Düsseldorf: Die Rheinkirmes als besonderes Erlebnis für den Nachwuchs und die Senioren

Die Rheinkirmes ist eine Familienkirmes und wird von den St. Sebastianus Schützen von 1316 organisiert. Zu den zahlreichen Traditionen der Schützen gehört auch ihr soziales Engagement. Das wurde besonders am Donnerstag (23.7.) deutlich. Denn gleich zwei Gruppen an Kinder und Jugendlichen konnten die Fahrgeschäfte der Kirmes genießen und am frühen Abend füllte sich dann das Festzelt mit 1200 Senior*innen. Ddorf-aktuell hat die drei Aktionen begleitet und viel Begeisterung erlebt – bei Jung und Alt.
Das Kinderhilfezentrum auf dem Rummel

Die Gesellschaft Reserve sorgte für 40 Kinder aus dem Kinderhilfezentrum an der Eulerstraße mit ihren Betreuer*innen für ein tolles Erlebnis
Die Gesellschaft Reserve e.V. 1858 lädt bereits seit mehreren Jahren die Kinder des Kinderhilfezentrums an der Eulerstraße mit ihren Betreuer*innen zum Kirmesbesuch ein. Noch bevor die Kirmes offiziell öffnete, hatte sich die Gruppe mit 40 Kindern im Alter zwischen 4 bis 17 Jahren im Ausschank von Traber versammelt. Nach einer Stärkung mit leckeren Pommes und Getränken wurden sie vom Präsidenten der Reserve, Dietmar Schwabe-Werner begrüßt.

Vor dem Kirmesrundgang gab es bei Traber noch leckere Pommes und Getränke

Agathe Kosmider (rechts) vom Kinderhilfezentrum bedankt sich beim Präsidenten der Reserve, Dietmar Schwabe-Werner und Norbert Breuer (mitte)
Er hatte Norbert Breuer zur Verstärkung mitgebracht, der die traditionelle Kleidung der Reserve – grüne Lodenjacke, blaue Fliege mit weißen Punkten, weißes Hemd und schwarze Hose – trug. Agathe Kosmider vom Kinderhilfezentrum bedankte sich für die Einladung, die für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis sei. Wie riesig die Rheinkirmes ist, konnten dann alle bei einer Fahrt mit dem Riesenrad erleben und den Blick von oben genießen.

Viele Eindrücke, auch für die jüngeren Kinder

In die Geisterbahn trauten sich nicht alle
Aufgeteilt in zwei Gruppen – damit die Jüngeren die für sie geeigneten Fahrgeschäfte genießen konnten – ging es anschließend über den Platz. Dabei waren die Geschmäcker durchaus verschieden. Die Geisterbahn wurde von den coolen Kids gerne mitgenommen und selbst sie schrien später vor Begeisterung/Schrecken auf der Wilden Maus XXL. Eine Abkühlung gab es auf der Rafting Bahn „Rio Rapidos“ und damit war die Runde längst noch nicht zu Ende. Alle waren restlos begeistert.
Die Pagen von 1316

Die Pagen im Alter von 6 bis 13 jahren und ihre Geschwister freuten sich auf den Kirmesrundgang
Für alle Schützenvereine ist die Nachwuchsförderung wichtig und das wissen auch die Sebastianer von 1316. Sie haben eine Jugendkommission, die von Fabian Becker und Kai Roth geleitet wird. Sie betreuen die Jungschützen und die Pagen, die jeweils zu den verschiedenen Gesellschaften gehören. Rund 40 Pagen zwischen sechs und 13 Jahren und ihre Geschwister durften sich am Donnerstagnachmittag über einen großen Kirmesrundgang freuen. An der Festhalle wurden zuerst alle mit einem T-Shirt (mit der Aufschrift Pagen 1316) und einem Altersbändchen ausgestattet.

Die Jugendkommission unter Führung von Fabian Becker und Kai Roth betreuen die Pagen bei verschiedenen Aktivitäten
Nach dem obligatorischen Gruppenfotos ging es dann los. Fabian Becker machte den „Reiseleiter“ und hatte einen passenden Schirm dabei, den er hochhielt, damit niemand verloren ging. Nachdem sich die Gruppe im „Rio Rapidos“ abgekühlt hatte, wurde die Wilde Maus erobert. Und das war erst der Anfang der langen Tour, bei der auch Zwischenstopps eingelegt wurden, um sich zu stärken.

Kai Roth (rechts) begleitete auch auf einige Fahrgeschäfte

Wehende Haare auf der Wilden Maus
Senioren im Festzelt

1200 Senior*innen folgten der Einladung der Sebastianer von 1316
Während sich die Kinder und Pagen noch auf den Fahrgeschäften amüsierten, füllte sich zu 17 Uhr das Festzelt sichtlich. Denn 1200 Senior*innen waren von den Sebastianern eingeladen worden. Das hat eine lange Tradition. Die Betreuung der Gäste wird dabei immer von zwei Bataillonen übernommen, diesmal das IV. und V.. Die Schützen bekamen dabei Verstärkung, denn Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller kam nicht nur auf ein Grußwort vorbei, er packe auch beim Service mit an.

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller kam nicht nur für Grußworte, er packte auch mit an
Neben dem bunten Programm, das von einem DJ, Heinz Hülshoff, der Tanzgarde der Prinzengarde Blau-Weiss und einer Gruppe der Gesellschaft Königin Stephanie gestaltet wurde, gehörte natürlich auch ein leckeres Essen zur Veranstaltung. So konnten sich alle einen zünftigen Möhreneintopf mit Frikadelle schmecken lassen – mit einem leckeren Bierchen, wer wollte. Wer nach der abschließenden Tombola noch nicht nach Hause wollte, konnte ab 21 Uhr auf der Festwiese vor dem Zelt noch das Kirmeskonzert der kleinen Egerländer Besetzung genießen.

Heinz Hülshoff war einer der Programmpunkte

Wenn Heinz Hülshoff singt, zieht die Polonaise – egal ob im Sommer- oder Winterbrauchtum
So hatten Jung und Alt am Donnerstag einen tolles Kirmestag – Dank der Schützen.
Weitere Eindrücke der Gäste der Reserve

Die Wilde Maus XXL machte den Jugendlichen aus dem Kinderhilfezentrum viel Spaß

Zwischendurch war Gelegenheit auszuruhen

Beim Abenteuer Rafting wurde man auch schon mal etwas nass

Die Fahrgeschäfte mit Wasser waren besonders beliebt

Bei vielen Fahrgeschäften musste zuerst ein Parcours überwunden werden, bevor es in die Boote oder Gondeln ging

Ohne lange Wartezeiten konnte die Gruppe die Fahrt genießen

Einen Eindruck von der Größe der Kirmes gab es vom Riesenrad aus
Weitere Eindrücke des Pagenrundgangs

Nicht alle trauten sich auf die Wilde Maus, aber die, die fuhren, waren begeistert


Bei Rio Rapidos konnte es auch nass werden