Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Erneute Kontrolle der Waffenverbotszone in der Altstadt

  • Düsseldorf: Autobahn GmbH wird ab 2. Oktober die Gegenfahrbahn der A59 sanieren

  • Düsseldorf: Strandbad Nord am Unterbacher See öffnet für weitere vier Tage

  • Düsseldorf: Mitmachaktion zur Laienreanimation im Gesundheitsamt

  • Düsseldorf Ludenberg: Nach Abrissarbeiten am Nachbarhaus Gebäude nicht mehr standsicher

KulturKunstkritikTop News
Home›Kultur›Strenge Form, aber mit Gefühl: Anne Truit im K20 Düsseldorf

Strenge Form, aber mit Gefühl: Anne Truit im K20 Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
27. März 2026
Teilen:
Geometrie und Gefühle: Die aufrechten Skulpturen von Anne Truit (1921-2004) sind mit Bedeutung aufgeladen. Foto: bikö

Um es gleich zu sagen: Das große „Oh“ und „Ah“ bleibt aus beim Anblick der reduzierten Kunst von Anne Truit (1921-2004) in der weitläufigen Ausstellungshalle des K20. Da gibt es nichts Überwältigendes. Die „Pionierin der Minimal Art“ arbeitete mit streng abstrakten Formen und mit Farbe. Ungefähr wie ihre ungleich berühmteren männlichen Kollegen Donald Judd oder Barnett Newman. Aber: mit mehr Delikatesse und subtilem Gefühl. Direktorin Susanne Gaensheimer will der Amerikanerin postum „den Platz geben, der ihr gebührt“.

Dialog: Anne Truits Tochter Alexandra (links) fachsimpelt mit Kuratorin Vivienne Trommer vor Farbzeichnungen ihrer Mutter aus den 1960er-Jahren. Foto: bikö

Alexandra Truit, die Tochter der Künstlerin, hatte es vermutlich nicht leicht als Kind. „She was very serious“, verrät sie, die Mutter sei sehr ernsthaft gewesen. Der Verlauf einer Linie konnte für sie „eine Frage von Leben und Tod“ sein. Sie habe immer versucht, mit der Kunst die Dinge zu erfassen, „to capture things“. Dabei war sie, meint die Tochter, als Künstlerin „self-invented“, selbst erfunden. Nach einem Studium der Psychologie und einem Einsatz als Rote-Kreuz-Schwester im Zweiten Weltkrieg besuchte Anne Truit, geborene Dean, Kurse bei renommierten Malern und Bildhauern und übte sich in moderner Figuration. Aber sie ließ jeden konservativen Gedanken hinter sich, als sie, schon 40-jährig, 1961 im New Yorker Guggenheim Museum die Farbfeldmalerei der „American Abstract Expressionists“ sah.

Genau hinsehen: Das rosafarbene „Echo“ (1973) besteht aus vielen Schichten und Farbnuancen. Foto: bikö

Völlig losgelöst

„Niemals zuvor war ich so frei … Ich blieb die ganze Nacht wach“, erinnerte sich die Künstlerin später. Am nächsten Morgen soll sie sich in einem Baumarkt Latten, Klemmen und Leim gekauft haben und daraus ihr erstes, weiß lackiertes Werk gemacht haben: „First“. Sah aus wie ein Stück Gartenzaun. Was folgte, war vollkommen gelöst von solchen Ähnlichkeiten, mit geradlinigen Formen in leuchtenden Farben. Nur die Titel geben gelegentlich eine Erzählung preis. Ein liegender, leicht angestufter, mit mediterranen Blautönen vielschichtig bemalter Holzbalken ist „Remembered Sea“ (Erinnertes Meer, 1974). „Toth“ heißt eine aufrechte, dunkel getönte Pfahlskulptur von 1983, benannt nach Hilda Toth, einer Studentin, die während des ungarischen Volksaufstands von 1956 gehängt wurde und die Anne Truit ähnlich sah.

Stufen wie Wellen: „Erinnertes Meer“ heißt die liegende azurblaue Form vorn. Foto: bikö

Truits Ziel war immer, „die einfachste Form zu nutzen, um die größtmögliche Bedeutung auszudrücken“, erklärt Kuratorin Vivien Trommer, eine ausgewiesene Expertin, die ihre Doktorarbeit über die Amerikanerin schrieb. Mit 120 Werken hat sie in Düsseldorf jetzt die erste europäische Retrospektive zusammengestellt, auch in Madrid und Grenoble soll die laut Gaensheimer „unfassbar schöne und wirklich wichtige Ausstellung“ noch gezeigt werden. Diese schwärmerische Bewertung teilten zu Truits besten Zeiten durchaus einige fortschrittliche amerikanische Kreise. Die André Emmerich Gallery präsentierte ihre markanten Farbblöcke schon in den frühen 1960er-Jahren, das Whitney Museum feierte sie 1973 mit einer Einzelausstellung. 1968 hatte die kultivierte Damenzeitschrift „Vogue“ Anne Truit als „Changer“ porträtiert. Ihre Skulpturen, hieß es, würden helfen, den Weg der amerikanischen Bildhauerei zu verändern.

Farbspiele: Besucher vor Bildern von Anne Truit aus dem Jahr 1967. Die Stühle der Pressekonferenz passen zufällig dazu. Foto: bikö

Aufrecht stehen

Stolz und aufrecht stehen die meisten Skulpturen jetzt im K20. Anders als Säulen scheinen sie allerdings über dem Boden zu schweben. Dafür sorgen kleine, unsichtbare Standfüße. So versuchte die Künstlerin, „Bilder von der Wand zu nehmen“, sie „in drei Dimensionen zu entgrenzen“. Parallel arbeitete sie immer auch zweidimensional. Als sie wegen der Arbeit ihres Mannes James McConnell Truit, einem Journalisten, 1964-67 in Tokio lebte, entstanden neben Metallskulpturen auch feinste Farbfeldbilder und schwebende Acrylformen auf Papier.

Nur auf den ersten Blick monoton: Auch die weißen „Arundel Paintings“ von Anne Truit haben feine Strukturen. Foto: bikö

Monochrom sind viele Malereien nur auf den ersten Blick. Wer sich zum Beispiel dem rosafarbenen „Echo“ von 1973 nähert, erkennt, dass der Rand in Pink schwingt. Ihre Sammlung von Farben, in Einmachgläsern aufbewahrt, war, wie man in einem Film von 1999 sieht, der gehütete Atelierschatz der Künstlerin. Auch Weiß und Schwarz waren für sie relevante Farben. Ihre weiße Serie „Arundel Paintings“, 1975 in Baltimore präsentiert (und kritisiert), ist keineswegs monoton. Es gibt übermalte Bleistiftlinien, raue Stellen, Dellen. Überraschungen der dezenten Art. Die letzten Bilder waren tiefschwarz – die Leinwand zerknickt und ausgefranst. Jeder spürt sofort etwas Bodenloses: die malerische Reaktion auf eine Katastrophe. Die Anschläge vom 11. September 2001 hatten die alte Künstlerin tief erschüttert.

Bilder der Trauer und Fassungslosigkeit: Anne Truit malte die Serie „Pith“ (Kern, Wesen) nach den Anschlägen auf das World Trade Center im September 2001. Foto: bikö

Was, wann und wo?

„Anne Truit: Pionierin der Minimal Art“. Bis 2. August im K20, Grabbeplatz. Nach der Eröffnung am Freitagabend, 27. März, 19 Uhr, ist die Ausstellung Di.-So. von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: 16 Euro, Jugendliche unter 18 Jahren frei. Der Katalog ist im Hatje-Cantz Verlag erschienen und kostet im Museum 35 Euro. www.kunstsammlung.de

StichworteK20Kunstsammlung
Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Einigung bei den Tarifverhandlungen im Nahverkehr ...

Nächster Artikel

Dramatisch bis zum Schluss – Borussia Düsseldorf ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Erneute Kontrolle der Waffenverbotszone in der Altstadt

    Von Ute Neubauer
    26. September 2026
  • Düsseldorf: Autobahn GmbH wird ab 2. Oktober die Gegenfahrbahn der A59 sanieren

    Von Ute Neubauer
    26. September 2026
  • Düsseldorf: Strandbad Nord am Unterbacher See öffnet für weitere vier Tage

    Von Ute Neubauer
    25. September 2026
  • Düsseldorf: Mitmachaktion zur Laienreanimation im Gesundheitsamt

    Von Ute Neubauer
    25. September 2026
  • Düsseldorf Ludenberg: Nach Abrissarbeiten am Nachbarhaus Gebäude nicht mehr standsicher

    Von Ute Neubauer
    25. September 2026
  • Düsseldorf: Haushaltsentwurf der Start für 2027 und 2028 sieht Defizite von jährlich rund 300 Millionen ...

    Von Ute Neubauer
    25. September 2026
  • Düsseldorf: Mahnwache am Mannesmannufer nach antisemitischen Übergriff

    Von Ute Neubauer
    24. September 2026
  • Mode für den guten Zweck: Kleiderbörse der Bürgerstiftung Düsseldorf am Wochenende

    Von Ute Neubauer
    24. September 2026

Textanzeige

  • ServiceGesundheitTextanzeigen

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftTextanzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell