Düsseldorf Heerdt: Das ASB-Projekt Geschichtsschreiber*innen stellt sich vor

Der Arbeiter-Samariter-Bund Region Düsseldorf e.V. (ASB) hat vor fast zwanzig Jahren das Projekt „Geschichtsschreiber“ initiiert und es ist aktueller denn je. Denn damit will der ASB Erinnerungsschätze bewahren, da es immer weniger Zeitzeugen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs gibt. Auch die Zeit des Wirtschaftswunders, der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands, der 68-er Bewegung, der Friedens- und Umweltbewegung waren Umbrüche, von denen viele junge Menschen nichts wissen.
Ehrenamtliche schreiben die Lebensgeschichte von in Düsseldorf und Krefeld lebenden älteren Menschen auf. Gebunden als Buch, halten die Teilnehmenden am Ende eines Projektdurchgangs ihre ganz persönliche Biografie in der Hand. Rund 300 Biografien wurden bereits erstellt. Bei Lesungen werden nicht nur die Geschichten erzählt, sondern auch für das Projekt geworben.

Über 300 Biographien wurden bereits erstellt
Am Mittwoch, den 19. August von 15 bis 16 Uhr, ist der ASB zu Gast im zentrum plus Heerdt (Diakonie), auf der Aldekerkstraße 31. An dem Nachmittag wird interessierten Gästen das Projekt vorgestellt. Gemeinsam mit Projektteilnehmenden werden dazu aus verschiedenen Biografien Textauszüge vorgetragen und zu einem Austausch eingeladen.
Bei dem Projekt werden nicht nur Menschen gesucht, die ihre Geschichten erzählen, sondern auch die, die diese aufschreiben. Interessierte Erzählende können sich zum neuen Projektdurchgang in Düsseldorf vormerken lassen, der ab Herbst 2026 beginnt.
Für Fragen und weitere Informationen steht Michael Thomaschek des ASB gerne telefonisch 0211/930 31 47 oder per Mail m.thomaschek@asb-duesseldorf.de zur Verfügung. Interessierte finden außerdem auf der Seite www.geschichtsschreiber-asb.de zusätzliche Infos.