Düsseldorf: Elena Panknin gestaltet den Künstlerorden der Prinzengarde Blau-Weiss zum 100. Jubiläum

Das Umfeld zur Vorstellung des neuen Sessionsordens der Prinzengarde Blau-Weiss, Leibgarde der Prinzessin Venetia, konnte am Dienstagnachmittag (3.11.) mit den Räumen der National-Bank kaum besser kaum sein. Die Bank stellte erstmals den Rahmen der Ordenspräsentation der Prinzengarde, der für die 100. Session von Elena Panknin gestaltet wurde. An der Wand hing ein Werk der Künstlerin Katharina Sieverding, die ebenfalls schon einen der Künstlerorden gestaltet hatte. Am Dienstag wurde Elena Panknin in die Liste der renommierte Künstler*innen für die Orden der Blau-Weissen aufgenommen, zu denen bereits Otto Piene, Heinz Mack, Markus Lüpertz, Günther Uecker, Tony Craig, Thomas Ruff, Imi Knoebel, Gereon Kremer, Katharina Sieverding, Gregor Schneider, Karl-Heinz Petzinka, Thomas Viernich, Karin Kneffel, Ulrich Erben und Markus Oehlen gehören. „Für mich ist es ein Ehre, den Orden zu gestalten“, betonte Panknin. „Aber nicht nur wegen meiner Vorgänger, sondern ganz besonders, weil die Stadt meine Heimat ist, weil ich mich hier Zuhause fühle.“

Die designierte Venetia Valerie freut sich über ihr Konterfei auf dem Orden ihrer Garde
Prinzengarde-Präsidentin Ute Heierz-Krings war von der emotionalen Tiefe des Panknin-Werks angetan. „Es gab kaum einen Künstler, eine Künstlerin, der sich so in die Stadt einfühlt, sich so mit Düsseldorf identifiziert“, erklärte die Präsidentin. „Das ist ein sehr schöner Orden. Jedem Lokalpatrioten wird er gefallen.“ Panknin hat bekannte Düsseldorfer Motive wie Rheinturm, eine Schrägseil-Rheinbrücke, Schlossturm, das Stadtwappen, Radschläger und Altbier zwar verfremdet, aber dennoch deutlich dargestellt.

Das Motiv des Sessionsordens 2026/2027
„Als ich dieses Bild für das 100-Jährige Jubiläum der Prinzengarde Blau-Weiss geschaffen habe, wollte ich bewusst keine klassische Stadtansicht malen. Das Motiv sollte meine künstlerische Handschrift tragen und gleichzeitig eine Verbindung zu Düsseldorf und zu Blau-Weiss herstellen“, verriet Panknin. „Die Grundlage ist ein abstraktes Gemälde aus freien, bewegten Pinselstrichen und unterschiedlichen Strukturen. Verschiedene Blau- und Weißtöne überlagern sich, fließen ineinander und geben dem Bild Bewegung und Tiefe.“

(v.l.) Der designierte Prinz Jens, Ute heierz-Krings, die designierte Venetia Valerie, Thomas Dregger, Elena Panknin, Frank Minutillo und Dr. Thomas Lange von der National Bank
Panknin ist akademische Malerin und hat im Jahr 2017 in der Düsseldorfer Kunstakademie als Meisterschülerin von Professor Siegfried Anzinger ihr Diplom erworben. Zuvor absolvierte die gebürtige Tschetschenin, die 1991 als zwölfjährige nach Düsseldorf gekommen war, an der Modeschule Düsseldorf eine Modedesigner-Ausbildung. In den vergangenen 35 Jahren hat sich Panknin in die Landeshauptstadt verliebt. „Ich wollte, dass man diesen Orden anschaut und nicht nur Düsseldorf erkennt, sondern Düsseldorf fühlt“, so die Künstlerin. „Besonders wichtig ist mir der Satz ‘Wir sind Düsseldorf!’. Denn eine Stadt besteht für mich nicht nur aus ihren Wahrzeichen. Sie lebt vor allem durch ihre Menschen, ihre Geschichten und ihre Traditionen.“