Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf Benrath: Polizeihubschrauber kreist über der Paulsmühle

  • Düsseldorf: Mitmachaktion zur Laienreanimation am Mittwoch im Gesundheitsamt

  • Erneuter 3:0-Sieg für Borussia Düsseldorf

  • Flughafen Düsseldorf: Zwei Verletzte nach Sicherheitslandung

  • Düsseldorf: Tausende Schüler*innen beteiligten sich am „Zu-Fuß-zur-Schule-Tag“

DüsseldorfAktuellesTop News
Home›Düsseldorf›Zumutung oder Menschenrecht – Obdachlose im Düsseldorfer Stadtbild

Zumutung oder Menschenrecht – Obdachlose im Düsseldorfer Stadtbild

Von Ute Neubauer
24. Juni 2026
Teilen:
Streetworker Oliver Ongaro und fiftyfifty-Verkäufer Django warben für konstruktiven Dialog, rot eingerahmt oben rechts das Schild der Jonges

Ein Schild der Düsseldorfer Jonges am Ratinger Tor hat eine Diskussion ausgelöst. „Privatgrundstück – Haus des Brauchtums, Heimatverein Düsseldorfer Jonges e.V.: Lagern vor dem Eingang und unter den Arkaden ist verboten“ war darauf zu lesen. Damit wollten die Düsseldorfer Jonges verhindern, dass regelmäßig Abfall, Exkremente und sonstige Hinterlassenschaften am Ratinger Tor von denen zurückgelassen werden, die sich dort einen Schlafplatz suchen. Mit der Miete des Gebäudes von der Stadt haben sich die Jonges verpflichtet für den Erhalt zu sorgen – das sehen sie durch die Obdachlosen gefährdet.

In den Arkaden des Ratinger Tors lagern immer wieder Obdachlose – zum Missfallen des Düsseldorfer Jonges, die dort Mieter sind

Die Streetworker*innen von fiftyfifty und aXept! reagierten am Mittwoch (24.6.) äußerst kritisch auf das Schild und luden am Mittag zu einem Ortstermin ein. Dabei brachten sie ein eigenes Schild an, auf dem graviert war „Wer kein Zuhause hat, braucht Schutz vor Hitze und Regen. Die Stadt ist für alle Düsseldorfer Jonges un Mädsche von der Straße da. fiftyfifty“.

Oliver Ongaro von fiftyfifty fand deutliche Worte und warf den Jonges Menschenverachtung vor. Anstatt die Obdachlosen zu vertreiben, sollten sie lieber das Gespräch suchen. Auch Housing First könne nicht für alle Menschen Wohnraum schaffen, da beispielsweise EU-Ausländer keinerlei Anspruch auf finanzielle Leistungen hätten. Die Notschlafstellen böten nur zwischen 19 und 7 Uhr Aufenthalt, tagsüber müssten die Menschen schauen wo sie bleiben.

Die fiftyfifty-Verkäufer Helmut und Django brachten das Schild an

Zum Termin am Ratinger Tor waren auch Jonges-Baas Dr. Reinhold Hahlhege und Pressesprecherin Sabrina Gerndt gekommen, um sich der Diskussion zu stellen. Sie schilderten die belastende Situation durch die Verunreinigungen und betonten ihr Hausrecht, als Mieter des Gebäudes – das rechtfertige das angebrachte Schild. Welches allerdings dann abgenommen wurde, da beide bedauerten, damit eine falsch verstandene Botschaft gesendet zu haben.

Während des Gesprächs am Jonges-Gebäude schlief ein Obdachloser auf der anderen Straßenseite in den Arkaden des derzeit leerstehenden zweiten Gebäudes des Ratinger Tors. Um ihn herum seine Habseligkeiten. Der ehemalige Obdachlose und fiftyfifty-Verkäufer Django schilderte die Lage in den Notunterkünften. Dort sei Gewalt und Diebstahl normal. Viele hätten deshalb Angst dort zu übernachten und zögen es vor, ihr Hab und gut im Einkaufswagen oder ähnlichen Transportmitteln bei sich zu haben. Als Schlafplatz böte sich das Ratinger Tor auch deshalb an, weil die Polizei gleich gegenüber sei, was etwas vor Übergriffen schütze.

Auch am aktuell leerstehenden Teil des Ratinger Tors lagern Obdachlose

Hahlhege und Gerndt hörten sich die Schilderungen an und sind weiterhin an einer Lösung des Verschmutzungsproblems interessiert. Die Streetworker gaben ihnen Ansprechpartner*innen mit Telefonnummern und boten an, das Gespräch mit den Obdachlosen zu suchen, die dort lagern. Denn ein Anruf bei Polizei oder Ordnungsamt erzeuge nur Vertreibung, löse aber das Problem nicht. Bisher war allerdings weder bei aXept! noch bei fiftyfifty das Ratinger Tor als Problemschwerpunkt bekannt.

Da mag es vielleicht auch helfen, dass die Düsseldorfer Jonges, die ihr Stammhaus in der Mertensgasse 1 haben, quasi Nachbarn von aXept! sind, die ihre Räume an der Mertensgasse 12 haben. Bleibt abzuwarten, ob Kommunikation hilft – es wäre wünschenswert.

Die Streetworker*innen sind auch Ansprechpartner*innen für alle Düsseldorfer*innen, die das Gespräch über oder mit Obdachlosen suchen. So kann die Hilfe und Unterstützung organisiert werden, die Ordnungsamt und Polizei nicht leisten können. Die Sozialarbeit/Beratung von Fiftyfifty ist an der Höhenstr. 51 und unter Telefon 0211-6012735 montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Kontaktdaten von aXept! sind im Bild aufgeführt.

StichworteaXeptDüsseldorfer JongesfiftyfiftyStreetworker
Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Baden im Rhein kann nicht nur ...

Nächster Artikel

Düsseldorf: Empfang für die Unterstützer*innen von Housing ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf Benrath: Polizeihubschrauber kreist über der Paulsmühle

    Von Ute Neubauer
    23. September 2026
  • Düsseldorf: Mitmachaktion zur Laienreanimation am Mittwoch im Gesundheitsamt

    Von Ute Neubauer
    23. September 2026
  • Erneuter 3:0-Sieg für Borussia Düsseldorf

    Von Melanie Berg - Borussia Düsseldorf
    23. September 2026
  • Flughafen Düsseldorf: Zwei Verletzte nach Sicherheitslandung

    Von Ute Neubauer
    22. September 2026
  • Düsseldorf: Tausende Schüler*innen beteiligten sich am „Zu-Fuß-zur-Schule-Tag“

    Von Ute Neubauer
    22. September 2026
  • Düsseldorf zeichnet die Sieger des Stadtradelns 2026 aus

    Von Ute Neubauer
    22. September 2026
  • Düsseldorf Eller: 28-jähriger Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf der A46

    Von Ute Neubauer
    22. September 2026
  • Düsseldorf: Das letzte Schützenfest des Sommerbrauchtums fand in Unterrath statt

    Von Ute Neubauer
    22. September 2026

Textanzeige

  • ServiceGesundheitTextanzeigen

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftTextanzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell