Die mit der Erde malt: Film über die Düsseldorfer Künstlerin Ulrike Arnold

Man vermisst ihr Werk in der großen Ausstellung über „Grund und Boden“ im K21. Denn die Düsseldorfer Künstlerin Ulrike Arnold (75) malt nicht nur zu Ehren dieser Erde, sie malt mit den Farben der Natur selbst. Asche, Sand, zerbröseltes Gestein und sind das Material, das sie in unberührten Landschaften sammelt und unter freiem Himmel verarbeitet. Im Atelier an der Bilker Straße verwandelt sie dazu noch Sternenstaub von Meteoriten in faszinierende Himmelsspuren.
Eine Ur-Mutter der Kunst, ein Kraftpaket sondergleichen ist die einstige Meisterschülerin von Klaus Rinke. Nach ihrer spektakulären Ausstellung in der Johanneskirche (siehe Kunstkritik vom 9. Juni) und einem längeren Aufenthalt in der Wüste von Arizona eröffnete Ulrike Arnold mit ihrem Partner, dem amerikanischen Fotografen Victor Van Keuren, eine Ausstellung im Kunstraum Hilden: „Zwischen Erde und Unendlichkeit“.
In Düsseldorf ehrt sie das städtische Kino Blackbox am kommenden Montag, 1. Dezember, 19 Uhr, mit der Ausstrahlung des 2019 entstandenen Dokumentarfilms „Dialogue Earth“. Regisseur Hank Levine zeigt Ulrike Arnold in Aktion in der Wildnis des amerikanischen Südwestens, der sie zutiefst verbunden ist. Die Musik stammt vom oscarprämierten Düsseldorfer Komponisten Volker Bertelmann alias Hauschka. Die Künstlerin wird anwesend sein. Im Anschluss an den Film wird zu einem kleinen Austausch mit der Künstlerin bei Wein und Snacks geladen. Die Vorführung erfolgt in Kooperation mit der Kunstgalerie „Beck & Eggeling, International Fine Art“. Eintritt: 7 Euro. www.ulrikearnold.com