Rheinkirmes Düsseldorf: Beliebtes „Fahrgeschäft“ soll zurückkehren – gute Chancen für Kirmesfähre

Während die Organisatoren der Rheinkirmes am Freitag (19.6.) die neusten Attraktionen für die Rheinkirmes 2026 vorstellten, ist für viele Besucher*innen eine andere Frage viel wichtiger: Wird die Kirmesfähre endlich wieder fahren?
Kurz gesagt – es sieht gut aus. Aber wie der Schützenchef von 1316, Andreas-Paul Stieber, schmunzelnd betonte „100 prozentig sicher kann man erst sein, wenn sie das erste Mal abgelegt hat“. Die Schützen sind da Leid geprüft, denn zuletzt verband die Kirmesfähre vor Corona die Altstadt mit dem Kirmesplatz am Oberkasseler Rheinufer. Im vergangenen Jahr war ein Vertrag mit der Köln-Düsseldorfer (KD) geschlossen worden, doch das Niedrigwasser machte einen Strich durch die Rechnung.
Nun schauten alle gespannt auf die Verhandlungen der Rheinbahn mit dem Betreiber der Rheinfähre Kaiserswerth-Meerbusch, Hajo Schäfer, der bereits früher die Fährverbindung zur Kirmes in den Händen hatte. Nachdem der Düsseldorfer Stadtrat am Donnerstag grünes Licht gegeben hat, kann die Rheinbahn den Fährbetrieb übernehmen. Es steht nur noch eine Zusage aus Meerbusch aus, die sich an den Kosten beteiligen soll. Ab 1.1.2027 würde dann die Rheinbahn in den Fährbetrieb einsteigen.
Schäfer, hat sich bereit erklärt, neben dem Linienbetrieb zwischen Meerbusch-Langst und Düsseldorf-Kaiserswerth auch die Sonderfahrten zur Kirmes zu übernehmen. Diese werden im Parallelbetrieb mit dem Schwesterschiff “Maria Franziska” durchgeführt. Die Details des Pendelverkehrs zwischen Altstadt und Festwiese werden derzeit abgestimmt und auch der Preis für die Überfahrt wird derzeit noch kalkuliert.
“Wir freuen uns, dass mit Unterstützung des Oberbürgermeisters und der Rheinbahn nach Jahren der Pause die Kirmesfähre in diesem Jahr wieder fahren soll. Wir Schützen haben gerne diese neue Lösung unterstützt. Die Rheinkirmesfähre ist nicht nur eine weitere Attraktion, sondern auch eine Entlastung für unsere Festplatz-Nachbarn,” betont Andreas-Paul Stieber. Gleichzeitig erklärte er, dass die Vereinbarung mit der KD über die Errichtung einer Fährverbindung von der Altstadt zur Rheinkirmes vor dem Hintergrund der neuen Entwicklung im Einvernehmen aufgelöst wurde. Er dankte der KD für ihr Verständnis.