Düsseldorf: Diskussion zum Thema “Tempo 30 für mehr Lebensqualität”

Die Ratsfraktion Die Linke lädt am Freitag (6.11.) um 17 Uhr zu einer Diskussionsrunde ins Bürgerhaus Salzmannbau an der Himmelgeister Straße 107h ein. Thema des Abend ist „Weniger ist mehr – Tempo 30 für mehr Lebensqualität“.
Was die einen als Lösung gegen Verkehrslärm empfinden, verurteilen andere als Stauursache. Der Dezernent für Infrastruktur der Stadt, Marcus Beyer, wird mit dem Verfasser der aktuellen Metastudie zur Wirksamkeit von Tempo-30-Zonen der Björn Steiger Stiftung, Dr.-Ing. Gerd Müller und Vertreter*innen vom ADFC, BUND, Bündnis Mobilitätswende, Anliegerinitiativen sowie dem Seniorenrat über das Tempo 30 diskutieren. Die Moderation übernimmt Claudia Schleicher.
Die Bürgerinitiative Worringer Platz hat gerade erst das Tempo 30 gefordert und auch in anderen Stadtteilen wünschen sich Bürger*innen eine dauerhafte Temporeduzierung. Ziel des Abends ist es, über die planerischen Herausforderungen und die Chancen für mehr Sicherheit und weniger Umweltbelastung zu diskutieren.
„Wenn weniger Verkehrstote, weniger Lärm, bessere Luft und mehr Aufenthaltsqualität klare Ziele der Düsseldorfer Verkehrspolitik sind, was liegt dann näher als eine Ausdehnung von Tempo-30-Zonen voranzutreiben? Bereits einmal zuvor hat ein innerstädtisches Tempolimit zum Rückgang von Unfällen geführt, als im Jahr 1957 – gegen den Widerstand der Autoindustrie – innerstädtisch Tempo 50 eingeführt wurde. Heute senken europaweit Städte die Unfallzahlen durch die Einführung von Tempo 30. Trotzdem werden immer wieder Bedenken laut. Wir wollen deshalb mit der Düsseldorfer Stadtverwaltung und Fachleuten darüber diskutieren, was Tempo 30 für die Stadt wirklich bedeuten würde,“ betont Thomas Eberhardt-Köster, verkehrspolitischer Sprecher der Linken Ratsfraktion.
Alle Düsseldorfer*innen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 17 Uhr im Bürgerhaus Salzmannbau an der Himmelgeister Straße 107h.