Düsseldorf: Art:walk Festival feiert am Wochenende Premiere

Am Wochenende 13. und 14. Juni steigt in Düsseldorf mit rund 70 Kulturorten, darunter Museen, Galerien, Bühnen und weiteren Häusern, die Premiere des Art:Walk Festivals.
Ähnlich der Nacht der Museen, aber an gleich zwei Tagen, haben dann alle die Gelegenheit mit einem Festivalbändchen das ganze Wochenende kulturelle Angebote in verschiedenen Kulturstätten aber auch Openair zu besuchen.
Progamm
Der Samstag, 13. Juni, steht im Zeichen der Museumsnacht. Von 16 bis 24 Uhr öffnen zahlreiche Ausstellungshäuser ihre Türen und bieten Sonderprogramme, Führungen und Einblicke in die Häuser – darunter Kunstsammlung NRW, Kunstpalast, Aquazoo Löbbecke Museum, SchifffahrtMuseum oder WELTKUNSTZIMMER, ZERO foundation und viele mehr.
Am Sonntag folgt von 12 bis 17 Uhr der Tag der Bühnen. Das Düsseldorfer Schauspielhaus, die Deutsche Oper am Rhein, das tanzhaus nrw, der KreativRaum D, das zakk, das KaBARett Flin und weitere Spielstätten laden zu Aufführungen, Mitmachangeboten und Blicken hinter die Kulissen ein.
Doch das Art:walk Festival bietet nicht nur in den Häusern selbst Kulturerlebnisse. Im öffentlichen Raum wird es zehn Aktionsflächen geben und damit wird die Stadt selbst zur Bühne. Im Ehrenhof, auf dem Grabbeplatz, im Alter Hafen, auf der Bilker Straße oder dem Worringer Platz: Auf dem Weg von einem Haus zum nächsten erwarten die Besucher*innen unter anderem Straßenfeste, Improvisationstheater, Live-Musik, Tanz, Performance und Partys.
Die Bilker Straße wird im Rahmen des Art:walk Festivals zur Straße der Romantik und Revolution. Sie wird von Samstag, 13. Juni, 6 Uhr, bis Sonntag, 14. Juni, 24 Uhr, zur autofreien Zone. Auf der Bilker Straße wird eine Bühne für ein buntes Fest mit verschiedenen Aktionen aufgebaut.

Über 70 Museen, Theaterbühnen und weitere Kulturorte öffnen zum ersten Art:walk Festival am 13. und 14. Juni 2026 ihre Türen, Foto: Stadt Düsseldorf, David Young
Orientierung durch Themenrouten
Im Gegensatz zur Nacht der Museen gibt es kein Programmheft, in dem über das Programm der verschiedenen Häuser und Spielstätten informiert wird. Online kann man nach Programmpunkten suchen, aber das ist mühsam. Die Organisator*innen haben stattdessen Routen zusammengestellt, die im Flyer zum Art:Walk aufgezeigt werden. Von Kunstentdeckern über Familien bis zu Live-Enthusiasten – werden insgesamt neun Routen vorgestellt. Im Programmflyer zum Art:walk Festival 2026 gibt es außerdem eine Übersicht über alle teilnehmenden Kulturorte und Outdoor-Spots sowie den Shuttle-Service und die Oldiebahn-Linie. Der Flyer ist in digitaler Form hier unter artwalkfestival.de zu finden, in gedruckter Form liegt er in den teilnehmenden Häusern aus.
Die Tickets gibt es online unter artwalkfestival.de sowie in der Tourist-Information von Visit Düsseldorf, Rheinstraße 3 oder während des Festivals am Infostand auf dem Grabbeplatz. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 25 Euro, Kinder und Jugendliche von 13 bis 18 Jahren zahlen 15 Euro, Kinder bis zum einschließlich 12. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Zudem gibt es ermäßigte Tickets zum Preis von 20 Euro unter anderem für Senior*innen, Studierende und Auszubildende sowie Menschen mit Schwerbehindertenausweis. Besitzer*innen der Art:card Düsseldorf haben kostenfreien Zugang zu den Häusern.
Das Art:walk Festival ist eine Initiative der Landeshauptstadt Düsseldorf und wird in Zusammenarbeit mit D.LIVE, Düsseldorf Marketing und Visit Düsseldorf umgesetzt.
An- und Abreise
Für die Anreise zum Art:walk Festival wird der öffentliche Nahverkehr empfohlen. Das Festival Ticket gilt als Eintrittskarte für alle teilnehmenden Kulturorte und gleichzeitig als Fahrkarte. Bei der Anreise mit dem PKW sollte beachtet werden, dass innenstadtnahes Parken nur eingeschränkt möglich ist. Es wird daher empfohlen, auf ausgewiesene Parkhäuser oder Park-&-Ride-Flächen auszuweichen.
Am Samstag wird das Mobilitätsangebot zwischen 16 und 24 Uhr zusätzlich durch Shuttlebusse sowie vier Oldiebahnen ergänzt. Der Shuttle fährt im 10-Minuten-Takt in eine Richtung und verbindet die wichtigsten Stationen auf kurzen Wegen. Die Oldiebahnen fahren im 20-Minuten-Takt und durchqueren das Festivalgebiet von Norden nach Südwesten. Zudem können viele Wege auch zu Fuß zurückgelegt werden – in der Museumsnacht bildet die Innenstadt einen Hotspot mit kurzen Wegen zu den einzelnen Stationen, während am Tag der Bühnen der Worringer Platz ein guter Ausgangspunkt ist, um viele Häuser zu Fuß zu erreichen.