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Home›Sport›6900 erboste Fans nach der sechsten Heimniederlage der DEG

6900 erboste Fans nach der sechsten Heimniederlage der DEG

Von Dirk Neubauer
9. Dezember 2022
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Roger Hansson ist neuer Cheftrainer der DEG in Düsseldorf.
Trainer Roger Hansson ist das Problem der abstürzenden DEG aus Düsseldorf. Er schafftz es nicht, die Leistungsträger zu motivieren und hat Standards schleifen lassen.

Die Kurve zeigt steil bergab: In einem blamablen Spiel verliert die DEG am Freitagabend (9.12.) daheim in Düsseldorf gegen die Straubing Tigers mit 1:4 (1;2, 0:2, 0:0). Mittlerweile ist die DEG auf Platz 10 der Tabelle gefallen.

Düsseldorf machte verheerende Fehler im Spielaufbau, war vor dem gegnerischen Tor ohne Ideen und Engagement. Daniel Fischbuch kommentierte das Spiel mit einem deftigen: „Das war scheiße.“ Nach der Schlusssirene skandierten 6900 unzufriedene Fans: „Wir wollen Euch kämpfen sehen”.

Die Straubing Tigers waren am Freitagabend in allen Belangen der DEG überlegen, Foto: Karina Hermsen

Trainer Hansson ist das Problem

Das Problem der DEG ist ihr Trainer Roger Hansson. Es gelingt ihm nicht mehr, die Leistungsträger der Mannschaft zu motivieren. Alex Barta ist ein Schatten seiner selbst. Daniel Fischbuch eiert übers Eis. An ihm wird die Plan- und Ideenlosigkeit von Roger Hansson besonders deutlich. Hansson hat in den zurückliegenden Wochen alle Reihen auseinandergerissen und ohne Sinn und Verstand wieder zusammengesetzt. Das festigt natürlich keine Spielroutinen. Zudem bekommt die DEG selbst einfachste Standards nicht mehr hin. Sie haben eine schlechte Bully-Quote und eine obermiese Verwertung der eigenen Powerplays.

Fades Spiel

Symptomatisch am Freitagabend gegen die Straubing Tigers: Eine fünfminütige Zeitstrafe gegen Straubing führte nicht annähernd zu Chancen für die DEG. Da lagen sie bereits 1:4 hinten und hätten aufholen können. Aber das wollte anscheinend niemand auf dem Eis.

Aus Düsseldorfer Fehlern werden Straubinger Tore

Cedric Schiemenz markierte in Minute drei den ersten Treffer des Spiels gegen die Straubing Tigers und den einzigen von Düsseldorf. Foto: Karina Hermsen

Cedric Schiemenz sorgte mit dem einzigen DEG-Tor in der dritten Minute für einen guten Einstand. Doch anstatt den Vorsprung systematisch auszubauen, spielte Düsseldorf fade und pomadig. Sowohl im Start- als auch im Mitteldrittel nutzte Straubing gravierende Fehler der Düsseldorfer, um zu Treffern zu kommen. Zwischendrin kotzte sich der Goalie von Straubing die Seele aus dem Leib, blieb aber im Tor. Wohl wissend, dass von dieser DEG keine Gefahr ausgeht.

Am Sonntag muss Düsseldorf zu den Augsburg Panthern. Erstes Bully ist um 14 Uhr.

StichworteDEG DüsseldorfStraubing Tigers
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