Düsseldorf: Drei Wochen Düsseldörfchen unter dem Motto „Spiel in der Stadt“

Seit Montag (20.7.) hat Düsseldorf einen Stadtteil mehr. Denn im Südpark sind 280 Kinder die Bürger*innen des Düsseldörfchens. Noch bis zum 7. August planen, gestalten und bauen die acht- bis 14-Jährigen ihre eigenen Stadt. Es gibt ein Rathaus und eine Bank, einen Bauhof, eine Schreinerei und ein Autowerk, ein Kunstatelier und eine Bühnenwerkstatt, ein Filmstudio, ein Bistro, einen Sportverein und mehr. In diesem Sommer steht das Düsseldörfchen unter dem Motto “Spiel in der Stadt”. Organisiert wird die Kinderstadt seit über 30 Jahren von Akki e. V. im Auftrag des Amtes für Soziales und Jugend.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche besucht das Düsseldörfchen, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert
Passend zur ersten Wahl des Bürgermeisterteam besuchte am Mittwoch (22.7.) Stadtdirektor Burkhard Hintzsche das Düsseldörfchen im Südpark. Drei Parteien hatten sich beworben:

Drei Parteien hat sich um den Posten der Bürgemeister beworben, die GFD gewann, die Wahlbeteiligung lag bei 82 Prozent, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert
Im Rahmen der Markteröffnung wurde das Wahlergebnis bekannt gegeben und die erste Kinderregierung vorgestellt. Friederike (13) und ihre Vertreterin Marlene (11) von GFD wurden zu den Bürgermeisterinnen gewählt und werden die Kinderstadt für eine Woche regieren.

Das Bürgermeister-Team des Düsseldörfchens: (v.l.) Minister Felix, Ministerin Lisa, Bürgermeisterin Marlene, Ministerin Lara und Bürgermeisterin Friederike., Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: “Das Düsseldörfchen ist seit vielen Jahren ein echtes Highlight in den Sommerferien. Hier erschaffen Kinder ihre eigene kleine Stadt – mit allem, was dazugehört. Ganz nebenbei lernen die Kinder spielerisch, wie Demokratie funktioniert, was ein gutes Miteinander ausmacht, wie man mit Geld umgeht und wie eine Gemeinschaft organisiert ist. Besonders schön war der Austausch mit den neu gewählten Bürgermeisterinnen Friederike und Marlene des Düsseldörfchens. Es hat viel Freude gemacht, zu sehen, mit wie viel Engagement, Selbstbewusstsein und Begeisterung die Kinder ihre Aufgaben übernehmen und ihre Stadt mit Leben füllen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses besondere Ferienprojekt jedes Jahr mit so viel Engagement und Herzblut möglich machen.”

Regelmäßig gibt es Markttage, an denen das in den Werkstätten produzierte verkauft wird, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert
Die Kinder leben, spielen, forschen und experimentieren im Düsseldörfchen in den unterschiedlichen Spielbereichen und Werkstätten. Dabei Demokratie und soziales Zusammenleben, Abläufe im Alltag, der Umgang mit Geld, gesellschaftliche Zusammenhänge und alltägliche Abläufe spielerisch vermittelt.

Das Düsseldörfchen hat eine eigene Währung, die an der Akki-Bank ausgegeben wird, Archivbild aus 2022
Das Düsseldörfchen wird bereits seit vielen Jahren von der Stiftung Sterntaler Düsseldorf e. V. unterstützt, die beispielsweise für den Düssel-Euro sorgen. Mit dieser Währung können die Kinder in der Stadt bezahlen, Konten führen und Waren oder Dienstleistungen erwerben. Den „Düssel-Euro“ müssen sie sich durch Arbeit in den verschiedenen Bereichen der Spielstadt selbst verdienen. Der Düssel-Euro verliert außerhalb des Düsseldörfchens seine Gültigkeit.

Auszeit und Chillen sind im Düsseldörfchen jederzeit möglich, Foto: Stadt Düsseldorf, Ingo Lammert
Während der drei Wochen gehören neben den Aktivitäten im Südpark auch Ausflüge zum Programm.