Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Viele Besucher*innen des Nordfriedhofs an Allerheiligen

  • Mutterliebe killt Moral: „Inter Alia“ im Schauspielhaus Düsseldorf

  • Düsseldorf: Martinszüge 2026 in den Stadtteilen

  • Düsseldorf: 1.881 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen Müllsünder wurden 2025 gefertigt

  • Düsseldorf Urdenbach: Die KG Dä Stolz von Odebach geht mit einem Kämpenprinzen in die Session

KulturTheaterTop News
Home›Kultur›„Drei Schwestern“ von heute im Stadt:Kollektiv Düsseldorf

„Drei Schwestern“ von heute im Stadt:Kollektiv Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
26. Januar 2026
Teilen:
Großer Applaus, große Freude! Sieben Frauen spielen die "Drei Schwestern" (von links): Alicia Nsukami, Charlott Lindecke, Iris Droste, Carl Brüggemann, Asli Bulat, Carolin Bernklau und Luca Brankamp. Foto: bikö

Die Klassiker können sich nicht wehren. Als alte weiße Herren haben sie hierzulande ohnehin ausgespielt. Trotzdem nutzt das junge Theater die berühmten Dramen sehr gern als Marke – und als Futter für die eigene Inspiration. Nachdem Bonn Park seine Version von Wedekinds „Frühlings Erwachen“ mit betagten Laien besetzt hat, verwandelt Katharina Bill, nach eigenen Angaben „szenische Künstlerin und Fettaktivistin“, Tschechows „Drei Schwestern“ in eine rasante, amüsante, vielstimmige Frauenclique. Großer Erfolg für das Stadt:Kollektiv im Central.

„Cool, dann geht’s jetzt los“, ist der erste Satz. Sieben Frauen versammeln sich in einem flexiblen Bühnenbild aus Kieferholzwürfeln und falschen Grünpflanzen, die ständig umgestellt und neu dekoriert werden. Denn Olga, Mascha und Irina, die Schwestern in Tschechows 1901 uraufgeführtem Psychodrama, haben nichts Erfüllendes zu tun. Sie wohnen gelangweilt in einem Garnisonskaff, wohin ihr inzwischen verstorbener Vater einst versetzt wurde. Olga, die Älteste, hasst ihre Arbeit als Lehrerin, Mascha steckt in einer enttäuschenden Ehe fest, und Irina, die Jüngste, sehnt sich immer nur „nach Moskau“. Mit anderen Worten: „Das Leben ist so öde!“ Die Inszenierung hingegen macht Spaß.

Luca Brankamp ist die Jüngste im siebenköpfigen Ensemble der Tschechow-Variation von Katharina Bill. Foto: Melanie Zanin / Düsseldorfer Schauspielhaus.

Ohne Herren

Viel Tschechow steckt allerdings nicht mehr darin. Seine schwerblütigen Schwestern werden in einer flotten Vorstellungsrunde mit wechselnden Rollen abgehakt. Zur Feier von Irinas Namenstag, erfährt man, erwarten die Frauen eine Reihe von Herren: Alexander, Alexej, Nikolai, Wassilij, den Iwan und den Wladimir. Nach diesen Typen zu fragen, ist eine Art Running Gag. Auftreten darf jedoch keiner. Die munteren Damen, darunter die genderfluide Carl Brüggemann, machen sich nur zwischendurch mit angeklebten Schnauzbärten ein bisschen lustig über die männlichen Einfaltspinsel und ihre tumben Sprüche.

Theatermacherin Katharina Bill nutzt gerade mal die Ausgangssituation des Dramas für ihr eigenes Ding. Mit Frechheit und Humor. Sie lässt die gemischte Frauentruppe – sieben temperamentvolle Amateurinnen zwischen 17 und 71 Jahren – von heutigen Gefühlen und Phänomen reden, quasseln, singen, manchmal auch kreischen. Denn die Autorin und Regisseurin ist nicht so für die leisen Töne. Ihre Leitfiguren, verrät sie im Programmheft, „waren immer laute Frauen“. Dabei agiert die Gruppe nicht im nervigen Durcheinander, sondern mit Präzision, wie ein Chor aus Solistinnen.

Mit Musik

Lässt den E-Bass dröhnen: Charlott Lindecken (dahinter: Carl Brüggemann) in den “Drei Schwestern” des Stadt:Kollektivs. Foto: Melanie Zanin / Düsseldorfer Schauspielhaus

Da erzählt Asli Bulat als Mascha von Frust und Verliebtheit. Charlott Lindecke als Olga, die „Kümmer-Meisterin“, die sich (bei Tschechow) so dringend eine Heirat wünscht, warnt vor Ehegatten-Splitting, Teilzeitfalle, Altersarmut. Packt sich zwischendurch ihren E-Bass und lässt ihn nur so dröhnen. Carolin Bernklau bläst mühelos die Klarinette, und Luca Brankamp ist nicht nur die leidenschaftliche Irina, die vom Stadtleben träumt und „ein Zimmer für mich allein“ fordert, sie spielt auch sehr schön Querflöte.

Gar nicht wie eine alte Dame agiert die über 70-jährige Iris Droste, hasst Disziplin und will „geilen Schitt machen“. Alicia Nsukami hingegen verhöhnt den modernen Lifestyle, all die „guten Dinge“ in der schicken Gesellschaft, die Kaschmirschals und „Yogamatten-Ablagen“, die das Verhängnis doch nicht aufhalten können. Sie hat übrigens eine bemerkenswerte Singstimme, groß und klar. Es wird (unter Leitung von Maika Küster) viel musiziert und gesungen. Auch Unflätiges wie: „Fotzen im Club“ vom Hip-Hop-Duo SXTN. Und Herzzerreißendes wie das polnische Liebeslied „Dwa serduszka“. Auf jeden Fall: Die Show ist gut – für alle, die keinen ernsthaften Tschechow erwarten.

Weiter im Central

Das Stadt:Kollektiv, die ehemalige Bürgerbühne des Düsseldorfer Schauspielhauses, zeigt die „Drei Schwestern“ von Katharina Bill (nach Anton Tschechow) in der wiedereröffneten Spielstätte „Central“ nahe dem Hauptbahnhof. Die nächsten Vorstellungen sind am 6. (ausverkauft) und 13. Februar sowie am 5. März, jeweils 19.30 Uhr. Aufführungsdauer: eineinviertel Stunden ohne Pause. www.dhaus.de

Ein besonderes Foyer: die “Brücke” im Central. Zur Premiere der “Drei Schwestern” gab es Miles-Davis-Musik – dank Ladislav Ceki, der mit zwei Damen die Bar betreut. Die Preise sind, anders als im Schauspielhaus, äußerst sozial. Einen Piccolo mit zwei Gläsern gibt’s für vier Euro. Foto: bikö

StichworteCentraldhausSchauspielhaus DüsseldorfStadt:Kollektiv
Vorheriger Artikel

Düsseldorf Unterbilk: Zeugen nach Überfall auf Wettbüro ...

Nächster Artikel

Fortuna Düsseldorf mit Aktionen zum Erinnerungstag an ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Viele Besucher*innen des Nordfriedhofs an Allerheiligen

    Von Ute Neubauer
    2. November 2026
  • Mutterliebe killt Moral: „Inter Alia“ im Schauspielhaus Düsseldorf

    Von Birgit Koelgen
    2. November 2026
  • Düsseldorf: Martinszüge 2026 in den Stadtteilen

    Von Ute Neubauer
    2. November 2026
  • Düsseldorf: 1.881 Ordnungswidrigkeitsanzeigen gegen Müllsünder wurden 2025 gefertigt

    Von Ute Neubauer
    2. November 2026
  • Entscheiden Sie sich bewusst – prüfen Sie Inhaltsstoffe genau

    Von Anzeige - Advertorial
    2. November 2026
  • Düsseldorf Urdenbach: Die KG Dä Stolz von Odebach geht mit einem Kämpenprinzen in die Session

    Von Ute Neubauer
    1. November 2026
  • Düsseldorf Altstadt: Erst mit dem stillen Feiertag kehrte Ruhe nach Halloween ein

    Von Ute Neubauer
    1. November 2026
  • Düsseldorf: Das „Werstener Herz“ geht an Emma Haker

    Von Ute Neubauer
    1. November 2026

Textanzeige

  • AnzeigenEssen & TrinkenService

    Entscheiden Sie sich bewusst – prüfen Sie Inhaltsstoffe genau

    Seit Jahren wächst der Markt für Nahrungsergänzungsmittel stetig, und damit auch die Zahl der Produkte mit klangvollen Versprechen. Ob pflanzliche Extrakte, Vitamine oder Mineralstoffe – die Regale sind gefüllt und ...
  • ServiceAnzeigenReise

    Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Wer Düsseldorf kennt, geht meist dieselben Wege: Altstadt, Rheinuferpromenade oder Kö. Die kostenlose App CuriFox macht aus dem nächsten Spaziergang ein Spiel. Man tippt auf der Karte einen Start und ...
  • ServiceAnzeigenGesundheit

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftAnzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfAnzeigenKarneval

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceAnzeigenShopping

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • AnzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceAnzeigenBauen & Wohnen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell