Düsseldorf Vennhausen: Der Nachbarschaftstreff „Quartier Freiheit“ hat nun ein Amselbänkchen

Das „Amselbänkchen“ ist kein Platz für die Vogelart aus der Familie der Drosseln. Und eigentlich ist es auch kein „Bänkchen“ sondern eine stattliche und stabile Bank. Die steht im Hof des Nachbarschaftstreffs „Quartier Freiheit“ der AWO Düsseldorf in der Amselstraße 45. Die Straße ist der Namensgeber für das „Amselbänkchen“, die seit Donnerstag (20.8.) zum Treffen und Klönen einlädt.
Es ist bereits die sechste Bank, die die AWO an verschiedenen Stellen in Düsseldorf aufgestellt hat. Fünf davon sind Bänke unter dem Motto „Kein Platz für Rassismus“. Bei der neuen Quartiersbank geht es darum, einen offenen und niedrigschwelligen Ort für Austausch und nachbarschaftliches Miteinander zu schaffen.

(v.l.) Petra Valder, Anne Kühl und Marion Warden bei der Begrüßung
Zur Einweihung nahmen Marion Warden (Vorsitzende des Vorstandes der AWO Düsseldorf), Andreas Rimkus (Vorsitzender des Stiftungsbeirats der AWO Sozialstiftung und stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Düsseldorf), Anne Kühl (Leiterin der offenen Senior*innenhilfe der AWO Düsseldorf) und Sandra Germeck von der Wogedo auf der Bank Platz, nachdem feierlich das rote Tuch entfernt wurde.
Die Siedlung Freiheit hat damit einen neuen Treffpunkt, der auch gleich nach der Einweihung genutzt wurde. Denn einige der Besucher*innen das Gespräch mit Sandra Gernecke, die bei der Wogedo für die Vermietungen zuständig ist.

(v.l.) Anne Kühl, Marion Warden, Petra Valder, Sandra Germecke und Andreas Rimkus
Die Quartiersarbeit liegt der AWO sehr am Herzen, erklärte Marion Warden. Die Bank wurde von der AWO Sozialstiftung finanziert, die das Ziel hat dort zu helfen, wo die öffentliche Finanzierung endet, aber ein Bedarf für die Gemeinschaft da ist. Andreas Rimkus vom Stiftungsbeirat freute sich, wenn neue Ideen und Projekte an sie herangetragen werden und die Unterstützung ganz konkret vor Ort ankommt – wie das Ampelbänkchen. „Auf den ersten Blick ist die Bank was Alltägliches. Sie steht in Parks oder auf Plätzen vor den Häusern und man kann sich ausruhen. Aber tatsächlich ist es so, dass diese Bank etwas Besonderes ist. Denn dort kommen Menschen zusammen und man kommt ins Gespräch. Und das unabhängig von Herkunft und Lebenssituation. Man hat Zeit füreinander und merkt, dass man Teil einer lebendigen Nachbarschaft ist.“

Das Team mit Petra Valder und Anne Kühl hatte Leckerein vorbereitet

Nach der Bankeinweihung wurde noch gemeinsam gefeiert
Dass solche Orte wichtig sind, zeigen aktuelle Entwicklungen. Die Landeshauptstadt hat 2025 eine stadtweite Kampagne gestartet, die dazu aufruft, mehr Möglichkeiten für Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe und damit gegen Einsamkeit zu schaffen. Im Nachbarschaftstreff Quartier Freiheit gibt es nicht nur die Bank als Treffpunkt. Das Team organisiert eine Vielzahl an Angeboten, die insbesondere Senior*innen, aber auch Familien ansprechen. Dazu gehören Erlebnistanz, ein Nähtreff, Spielenachmittage, Mittagstisch und Gymnastik. Bei den jahreszeitlichen Festen wie Ostern oder Nikolaus sind die Kinder aus dem Viertel begeistert dabei. Interessierte sind herzlich willkommen, weitere Informationen gibt es hier.