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Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Ein gallisches Dorf fährt Straßenbahn

Düsseldorf: Ein gallisches Dorf fährt Straßenbahn

Von Ute Neubauer
1. Februar 2026
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Et Nina ist Mitglied der Hoppediz-Wache und sorgte für fröhliche Lieder an Bord

Bereits bei ihrer Bürgersitzung hatte die Hoppediz-Wache die Fassabfüllung der Brauerei Schumacher auf der Oststraße zum gallischen Dorf gemacht. Dass Asterix, Obelix und ihre Gefährten mobil sind, zeigten sie am Samstag (31.1.). Sie hatten zur traditionellen Straßenbahnsitzung eingeladen und nicht nur die Römer folgten ihnen auf die Schiene.

La Ola bei der Ankunft der Bahn

Am Hauptbahnhof wurde die Partybahn geentert und Troubadix Michael Martsch sorgte für die passenden jecken Töne. Dazu sang er – glücklicherweise – nicht selber, sondern hatte deine DJ-Technik mit an Bord gebracht. Die Partybahn hatte kaum die Innenstadt verlassen, das mussten die beiden Schumacher-Köbesse bereits das zweite Fass anschlagen. Ein Tempo, das später noch für einen neuen Rekord sorgen sollte.

Leckerchen gab es genügend

Die passende Verpflegung hatten die Gäste selber mitgebracht und so gab es Variationen von Frikadellchen, Käsewürfeln, Fleischwurst und allem, was eben so zu einem leckeren Bierchen passt. Schon bei ihren Liederabenden bewiesen die Gäste der Hoppediz-Wache ihre Singqualitäten und so ließen sie sich auch in der Partybahn nicht lange bitten und stimmten in die Lieder ein. Sängerin Nina legte mit „Im Rheinland geboren“ vor und weitere Evergreens folgten.

Hoppediz-Präsidentin Rafaela Kaiser konnte gesundheitsbedingt nicht mitfahren, aber ihr Mann Dirk sprang als Asterix ein. Das führte dazu, dass der sonst eher kleine Asterix diesmal ähnliche Körpermaße wie sein Freund Obelix – in Person von Markus Schäfer – aufwies. Obelix trug ein luftgefülltes Wikinger-Dress, in der engen Bahn eine Herausforderung, da die Gäste natürlich keine Gelegenheit ausließen, die nächste Polonaise zu starten.

Obelix und Asterix moderierten die Fahrt

Dass die Fahrer der Partybahn bereits auf dem Weg nach Benrath eine Verspätung einfuhren, da vor ihnen eine defekte Stadtbahn für Verzögerung sorgte, bekam die Jecken an Bord nicht mit – schließlich war man zum Feiern gekommen.

Beim ersten Stopp am Betriebshof Benrath stieg das Prinzenpaar der KG Gemeinsam Jeck zu. Für Prinz Christian I. und Venetia Verena war es die erste rollende Karnevalssitzung, aber sie hatten sichtlich Spaß und wären gerne noch länger mitgefahren. Aber beim nächsten Halt im Betriebshof Lierenfeld hieß es für sie schon wieder Abschied nehmen. Für das weitere Programm sorgten Valentin von Pänz in de Bütt und später die Gulaschkapell.

Erste Pause in Benrath und neue Gäste an Bord

Der letzten Stopp wurde weit nach 17 Uhr am Betriebshof Lierenfeld eingelegt. Auf der Schluss-Etappe zur Endstation am Hauptbahnhof war dann Enthaltsamkeit angesagt, denn die Biervorräte – immerhin 130 Liter – waren ausgetrunken. Das hatten die Hoppediz-Wache und ihre Gästen noch nie geschafft und ist ein Zeichen für die geniale Stimmung an Bord.

Aber es musste niemand durstig nach Hause, denn im Schumacher an der Oststraße gab es noch Vorräte und dort scharrten sich einige Unentwegten ums „Lagerfeuer“.

Weitere Eindrücke der Straßenbahnsitzung

StichworteHoppediz-WacheStraßenbahnsitzung
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