Neue kühle Orte in Düsseldorf

Wegen der anhaltenden Hitze hat die Stadt im gesamten Stadtgebiet die Angebote an kühlen Orten ausgeweitet. Durch die Anschaffung mobiler Klimageräte wurden besonders für anfällige Gruppen und zur Entlastung der Bürger*innen neue kühle Orte eingerichtet. Diese können zu den regulären Öffnungszeiten von allen Interessierten besucht werden.
Räume mit Klimageräten gibt es hier:
- Stadtbezirk 1: Haus für Kinder, Jugendliche und Familien flair.familie, Marc-Chagall-Straße 99
- Stadtbezirk 2: Pestalozzihaus, Grafenberger Allee 186
- Stadtbezirk 3: Bürgerhaus Salzmannbau, Himmelgeister Straße 107h
- Stadtbezirk 4: zentrum plus Oberkassel, Hansaallee 112
- Stadtbezirk 5: zentrum plus Kaiserswerth, Kaiserswerther Markt 32
- Stadtbezirk 6: zentrum plus Unterrath, Eckener Straße 1
- Stadtbezirk 7: zentrum plus, Am Wallgraben 34
- Stadtbezirk 8: zentrum plus Eller, Schlossallee 12c
- Stadtbezirk 9: zentrum plus Benrath, Calvinstraße 14
- Stadtbezirk 10: Kulturhaus Süd, Fritz-Erler-Straße 21
Die Entwicklung des Klimas führt auch bei der Stadt Düsseldorf zur intensiven Beschäftigung mit Maßnahme, die dem entgegenwirken. So wird seit 2020 das Netz der Trinkbrunnen immer weiter ausgebaut. Aktuell stehen den Bürger*innen 32 Trinkbrunnen im Düsseldorfer Stadtgebiet zur Verfügung und der Ausbau auf insgesamt 60 ist vorgesehen. Darüber hinaus werden Trinkwasserzapfstellen in Schulen und auf den Bezirkssportanlagen eingerichtet.
Auf der Webseite der Stadt gibt es eine Übersicht der kühlen Orte im Innen- und Außenbereich. Verzeichnet sind unter anderem Museen, Bibliotheken und Kirchen, Schwimmbäder, Wasser- und Waldspielplätze sowie schattige Grünanlagen und Waldgebiete. Die Karte enthält auch die Standorte von 60 Stationen, an denen kostenlos Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird und mitgebrachte Trinkflaschen oder sonstige Trinkgefäße mit Leitungswasser aufgefüllt werden können. Sie sind in der Regel auch vor Ort an einem Aufkleber in Form eines Wassertropfens zu erkennen. Der stadteigene Brumisateur ist aktuell auf dem Schadowplatz im Einsatz, um für Abkühlung zu sorgen.
Darüber hinaus investiert die Stadt kontinuierlich in den Ausbau von Verschattungsmöglichkeiten wie beispielsweise in Sonnensegel, Sonnenmarkisen und begrünte Unterstände. Dabei stehen soziale Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen und Sportanlagen im Vordergrund, um besonders hitzesensible und hitzeexponierte Gruppen zu schützen.
Düsseldorf verstärkt außerdem den Schutz und die Versorgung von Menschen mit Lebensmittelpunkt auf der Straße: Die Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, Sozialverwaltung, Streetwork und den Trägern der Wohnungslosenhilfe wurde intensiviert. Tageseinrichtungen werden sensibilisiert und stellen Möglichkeiten zur Abkühlung, Trinkwasser und Toilettenzugang zur Verfügung. Streetwork-Teams verteilen unter anderem Trinkflaschen, Sonnencreme und Kopfbedeckungen.
Außerdem wurden besonders hitzebelastete Kindertageseinrichtungen und das Kinderhilfezentrum für diesen Sommer mit mobilen Klimageräten ausgestattet. Mitarbeitende des Elternbesuchsdienstes und Eltern werden verstärkt für das Thema Hitze bei Kindern sensibilisiert. Auch die Anbieter der dezentralen Ferienprogramme, Sportvereine und Trainerinnen und Trainer erhalten gesonderte Hitzeschutzinformationen. Darüber hinaus verbreitet die Stadt Informationsmaterialien über Arztpraxen, Apotheken, die Düsseldorfer Gesundheitskonferenz, Beratungsstellen und aufsuchende Dienste. Mitarbeitende mit direktem Bevölkerungskontakt werden dafür sensibilisiert, Hitzegesundheit in Beratungsgesprächen aktiv anzusprechen.
Weitere Informationen sind hier zu finden.