Düsseldorf: Aggressiver Fahrgast im ICE von Bundespolizei in Gewahrsam genommen

Im Intercity-Express ICE 620 von München nach Dortmund über Düsseldorf befand sich am Montagabend (17.8.) ein 33-jähriger Reisender, der Fahrgäste belästigte und aggressiv auftrat. Deshalb wollte ihn das Bahnpersonal von der Weiterreise ausschließen, was der Mann aber nicht freiwillig zuließ.
Daher wurde die Bundespolizei verständigt, die den Mann gegen 22 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof erwartete. Auch gegenüber den Bundespolizisten verhielt sich der Reisende äußerst unkooperativ, sodass er aus dem Zug geführt werden musste. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und spuckte in Richtung der Beamten. Daraufhin brachten ihn die Beamten zu Boden und fesselten ihn. Er wurde zur Dienststelle gebracht, wo er sein aggressives Verhalten fortsetzte.
Bei seiner Durchsuchung wurde ein Schlagring mit integriertem Springmesser gefunden und sichergestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,47 Promille. Nachdem ein Arzt die Gewahrsamsfähigkeit bestätigt hatte, wurde der Mann bis zum Dienstagmorgen um 6 Uhr in Gewahrsam genommen.
Die Bundespolizei leitete gegen den 33-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.