Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Neue Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte “Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation”

  • Düsseldorf: Rheinkniebrücke wird von Freitagabend bis Montagmorgen voll gesperrt

  • Düsseldorf: Mostertpöttches ehren Karin Houck mit Klinzing-Plakette und schwungvoller Theaterrevue

  • Düsseldorf Flingern Nord: 44-Jähriger fährt in Baugrube und verletzt Arbeiter schwer

  • Düsseldorf Flehe: Teil der Himmelgeister Landstraße wird zur Fahrradstraße

KulturAktuellesAusstellungenDüsseldorfTop News
Home›Kultur›Neue Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte “Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation”

Neue Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte “Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation”

Von Ute Neubauer
3. November 2026
Teilen:
Bis zum 28. August 2027 ist die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte zu sehen

Die Mahn- und Gedenkstätte richtet bei ihren Sonderausstellungen den Blick auf bedeutende Phasen oder Personengruppen des zweiten Weltkriegs. Nach der beeindruckenden Ausstellung vor sechs Jahren mit dem Titel „Im Niemandsland. Die Abschiebung der polnischen Juden aus Düsseldorf 1938“ hat das Team mit 1941 einen weiteren Zeitraum betrachtet, der als Jahr der Eskalation der Verfolgungspolitik beschrieben wird.

Ab sofort ist die Sonderausstellung “Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation” in der Mahn- und Gedenkstätte zu besichtigen. Dabei wird die Zuspitzung der Verhältnisse von der Verfolgung und dem Beginn des Holocaust behandelt. Da es dazu kaum Fotos von Opfern gibt, oder diese in entwürdigender Weise abgebildet sind, hat die Krefelder Gestalterin und Künstlerin Elke Thesing Motive entworfen, die die vier Themenblöcke “Frühjahr”, “Sommer”, “Herbst” und “Winter” einleiten.

Das Jahr 1941 in vier Abschnitten

Der farblich grün gehaltene Abschnitt „Frühjahr“ beschäftigt sich mit den Opfern. Bereits seit 1933 hatten die Nazis Listen zu „minderwertigem Leben“ angelegt, in denen psychisch, körperlich und geistig beeinträchtigte Menschen erfasst wurden. Nach dem Berliner Standort Tiergartenstraße 4 benannt, entwickelte die „Aktion T4“, wie diese Personen effektiv ermordet werden konnten. Bereits im Januar 1940 gab es erste Tests mit als Duschräumen getarnten Gaskammern, die dann perfektioniert wurden. Im Frühjahr 1941 erreichte die Aktion T4 das Rheinland. Jüdische Patienten mit Beeinträchtigungen wurden ohne weitere Prüfung ermordet. Alle anderen wurden anhand von Meldebögen mit Diagnosen eingeteilt: rotes Pluszeichen wurde ermordet, blaues Minus durfte noch weiter leben.

Elke Thesing hat die Ausstellung illustriert

Der Abschnitt „Sommer“ ist in gelb gehalten und widmet sich den Tätern. Der Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Dr. Bastian Fleermann, schilderte dazu die Lage. Es war ein heißer Sommer, rund 3,6 Millionen Soldaten überfielen die Sowjetunion, die Frontlinie war etwa 2000 Kilometer lang. Es tobte ein Vernichtungskrieg gegen die slawische und jüdische Bevölkerung. Um die Massenermordungen effektiv zu gestalten, wurden vier mobile Einheiten, die jeweils etwa 1000 Soldaten umfassten, gebildet. So wurden die 33.000 Juden aus Kiew innerhalb von zwei Tagen ermordet. Der Höhere SS- und Polizeiführer in Düsseldorf, Friedrich Jeckeln, leitete später die Aktion in Russland-Süd. Sein Name taucht ebenso wie der von Paul Blomel im Laufe des Jahres mehrfach auf, da ihre Expertise beim Töten gefragt war. Allein in diesem Zeitraum spricht man von 800.000 bis eine Millionen jüdischen Opfern.

Die gelbe Farbe steht für die reifen Ähren, denn es war ein sehr heißer Sommer

Im Herbst 1941 änderte sich das Vorgehen der Nazis. Hatten sie seit 1933 auf Vertreibung und Ausbeutung der jüdischen Bevölkerung gesetzt, war nun die totale Vernichtung das Ziel. Ab 1. September 1941 war es Pflicht den gelben Judenstern zu tragen. Die Juden mussten in langen Formularen Auskunft über ihre Vermögenslage geben. Ein sogenanntes Fürsorgeamt kümmerte sich darum, dass Häuser und Wohnungen an Nicht-Juden verteilt wurden. Die jüdische Bevölkerung wurden in Ghettos deportiert, die gebildet wurden, indem man die ursprünglichen Bewohner*innen ermordete. Unter der jüdischen Bevölkerung wuchs das Bewusstsein über bevorstehende Vernichtung. Die Zahl der Suizide stieg an, was zahlreiche Abschiedsbriefe belegen. Es gab drei große Deportationswellen am 27. Oktober, am 10. November und am 11. Dezember 1941.

Hildegard Jakobs beschreibt den Abschnitt Herbst

Die Düsseldorfer litten im Winter 1941 darunter, dass der Krieg in der Stadt ankam. Was sie vorher über Nachrichten oder Zeitungen gehört hatten, spürten sie nun bei Bombenangriffen selber. Es gab ständig Luftalarm, Tote und Obdachlose. Die Gesellschaft schaltete auf Überlebensmodus, was zu Ausgrenzung und Denunzierungen führte. Ziel waren nicht nur Juden, auch Sinti und Roma oder Kritiker des Regimes. Erste Züge mit sowjetischen Kriegsgefangenen kamen in Düsseldorf an, die als Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Die Nazis versuchten den Schein einer funktionierenden Gesellschaft aufrechtzuerhalten, aber der Krieg war nicht mehr zu verbergen.

Die Ausstellung

Die Ausstellung dokumentiert die Dynamik des Tötens sowie die Zusammenhänge und Widersprüche des dritten Kriegsjahres 1941 auf sehr drastische Weise. Daher hat die Mahn- und Gedenkstätte auch entschieden die Ausstellung nur für Besucher*innen ab 16 Jahren freizugeben, um jüngere Menschen nicht zu schockieren.

Die Ausstellungsbesucher*innen sollten über 16 Jahre alt sein

Bis zum 28. August 2027 ist die Ausstellung zu sehen. Sie wurde von Dr. Bastian Fleermann, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte, Hildegard Jakobs, stellvertretende Leiterin, und Dr. Frederike Krenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin, kuratiert. Gestaltet wurde sie von Thomas Ullrich und die Illustrationen sind von Elke Thesing.

Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei, barrierefrei und zu den regulären Öffnungszeiten der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, möglich: dienstags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, samstags von 13 bis 17 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Offene Führungen mit den Kuratorinnen sind für den 19. November, 8. Dezember, 13. Januar, 16. Februar, 18. März, 7. April, 13. mai und 17. Juni jeweils um 18:30 Uhr geplant. Individuelle Gruppenführungen können per Mail an nicole.merten@duesseldorf.de oder Telefon 0211-8996205 vereinbart werden.

(v.l.) Dr. Bastian Fleermann, Elke Thesing, Hildegard Jakobs, Dr. Friederike Krenz und Thomas Ullrich

Veranstaltungen

Donnerstag, 25.02.2027, 18:30 Uhr: Joachim Käppner „1941. Der Angriff auf die Welt“
Montag, 01.03.2027, 18:30 Uhr: Im Dialog – Frederike Krenz mit Jan Erik Schulte
Mittwoch, 25.03.2027, 18:30 Uhr: Andrea Löw – „Tote auf Abruf“
Montag, 25.05.2027, 18:30 Uhr: Anke Hilbrenner – Zwischen sowjetischer Besatzung und deutscher Invasion
Donnerstag, 17.06.2026, 18:30 Uhr: Benedikt Mauer und Bastian Fleermann – „1941 – Düsseldorf im dritten Kriegsjahr“

Die Ausstellung entstand mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW, der Haubrich-Stiftung, der Anton-Betz-Stiftung sowie des Förderkreises der Mahn- und Gedenkstätte. Begleitet wird die Ausstellung ab dem 3. November durch Werbung der Firma WALL auf insgesamt 76 digitalen City Light Poster-Standorten.

Weitere Informationen unter www.gedenkstättedüsseldorf.de 

StichworteMahn- und GedenkstätteSonderausstellung
Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Rheinkniebrücke wird von Freitagabend bis Montagmorgen ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Bis zum 28. August 2027 ist die Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte zu sehen

    Neue Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte “Düsseldorf 1941. Jahr der Eskalation”

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf: Rheinkniebrücke wird von Freitagabend bis Montagmorgen voll gesperrt

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf: Mostertpöttches ehren Karin Houck mit Klinzing-Plakette und schwungvoller Theaterrevue

    Von Ingo Siemes
    3. November 2026
  • Düsseldorf Flingern Nord: 44-Jähriger fährt in Baugrube und verletzt Arbeiter schwer

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf Flehe: Teil der Himmelgeister Landstraße wird zur Fahrradstraße

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf: Herbstzeit ist Laubzeit – was mit Pflichten verbunden ist

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf: Martinszüge 2026 in den Stadtteilen

    Von Ute Neubauer
    3. November 2026
  • Düsseldorf: „Hinschauen statt Draufhauen“ – Kampagne für mehr Respekt für Obdachlose

    Von Ute Neubauer
    2. November 2026

Textanzeige

  • AnzeigenEssen & TrinkenService

    Entscheiden Sie sich bewusst – prüfen Sie Inhaltsstoffe genau

    Seit Jahren wächst der Markt für Nahrungsergänzungsmittel stetig, und damit auch die Zahl der Produkte mit klangvollen Versprechen. Ob pflanzliche Extrakte, Vitamine oder Mineralstoffe – die Regale sind gefüllt und ...
  • ServiceAnzeigenReise

    Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Wer Düsseldorf kennt, geht meist dieselben Wege: Altstadt, Rheinuferpromenade oder Kö. Die kostenlose App CuriFox macht aus dem nächsten Spaziergang ein Spiel. Man tippt auf der Karte einen Start und ...
  • ServiceAnzeigenGesundheit

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftAnzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfAnzeigenKarneval

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceAnzeigenShopping

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • AnzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceAnzeigenBauen & Wohnen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell