Düsseldorf: Die Yorckstraße 23 ist das “Haus der Kulturen”

Nach rund zwanzig Jahren wurde jetzt ein Meilenstein für den Vereine „Haus der Kulturen“ erreicht, denn mit den Räumlichkeiten an der Yorkstraße 23 gibt es das Haus der Kulturen nun auch in den eigenen vier Wänden. Im April vergangenen Jahres gab es grünes Licht vom Rat der Stadt, nachdem sich Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Kulturdezernentin Miriam Koch, das Kommunale Integrationszentrum und die politischen Vertreter*innen dafür ausgesprochen hatten.
Die ehemaligen Räume der VHS haben rund 800 Quadratmeter und wurden am Dienstag (24.3.) offiziell von den Vertreter*innen der Stadt, Dr. Markus Götz und Filiz Şirin-Gündüz, übergeben. Dazu gehörte die Vertragsunterzeichnung durch den Vorstand und die feierliche Übergabe der Schlüssel. Bereits am Mittwoch (25.3.) wird in den Räumen eine Versammlung der rund 60 Mitglieder des Vereins stattfinden, bei der auch der Vorstand neu gewählt wird. „Dass wir heute hier stehen – in unseren eigenen Räumen – ist nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis von harter Arbeit, großem Engagement und dem gemeinsamen Glauben an unsere Vision“, so der Vorstand.
Mit dem Einzug beginnt für das Haus der Kulturen ein neues Kapitel. Das „Haus der Kulturen“ versteht sich als ein interkulturelles und internationales, überkonfessionelles und überparteiliches Begegnungs-, Bildungs-, Informations-, Veranstaltungs-, Kunst- und Kulturzentrum. Dabei bildet die Vielfalt und das Engagement der Bürger*innen die Grundlage, rund 46,5 Prozent der Düsseldorfer*innen haben eine internationale Familiengeschichte.
Das Ziel des Vereins ist es, die Sichtbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung kultureller Vielfalt in Düsseldorf zu fördern und ein Zeichen gegen jegliche Form der Diskriminierung zu setzen. Das Haus der Kulturen soll ein lebendiger Treffpunkt für haupt- und ehrenamtliche Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sein und die interkulturelle Teilhabe und den Dialog fördern. Dort soll Vielfalt sichtbar werden und Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden. Der Vorstand sieht dies gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spannungen als besonders wichtig an.
Weitere Informationen zum Haus der Kulturen gibt es hier.