Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Premiere des Art:Walk Festival – wie geht es weiter?

  • Düsseldorf: Meisterfeier im Dome

  • Düsseldorf Hubbelrath: Elf Personen wegen Brand evakuiert

  • Düsseldorf: Wenn die Automeile zur Bikermeile wird ist Biker4kids-Korso

  • Düsseldorf Himmelgeist: Der Brückenlauf geht nach 20 Jahren über die Ziellinie

KulturTheaterTop News
Home›Kultur›Theater für alle: Wilfried Schulz zieht Bilanz im Schauspiel Düsseldorf

Theater für alle: Wilfried Schulz zieht Bilanz im Schauspiel Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
13. Mai 2026
Teilen:
Weggefährten: Generalintendant Wilfried Schulz (rechts) mit seinem Chefdramaturgen Robert Koall. Foto: bikö

Wilfried Schulz ist auf keinen Fall ein Prahlhans. Kaum kann man sich vorstellen, dass dieser kleine, feine ältere Herr mit dem spitzbübischen Lächeln jemals die Stimme erhebt. Auf eine höfliche und geduldige Art, immer im blauen Anzug, hat Schulz das Düsseldorfer Schauspielhaus durch Baustellen, Lockdowns und andere Krisen geführt und zu einem Kulturhaus für alle gemacht. Junge Leute und diverse Communitys lieben derweil das Theater, ohne dass die Abo-Bürger vergrault wurden. Da darf man zum Schluss dann doch mal ein bisschen angeben – mit einem 494 Seiten dicken Rückblickbuch.

Coffeetable-Buch: Fast 500 Seiten dick ist die Bilanz der Ära Schulz mit zahlreichen Fotos und Texten aus zehn Jahren “D’haus”. Foto: bikö

Ganze 1545 Gramm wiegt das Werk voller Bilder und Geschichten, der Chef hat es selbst zuhause auf die Küchenwaage gelegt. Die Bilanz der letzten zehn Jahre hat Gewicht, schließlich wurden für 274 Inszenierungen und ziemlich genau 6554 Vorstellungen knapp zwei Millionen Tickets verkauft. Allein in der laufenden Saison, die noch nicht zu Ende ist, wurden schon jetzt 258.000 Plätze gebucht, so viel wie in der ganzen letzten Spielzeit. Leute, die ihren Spaß bei Theaterfesten, beim Kleidertausch und beim Singen im Foyer hatten, sind da gar nicht mitgezählt.

Not und Chance

Erinnerungsseiten: Im Zirkuszelt fand 2026 die erste Premiere statt: „Gilgamesh“ mit Christian Erdmann und André Kaczmarczyk. Foto: bikö

Dabei gab es wirklich erschwerte Bedingungen für Wilfried Schulz. Als er im Herbst 2016 die Intendanz übernahm, war das elegante Haus am Gründgens-Platz wegen dringend notwendiger Sanierungen geschlossen. Die erste Premiere fand in einem Zirkuszelt statt. Unvergesslich: ein furioser „Gilgamesh“ mit Christian Erdmann und André Kaczmarzcyk, die im Schlamm spielten und wüteten. Chor, Tanz und Musik. Am Ende öffnete sich die Plane und gab den Blick auf die Königsallee frei. Als würde die Stadt selbst zur Kulisse. Ein überwältigendes Gefühl.

Drei Jahre lang behalf man sich mit Provisorien, und die Probebühne am Bahnhof, „Central“ genannt, wurde zur Hauptspielstätte. Auf eine junge und unkomplizierte Art. Was, so Schulz, „aus Not geschah“, führte schon bald zu einer besonderen Freiheit. Und zu der Idee, das Central als zweites Haus zu etablieren – für das Junge Schauspiel und die Bürgerbühne, heute Stadt:Kollektiv, ein Ensemble, in dem Laien die Chance haben, selbst mitzuspielen, unter professioneller Leitung. Im September 2025 wurde das neue Central endlich eröffnet und leuchtet in heikler Umgebung.

Gut gelaunt in die Zukunft: Wilfried Schulz freut sich auf die Freiheit, Birgit Lengers bleibt Chefin des Stadt:Kollektivs. Foto: bikö

Spielverderber

Aber noch sind wir in der Vergangenheit. Kaum war das Schauspielhaus im September 2019 mit Glanz und Gloria und „Dantons Tod“ wieder eröffnet worden, da kam das Virus, der große Spielverderber. Im März 2020 hatte Strindbergs „Traumspiel“ Generalprobe – die Premiere wurde abgesagt. Lockdown. Wie alle anderen Institutionen behalf sich das Schauspielhaus mit virtuellen Begegnungen und Live-Streams. Beim Festival „Theater der Welt“ 2021 wurde eine Koproduktion aus einem leeren Haus in Kapstadt übertragen. Maskenpflicht und Teststationen an jeder Ecke gehörten zum Alltag des pandemisch geplagten Menschen. Ach, wir wollen nicht mehr daran denken!

Bunte Aussichten: Ein „Queer Art“-Festival in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Köln wird bis 17. Mai im Schauspielhaus gefeiert. Foto: bikö

Auch den Eklat um die Rassismus-Vorwürfe, die der von Kollegen im üblen Scherz angepöbelte schwarze Schauspieler Ron Iyamu im Frühjahr 2021 erhob, sollte man vergessen. Wilfried Schulz ist diesbezüglich über jeden Zweifel erhaben. Politische Korrektheit aus Überzeugung und der Wille, ein Theater für alle zu machen, treiben ihn an. Die Stadtgesellschaft soll sich im Ganzen für die Kunst interessieren. Viele Jugendliche aus migrantischen Familien gehören zum Stadt:Kollektiv, das ihre Geschichten erzählt. Und gerade jetzt wird beim queer-feministischen Festival „Queer Art meets Britney X“ der Drag Star NRW gekürt.

Lovestorys

Das Düsseldorfer Schauspielhaus im Open-Air-Licht – beim „Sommernachtstraum“ 2025. Dieses Jahr gibt es die „Unendliche Geschichte“. Foto: bikö

„Das D’haus ist ein Ort für die Community geworden“, stellt der Dramaturg und Drag-Artist Lasse Scheiba alias Effi Biest zufrieden fest. Sein Text ist einer von 39 Essays, die im Rückblick-Buch zwischen Szenenfotos und Porträts von der Ära Schulz schwärmen. Lesestoff für einen langen Nachmittag. Der anrührendste Beitrag hat allerdings nur wenige Zeilen, handgeschrieben im Juni 2025: „Wilfried, thanks so much! Love, Bob“. Robert Wilson, der amerikanische Theaterzauberer, konnte nichts Aktuelles beisteuern. Er starb am 31. Juli 2025 mit 84 Jahren.

Rührende Details: Eine Nachricht von Meister Robert Wilson selbst, verfasst sechs Wochen vor seinem Tod 2025. Foto: bikö

Sechs Wochen vorher, im Wissen um seinen drohenden Tod, hatte Wilson noch einmal seinen „Moby Dick“ am Düsseldorfer Schauspielhaus besucht, mehr Leichtigkeit in der Schluss-Szene angemahnt („The journey is over.“) und sich vor dem Publikum verbeugt. Wilsons Kunst-Stücke sind so etwas wie das Heiligtum der letzten Jahre. Sein „Sandmann“, 2017 einstudiert, führt mit 57.149 Zuschauer*innen in 82 ausverkauften Vorstellungen die Hitparade der Produktionen an.

Freies Feld

Das Intendantenbüro: ein Ort für „Arbeit und Struktur“ wie in dem dramatisierten Roman von Wolfgang Herrndorf. Foto: bikö

Der neue Generalintendant Andreas Karlaganis lässt den Sandmann weiterspielen. Er ist (wie berichtet) so klug, die guten Dinge beizubehalten. Schulz erhofft von seinem Nachfolger „ein ähnliches Grunddenken“. Und räumt bereitwillig im Sommer das halbrunde Intendantenbüro im vierten Stock des Schauspielhauses – mit Blick auf den Hofgarten. Im Mai feiert Schulz 74. Geburtstag. Zeit, die Arbeit mal ruhen zu lassen. Trotz einer Wohnung in Wien bleibt er mit seiner Familie in Düsseldorf, wo der 15-jährige Sohn zur Schule geht. Und freut sich auf „das freie Feld vor mir“.

Zugreifen

Das Bilanzbuch „D’haus 2016/2026“ wurde von Wilfried Schulz und Beret Evensen herausgegeben. Es hat 494 Seiten mit zahlreichen Fotografien und ist im Verlag Theater der Zeit erschienen. Gefördert von den Freunden des Schauspielhauses und einem Sponsor, soll es im Foyer kostenlos an das treue Publikum verteilt werden. Im Buchhandel kostet es 32 Euro. www.dhaus.de

StichwortedhausIntendantSchauchspielhaus
Vorheriger Artikel

Düsseldorf Golzheim: Fuchswelpe aus Kanal gerettet

Nächster Artikel

Düsseldorf Derendorf: Seit zehn Jahren gibt es ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Premiere des Art:Walk Festival – wie geht es weiter?

    Von Ute Neubauer
    15. Juni 2026
  • Düsseldorf: Meisterfeier im Dome

    Von Ute Neubauer
    15. Juni 2026
  • Düsseldorf Hubbelrath: Elf Personen wegen Brand evakuiert

    Von Ute Neubauer
    14. Juni 2026
  • Düsseldorf: Wenn die Automeile zur Bikermeile wird ist Biker4kids-Korso

    Von Ute Neubauer
    14. Juni 2026
  • Düsseldorf Himmelgeist: Der Brückenlauf geht nach 20 Jahren über die Ziellinie

    Von Anne Vogel
    14. Juni 2026
  • Düsseldorf Oberbilk: WM-Unentschieden führte zu Polizeieinsatz auf der Ellerstraße

    Von Ute Neubauer
    14. Juni 2026
  • Düsseldorf Unterbilk: Leicht verletzter Senior durch Zimmerbrand

    Von Ute Neubauer
    14. Juni 2026
  • Düsseldorf Lierenfeld: Baracke an den Gleisen brannte lichterloh

    Von Ute Neubauer
    14. Juni 2026

Textanzeige

  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
  • TextanzeigenEssen & TrinkenService

    Essen mit Erlebniswert: Die Transformation der Catering-Branche

    In den letzten Jahrzehnten hat die Catering-Branche eine bemerkenswerte Evolution durchlaufen. Früher primär auf die effiziente Bereitstellung von Speisen und Getränken für Veranstaltungen fokussiert, wandeln sich Catering-Unternehmen heute zunehmend zu ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Industrieller Chic: Wie Kunststofffenster den Loft-Stil in Ihrem Einfamilienhaus unterstützen

    Die Inspiration des industriellen Chics sind die Werkshallen des Industriezeitalters. Die Basis für diesen Stil sind große Räume, schlicht gehalten mit rustikalen Elementen und großen Fensterflächen. Wie so vieles wurde ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell