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Home›Kultur›Kom(m)ödchen Düsseldorf: Spielplanhighlights bis September 2026

Kom(m)ödchen Düsseldorf: Spielplanhighlights bis September 2026

Von Ute Neubauer
3. Juni 2026
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Das Kom(m)ödchen-Programm bis Herbst

Bis das Kom(m)ödchen vom 20. Juli bis Ende August in die Theaterferien geht, stehen davor noch zahlreiche Programmpunkte auf dem Plan und ab September sowieso.

Diverse Termine – alle finden sie hier

Das satirische Nummernprogramm des Kom(m)ödchen-Ensembles „Don´t Look Back“ wurde generalüberholt und ist noch schneller, härter und lustiger als zuvor. Heiko Seidel, Martin Maier-Bode, Massimo Tuveri und ganz neu dabei, Leonie Houber freuen sich darauf das Publikum zu begeistern.

4. Juni 2026

Stefan Waghubingers Motto lautet „Österreichisches Nörgeln, aber mit deutscher Gründlichkeit“ und hat sich zu seiner eigenen Überraschung als ganz schön wirksam erwiesen. Der Abend bietet tiefgründige Gedanken, scharfe Formulierungen und ein Lächeln, das auch an Land noch bleibt.

5. Juni 2026

Premiere auf der Kom(m)ödchen-Bühne für Saskia Kästner alias Schwester Cordula. Sie hat dutzende Romane seziert, gefiltert, gerührt und geschüttelt und zum „ultimativen Arztroman“ zusammengebraut. Mit Witz und großer Lust am Spiel verabreicht sie ihrem Publikum liebevoll, ein zwerchfellerschütterndes, glückseligkeitsspendendes Elixier, getreu dem Motto „Heile Welt fürs kranke Gemüt“.

3. Juli 2026

Maxi Schafroth tritt als bundesweit agierender Kulturcoach für Toleranz an, uns die Vielseitigkeit des flächenmäßig größten Bundeslandes Bayern näher zu bringen.

4. Juli 2026

Zu einer weiteren Late Night Show laden das Kom(m)ödchen und Patrick Nederkoorn diesmal unter dem Titel „Edition FREIHEIT“ ein. Der 4. Juli ist der berühmte „Fourth of July“ – der Unabhängigkeitstag der USA. Patrick diskutiert mit Gästen über die Zustände von Freiheit, Patriotismus und Demokratie in den Niederlanden, in Deutschland und über den großen Teich hinweg. Es erwartet Sie ein Feuerwerk der Themen und die Diskussion brennender Fragen unserer Gesellschaft – heißer als beim Barbecue.

1. und 2. September 2026

Am 1. und 2. September starten das Kom(m)ödchen mit einem kabarettistischen Kneipenquiz als lässig, lockere Sommeredition. Dazu wird der Saal ausgeräumt und mit Biertischen, Bänken, Deko und Getränken ein Sommerfeeling kreiert. Gastgeber sind diesmal Martin Maier-Bode, Heiko Seidel und Leonie Houber, die nicht nur Fragen stellen, sondern auch ihre Lieblingsnummern zum Besten geben. Anmeldungen für Gruppen bis acht Leute bitte unter kasse@kommoedchen.de

3. September 2026

Wo bislang seine Songs den Redefluss unterbrochen haben, soll es diesmal umgekehrt sein. „Nebensaison“ ist ein kleines, feines Christian Ehring-Konzert mit den besten Eigenkompositionen der vergangenen Jahre, präsentiert an wenigen, ausgewählten Terminen neben seiner regulären Kabarett-Tournee. Ein Muss für alle, die nicht nur den pointierten Moderator lieben, sondern auch den musikalischen Melancholiker dahinter.

9. September 2026

Vier/Null präsentiert einen neuen True Crime Fall: Es geht um einen Mord im Düsseldorfer Schlossturm. Ein spannender Mittelalter-Krimi um Jakobe von Baden, eine aus Süddeutschland Zugezogene, die einen mächtigen Düsseldorfer mit geistigen Defiziten heiratete und der ihr Machtbegehren zum Verhängnis wurde.

16. + 17. September 2026

In „Halt mal, Schatz!“ erzählt Jochen Malmsheimer wesentliches über Planung, Kiellegung, Stapellauf und Betrieb eines Kindes. Ein Programm für die ganze Familie also, für seiende und werdende Väter und Mütter und solche, die es werden wollen. Oder auch auf keinen Fall werden wollen, und denen dazu noch die wesentlichen Argumente fehlen.

18. September 2026

Mit einem besonderen französischen Konzertabend nimmt Evi Niessner – The Voice Of Vintage – das Publikum mit in das alte Paris bei Nacht und lässt es in hellem Lichterglanz erstrahlen.

19. September 2026

Pigor & Eichhorn beglücken mit „Willkommen in der postfaktischen Welt“, den „Maulenden Rentnern“, Rabenmüttern und anderen prophetischen Klassikern, aber auch brandaktuellen Chansons als Sneak Preview auf das ganz neue Programm ihre Fans und ebnen dem intellektuellen Nachwuchs mit textlich wie musikalisch zuverlässig hochwertiger Qualitätsware den Weg.

24. September 2026

René Steinberg rebelliert bei seiner Düsseldorf-Premiere für mehr Lebensfreude, Gemeinsinn und Freundlichkeit. Sein Motto: Lachen ist Widerstand! Kein Faustkampf, sondern eine Pointenoffensive gegen die Widrigkeiten unserer Zeit. Mit Tiefsinn, Witz und echtem Ruhrpott-Charme zeigt der gelernte Literaturwissenschaftler, dass Humor mehr kann als nur Spaß.

28. September 2026

Völlig aus der Mode gekommen sind die schnelle Erledigung, die ergebnisoffene Diskussion und der vergnügte, unblutige Schlagabtausch. Anka Zink überzeugt mit „K.O. Komplimenten“.

In Kooperation mit dem Robert-Schumann-Saal präsentiert das Kom(m)ödchen vier Veranstaltungen mit großartigen Künstlern.  

16. Oktober 2026 um 20 Uhr

Düsseldorf-Premiere: Toni & Max Uthoff „Einer zuviel“. 40 Jahre Unterschied. Gen X und Gen Z. Lebenserfahrung oder eher weniger. Lassen Sie uns ein Experiment wagen: In einem geschlossenen Raum treten zwei Zyniker unterschiedlicher Generation und verschiedener Geschlechteridentität (Vater/Tochter) an, um unter fachkundiger Beobachtung (Publikum) die bedeutsamsten Fragen unserer Zeit zu klären. Wer bringt auf diesem Planeten den Müll runter? Was war zuerst da: Ei oder McChicken? Was lässt sich leichter verhüten, Kinder oder Klimawandel? Wie wird man einen alten, weißen Mann los, wenn der die Miete zahlt? Wie erklärt man der jüngeren Generation die Existenz der FDP? Wie der älteren den Unterschied zwischen LGBTQ und BLT? Genießen Sie einen Abend voller Witz, Weltschmerz und Wahnsinn. Sie werden sich und ihr Umfeld hinterher nicht mehr hassen als vorher. Oder vielleicht doch?

26. November 2026 um 20 Uhr

Lars Reichow „Boomerland“. Boomer – das sind keine Gartenmöbel oder vom Aussterben bedrohten Kuscheltiere, sondern Millionen von Menschen, die um 1960 geboren worden sind. Pausbackig und brüllend vor Vergnügen kamen sie zur Welt: Menschen von außergewöhnlicher Attraktivität und Intelligenz, beeindruckendem Scharfsinn, unerklärlicher Empathie und robuster Leidenschaft. Sie leben unbeschwert, lachen gerne, gehen oft ins Kabarett, sind zukunftszugewandt und genießen verantwortungsvoll ihr nicht enden wollendes Leben. Lars Reichow – selbst Muster-Boomer – zeigt mit dem Finger auf die größte und mächtigste Gruppe unserer Gesellschaft. Auf Samtpfoten führt er sein Publikum in den Optimismus, träumt er von einem Deutschland aus glücklichen Menschen, in pünktlichen Zügen mit einem starken W-LAN. Eine musikalisch-rhetorische Achterbahnfahrt, gefühlvoll im Ton, hart in der Sache, summt Reichow dem Ende des fossilen Zeitalters entgegen. Ein lustiger Abend in Dur und Moll. Reichows Boomerland – ein Fest der künstlerischen Freiheit – nur für Demokraten!

16. Dezember 2026 um 20 Uhr

Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs. Ein Historett in Geh-Dur“. Das Zeitalter des Investiturstreits nimmt seinen Anfang mit der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führt. Dort hatte Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Schutz gesucht. Mit „Zwei Füße für ein Halleluha“ präsentieren Malmsheimer und Rössler eine ebenso geistreich wie unterhaltsame Einführung in das Canossa-Thema. Wie weit kann man gehen, was zieht man an, wenn man den Papst trifft und was sind die Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen? Malmsheimer haucht dem Salierkaiser neues Leben ein und Rössler untermalt den vergnüglichen Ausflug in Alltag und Mentalität des Mittelalterns mit originellen Tönen und begeistert mit einem fulminanten Ritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Brahms. Denn nichts ist, wie es war – Deo gratias et in excelis jubilo.

3. März 2027

Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob „Das ernsthafte Bemühen um Albernheit“. Der eine gehört zu den beliebtesten Kinostars, der andere hat seinen erfolgreichsten Film geschrieben: „Extrawurst“ . Und beide haben noch mehr Gemeinsamkeiten: Sie lieben feine Satire, den schnellen Rollenwechsel und Loriot. An diesem exklusiven Abend plaudern sie nicht nur über ihre Leidenschaft fürintelligenten Humor – sie geben dem Publikum auch jede Menge Kostproben der satirischen Schreibkultur.

Tickets und weitere Informationen finden sie hier. 

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