Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Nötigung oder Einsatz für die Demokratie? Demonstrierende fühlen sich kriminalisiert

  • Düsseldorf Stadtmitte: Missglückter Überfall an der Friedrich-Ebert-Straße

  • Dritter Frauenort in Düsseldorf für Cilly Helten eingeweiht

  • Düsseldorf Stadtmitte: Zivilfahnder stellen polizeibekannten Dieb an der Kö

  • Düsseldorf: Zahlreiche Hundertschaften der Polizei begleiten rund zwei Dutzend AfD’ler*innen

DüsseldorfAktuellesTop News
Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Nötigung oder Einsatz für die Demokratie? Demonstrierende fühlen sich kriminalisiert

Düsseldorf: Nötigung oder Einsatz für die Demokratie? Demonstrierende fühlen sich kriminalisiert

Von Ute Neubauer
27. Oktober 2026
Teilen:
Aktion vor dem Polizeipräsidium wegen der erkennungsdienstlichen Behandlung zahlreicher Demonstrierender

In Düsseldorf werden Veranstaltungen der AfD von Gegenprotesten begleitet. Viele Bürger*innen sehen es im Hinblick auf die NS-Zeit als ihre Pflicht an, rechtsextremen Bestrebungen entgegenzutreten. Vor allem, da die AfD bereits von mehrere AfD-Landesverbänden (darunter Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen) vom Verfassungsschutz zum Teil als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Der Protest gegen die AfD geht quer durch alle Bevölkerungsschichten und Altersstufen – von den Omas gegen Rechts bis hin zu Schüler*innen.

Der Gegenprotest wird aber nicht nur von der AfD angefeindet. Die Polizei geht aktuell systematisch gegen Demonstrierende vor, die sich am 27. April 2026 einem von der Düsseldorfer AfD-Ratsfrau Andrea Kraljic initiierten Spaziergang im Viertel rund um den Düsseldorfer Hauptbahnhof in den Weg gestellt haben. Das Motto des Spaziergangs lautete „Müll, Gewalt und Drogen“ und der Brandenburger AfD-Landtagsabgeordneten Lena Kotré und weiteren AfD-Anhänger*innen sollte gezeigt werden, wie Obdachlose, Kriminelle und Drogensüchtige die Sicherheit der Bürger*innen beeinflussen.

Zahlreiche Organisationen werteten das Vorhaben der AfD als geschmacklos und auch die Menschen, die sich im Umfeld des Bahnhofs aufhalten, weil ihnen eine Wohnung fehlt oder sie die Gesellschaft Gleichgesinnter suchen, waren empört. So formierte sich ein breiter Protest, an dem sich so viele Gruppierungen beteiligten, dass an der kompletten Strecke des geplanten AfD-Spaziergangs kreative Aktionen organisiert waren.

Vom Worringer Platz sollte der Spaziergang über das Kap1 und die Harkortstraße zum Mintropplatz und dann über die Ellerstraße zur Eisenstraße gehen. Doch auf Höhe der Stadtbibliothek waren die Aktionen des Gegenprotestes von Omas gegen Rechts, dem FFT, dem jungen Schauspielhaus und den Gewerkschaften so groß, dass die AfD-Spazierer*innen kehrt machten.

Offenbar wurden Video- oder Fotoaufnahmen rechter Influencer vom 27. April 2026 gezielt analysiert, um Personen zu identifizieren, Foto: Dirk Schmidt

Irritierendes Vorgehen der Polizei

Die Polizei hat nun zahlreichen Demonstrierenden Aufforderungen zur erkennungsdienstlichen Behandlung geschickt. Personalien wurden vor Ort bei der Demonstration nicht aufgenommen. Daher war die Polizei kreativ und wertete das Filmmaterial rechtsextremer Streamer aus. Gezielt wurden dann Personen unter dem Vorwurf der Nötigung ins Polizeipräsidium geladen, was nach Auffassung der Polizei die Erfassung von Fingerabdrücken, persönlichen Merkmalen und Fotos rechtfertigt. Aufforderungen erhielten unter anderen Frank Schuster, Vorstandsvorsitzender des Queeren Zentrums Düsseldorf, Helmut Born, ehemaliges Stadtratsmitglied der Linken, Mischa Aschmoneit, Programmplaner im Kulturzentrum zakk, Jana Rosnowski, Leiterin des Projekts Underdog beim Straßenmagazin fiftyfifty.

Anlässlich der Vorladung von Jana Rosnowski zur erkennungsdienstlichen Behandlung am Dienstag (27.10.), versammelten sich die weiteren Betroffenen zu einer symbolischen Sitzblockade vor dem Polizeipräsidium Düsseldorf. Dabei trugen sie Ritterhelme mit offenem Visier, um die in ihren Augen stattfindende Kriminalisierung zu verdeutlichen.

„Zurzeit ist zivilgesellschaftlicher Protest gegen die AfD besonders wichtig. Wenn die Teilnahme an einer Sitzblockade zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung führt, fühlen sich viele Menschen eingeschüchtert. Mit unser satirischen Aktion wollen wir auf die überzogenen Maßnahmen der Düsseldorf Polizei hinweisen. Die betroffenen Personen engagieren sich alle seit Jahren öffentlich in sozialen, kulturellen und politischen Bereichen“, erklärte Oliver Ongaro, Sprecher des Bündnisses „Düsseldorf stellt sich quer“.

Gegenüber ddorf-aktuell erklärte die Pressestelle der Polizei, dass der Paragraf der Nötigung bereits erfüllt sei, wenn ein angemeldeter Rundgang nicht den ursprünglich vorgesehen Weg nehmen kann, weil Menschen sich in den Weg stellen. Die erkennungsdienstliche Behandlung habe den Hintergrund, dass davon auszugehen sei, dass der betroffenen Personenkreis auch künftig ähnliche Straftaten begehen werde. Von der selbst für übelste Kriminelle gültige Unschuldsvermutung war nicht die Rede.

Im Gespräch zeigten sich die Betroffenen angesichts dieser Argumentation fassungslos. Nach Akteneinsicht der ersten bekannten Fälle, werden die Vorwürfe auf rund 150 Seiten dokumentiert. Drei Beamte seien damit beschäftigt die Fälle der vermeintlichen Nötigung zu ermitteln. Erste Klagen vor dem Verwaltungsgericht gegen das Vorgehen der Polizei seien in Arbeit, wurde berichtet. Das Bündnis Düsseldorf stellt sich quer sieht in den Maßnahmen der Polizei eine Einschüchterungstaktik. Auch der Verweis auf die erkennungsdienstliche Behandlung im Hinblick auf künftig zu erwartende Straftaten sei irritierend, da sich diese Erfassung nur auf den konkreten Strafvorwurf am 27. April 2026 beziehe – die Daten also anschließend gelöscht werden müssten.

Ob die vielen Fällen vor Gericht landen, wird sich zeigen. Es liegt an der Staatsanwaltschaft, Anklage zu erheben. Im Interesse der Gesellschaft dürfte es sein, dass rechtsextremistische Bestrebungen von Parteien nicht einfach hingenommen werden, sondern man auch weiterhin deutliche Zeichen setzt und das mit breitem bürgerschaftlichen Engagement.

StichworteAfdDemokratieDSSQPolizei
Vorheriger Artikel

Düsseldorf Stadtmitte: Missglückter Überfall an der Friedrich-Ebert-Straße

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Aktion vor dem Polizeipräsidium wegen der erkennungsdienstlichen Behandlung zahlreicher Demonstrierender

    Düsseldorf: Nötigung oder Einsatz für die Demokratie? Demonstrierende fühlen sich kriminalisiert

    Von Ute Neubauer
    27. Oktober 2026
  • Düsseldorf Stadtmitte: Missglückter Überfall an der Friedrich-Ebert-Straße

    Von Ute Neubauer
    27. Oktober 2026
  • Dritter Frauenort in Düsseldorf für Cilly Helten eingeweiht

    Von Ute Neubauer
    27. Oktober 2026
  • Düsseldorf Stadtmitte: Zivilfahnder stellen polizeibekannten Dieb an der Kö

    Von Ute Neubauer
    27. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Zahlreiche Hundertschaften der Polizei begleiten rund zwei Dutzend AfD’ler*innen

    Von Ute Neubauer
    26. Oktober 2026
  • “Düsseldorf teilt” und Fortuna Düsseldorf lassen Kinderaugen strahlen

    Von Ute Neubauer
    26. Oktober 2026
  • Ehrengarde der Stadt Düsseldorf startet mit viel Schwung in die Session

    Von Ute Neubauer
    25. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Die XXL-Reibekuchen-Aktion brachte 18.000 Euro ein

    Von Ingo Siemes
    25. Oktober 2026

Textanzeige

  • ServiceAnzeigenReise

    Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Wer Düsseldorf kennt, geht meist dieselben Wege: Altstadt, Rheinuferpromenade oder Kö. Die kostenlose App CuriFox macht aus dem nächsten Spaziergang ein Spiel. Man tippt auf der Karte einen Start und ...
  • ServiceAnzeigenGesundheit

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftAnzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfAnzeigenKarneval

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceAnzeigenShopping

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • AnzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell