoch (17.6.) sind alle Interessierten ab 18 Uhr zu einem „W4 Wall Talk“ im Kreativ Quartier Worringer Platz 20, WP20, eingeladen. Dort sind ein Talk mit der Künstlerin und ein Get-together geplant. Der W4 Wall Talk gehört zu den Neuerungen des Festivals.

Künstler*innen, Fördernde, Vertreter*innen der Stadt und Interessierte waren zum Kick-Off gekommen
Einen Ausblick auf die weiteren Künstler*innen des diesjährigen Festivals gab es beim Kick-Off – allerdings ohne zu verraten, wo und wann die Kunstwerke entstehen werden. Bis September werden Boris Tellegen/Delta, Marat Danilyan/Morik und Stefan Marx aktiv werden. Stefan Marx gestaltet im Juli die Wände in der Kunsthalle, bekommt aber für das W4 Urban Art Festival auch eine Fassade in der Stadt.
Das Festival verspricht viele Überraschungen und man kann gespannt sein, wo weitere Hingucker entstehen werden. Aktuelle Informationen gibt es auf der neuen Webseite www.w4-festival.com
Ermöglicht haben das W4 Urban Art Festival: das Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, die Bezirksvertretung 1, Küssdenfrosch Häuserwachküssgesellschaft mbH und die Sundermann und Palm GmbH & Co.KG.