Düsseldorf: Vorfahrt für Gänse bei der Rheinbahn

Es kommt immer wieder vor, dass besonders in den Frühjahrs- und Sommermonaten an den Rasengleisen rund um den Stadtgarten, dem Graf-Adolf-Platz und dem Kö-Bogen Wildgänse mit ihrem Nachwuchs unterwegs sind. Sie ruhen sich auf den Gleisen aus oder queren die Strecke.
Auch wenn die Rheinbahn pünktlich sein möchte, gibt es die klare Anweisung Rücksicht auf die Tiere zu nehmen, da die Sicherheit von Mensch und Tiere die höchste Priorität hat. Die Fahrer*innen werden regelmäßig für kritische Situationen sensibilisiert. In den betroffenen Bereichen sollen sie besonders aufmerksam und vorausschauend fahren und bei Bedarf ihre Geschwindigkeit frühzeitig reduzieren.
Bewusst verzichtet die Rheinbahn dabei auf laute Klingelzeichen, da Wildgänse darauf häufig mit einem Schreckreflex reagieren und regungslos stehen bleiben. Stattdessen setzen die Fahrer*innen auf Ruhe, Geduld und umsichtiges Handeln. In den meisten Fällen verlassen die Tiere den Gefahrenbereich so nach kurzer Zeit selbstständig.

Christian Finke, Bereichsleiter Betrieb bei der Rheinbahn
„Verantwortung bedeutet für uns, das gesamte Umfeld im Blick zu behalten. Unsere Fahrerinnen und Fahrer treffen jeden Tag Entscheidungen, die nicht nur der Sicherheit unserer Fahrgäste dienen, sondern auch Rücksicht auf Mensch, Natur und Tier nehmen. Diese Achtsamkeit gehört zu unserem Selbstverständnis als Mobilitätsdienstleister“, erklärt Christian Finke, Bereichsleiter Betrieb bei der Rheinbahn.