Düsseldorf: Erneuter Versuch der Optimierung der Radverkehrsführung auf der Schadowstraße

Die Diskussionen über den Radverkehr auf der Schadowstraße gibt es seit langem. Die Radfahrer*innen genießen die direkte Verbindung zwischen Jacobistraße und Berliner Allee. Aber es kommt immer wieder zu Konflikten mit den Passanten, die die Straße dort als Fußgängerzone empfinden. Piktogramme auf der Straße halfen nicht viel und auch die Einfärbung der Randsteine in weiß war kein Erfolg. Denn durch die spezielle Imprägnierung der verbauten Noppensteine am Rand, haftete eine erste aufgebrachte Markierung nicht dauerhaft auf der Oberfläche. Deshalb wurden alternative Verfahren und Materialien hinsichtlich ihrer Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit geprüft. Nun kündigt die Stadt für die nächste Woche (27. und 28.5.) weitere Maßnahmen an, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Nutzungskonflikte zwischen Fußgängern und Radfahrenden zu reduzieren.

Ein Versuch der Optimierung im april 2025
Mit dem Ziel die bestehende Radverkehrsführung klarer und verständlicher zu markieren, sollen die taktilen Leitstreifen entlang der mittig verlaufenden Fahrgasse dauerhaft optisch hervorgehoben werden. Auch die Fahrradpiktogramme sollen erneuert werden, um die Wegeführung auf der Schadowstraße deutlicher erkennbar zu machen. Die gegenseitige Rücksichtnahme wäre wünschenswert, aber die kann nicht verordnet werden.
Die neuen Markierung werden auf dem Abschnitt zwischen Jacobistraße und dem Kö-Bogen 2 umgesetzt und sollen durch deutlichere Sichtbarkeit die Wahrnehmung erhöhen und damit die Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduzieren. Außerdem gibt es zusätzliche Schilder und künftig sollen 25 Pflanzkübel die räumliche Trennung zwischen den Gehbereichen und der Fahrbahn stärken. Solche Pflanzenkübel trennen bereits heute die Wasserspiele vor dem Kaufhaus Galeria vom Straßenbereich.

Schilder gibt es bereits, Markierung und Pflanzkübel sollen folgen, Foto: Stadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement
Grundlage der Arbeiten ist ein Beschluss des Ordnungs- und Verkehrsausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dieser hatte die Stadtverwaltung beauftragt, die Verkehrsführung auf der Schadowstraße gezielt weiterzuentwickeln, um Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr zu reduzieren. Neben einer besseren optischen Trennung der Verkehrsbereiche wurden die Erneuerung von Markierungen, zusätzliche Beschilderungen sowie ergänzende Vorkehrungen zur besseren Orientierung beschlossen.
“Die Schadowstraße ist eine der wichtigsten Verbindungsachsen der Innenstadt – für den Fußverkehr ebenso wie für den Radverkehr. Mit den neuen Markierungen und ergänzenden Vorkehrungen schaffen wir mehr Orientierung und stärken die gegenseitige Rücksichtnahme im Alltag“, erklärt Holger Odenthal, stellvertretender Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. Während der Arbeiten am 27. und 28. Mai kann es auf einzelnen Abschnitten der Schadowstraße zu kleineren Einschränkungen kommen. Die Zugänglichkeit für Passant*innen sowie die Erreichbarkeit der Geschäfte bleiben jederzeit gewährleistet.