Düsseldorf Gerresheim: Bezirksvertretung und Stadt finanzieren neue multifunktionale Sportanlage an der Diepenstraße

Bei zwei Terminen hatten die Jugendlichen aus Gerresheim Gelegenheit zu vermitteln, was ihnen im Stadtteil fehlt. Die Wünsche waren konkret: ein Feld für Basketball, Fitnessangebote und Parcours-Elemente. Sie flossen direkt in die Gestaltung der neuen multifunktionalen Sportanlage an der Diepenstraße ein. Diese wurde am Montag (20.4.) von Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller eröffnet.
“Die Sportanlage an der Diepenstraße ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit jungen Menschen zukunftsfähige Freizeitangebote entwickeln können. Ich freue mich, dass dieser Ort nun für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer nutzbar ist”, so Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller.

Ein Beachvolleyballfeld, ein Feld für Basketball sowie diverse Spiel und Sportgeräte warten auf die Nutzer*innen, Foto: Stadt Düsseldorf, David Young
Wer die Anlage an der Diepenstraße kennt, sieht wohl zuerst den Kinderspielplatz, der eher für kleinere Kinder ist, ein großes Kletternetz und viel Wiese. Jetzt ist ein neuer Bereich hinzu gekommen, der in Düsseldorf seinesgleichen sucht. Denn im Mittelpunkt stehen ein 3 x 3-Basketballfeld nach olympischem Vorbild, ein Beachvolleyballfeld sowie ein innovativer Ninja-Parcours mit Calisthenics-Elementen, der Trainingsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen und Fitnesslevel bietet. Dabei haben die Calisthenics-Elemente verschiedene Höhen und sind damit auch für Menschen mit einer körperlichen Einschränkungen nutzbar. Kontraste bei Farben und Materialien an Geräten und Oberflächen unterstützen die Orientierung. Außerdem gibt es einen Verleihcontainer für Sportgeräte.

Hier kann geklettert und gesprungen werden, Foto: Stadt Düsseldorf, David Young
Damit soll die Anlage Treffpunkt für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft für alle Generationen werden. Das Gartenamt der Stadt Düsseldorf hat die Fläche gemeinsam mit dem Sportamt und der Servicestelle Partizipation realisiert. Die Planer legten neben den sportlichen Angeboten Wert auf die Aufenthaltsqualität. So gibt es Sitzgelegenheiten, Fahrradstellplätze, Abfallbehälter sowie eine barrierefreie Überdachung, wenn es nass oder zu heiß ist. Außer dem Beachvolleyballfeld sind alle Oberflächen mit dem Rollstuhl befahrbar. Die Motive des NinjaParcours wurden von Jugendlichen in einem Workshop gemeinsam mit einem Künstler gestaltet. Während der Eröffnung gab es eine Graffiti-Aktion für weitere Motive.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten liegen bei 262.000 Euro, die jeweils zur Hälfte im Rahmen des Konzeptes “Multifunktionale Sportflächen” der Stadt und Mitteln der Bezirksvertretung 7 finanziert werden.