Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Fortuna Düsseldorf gibt Aufsteiger SV Meppen einen Punkt ab: 0:0 im Heimspiel

  • Düsseldorf: Vorbereitungen für Demos und Halloween laufen

  • Leidenschaftlich denken: Ruth Noack und die Düsseldorfer Akademie

  • Düsseldorf: Mona Neubaur erhält die Josef Neuberger Medaille der Jüdischen Gemeinde

  • Düsseldorf: Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – Manes Meckenstock versteigert für Palliativstation des UKD

KulturTheaterTop News
Home›Kultur›Das Lachen der Vernunft: Lessings „Minna von Barnhelm“ im Schauspiel Düsseldorf

Das Lachen der Vernunft: Lessings „Minna von Barnhelm“ im Schauspiel Düsseldorf

Von Birgit Koelgen
19. Dezember 2021
Teilen:
Minna von Barnhelm hatte am Samstag Premiere im Großen Haus des D'haus, Foto: Sandra Then

Als die Welt noch in selbstzufriedener Ordnung war, hätte Andreas Kriegenburg die „Minna von Barnhelm“ womöglich anders inszeniert, „disparat, wild, laut“. Aber jetzt, da eine verseuchte Gegenwart unsere Gesellschaft zutiefst zerrüttet und spaltet, will der Regisseur uns, so wird er zitiert, eine „gelingende Geschichte“ zeigen. Ganz im Sinn des Aufklärers Gotthold Ephraim Lessing, der seine „Minna“ 1767 auf die Bühne brachte, beschwört der Regisseur den Geist von Vernunft, Toleranz und Menschlichkeit. Danke, das tut mal gut! Die Inszenierung auf der Großen Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses ist ein Vergnügen.

Dabei wollte Kriegenburg partout nichts mit Rüschen präsentieren. Bei aller Werktreue meidet er konsequent die Äußerlichkeiten des Rokoko, erlaubt ein paar Textwitzchen („Check, check, check …“) und lässt das Ensemble im Nachkriegslook des 20. Jahrhunderts auftreten. Das Bühnenbild entwarf er selbst. Unzählige Stühle und einige Koffer aus dem Fundus wurden aufeinander gehäuft. Die Verhältnisse sind also noch in heilloser Unordnung. Die verschrammten Hotelbetten, in denen das Fräulein von Barnhelm nebst Kammerjungfer nächtigt, stammen aus dem Lazarett. Die Damen werfen mit Kissen, die Contenance hat wohl gelitten.

(v.l.) Jonas Friedrich Leonhardi, Wolfgang Michalek und Thomas Wittmann, Foto: Sandra Then

Die verlorene Ehre des Majors

Der habgierige Wirt mit Stock, Schlips und Strickjacke ist ein Spießertyp an der Schwelle seines eigenen kleinen Wirtschaftswunders, von Thomas Wittmann clownesk ausgespielt. Man amüsiert sich und verdrängt, dass die Verlegung des Dramas vom Preußen des Alten Fritz ins Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg eher heikel ist. Streng genommen, lässt sich das ohne Bezug zur Nazi-Zeit ja gar nicht denken. Soll der männliche Held, der grundgute Major von Tellheim, etwa ein Anführer in Hitlers Angriffskrieg gewesen sein? Ach was! Es geht um Wahrheit und Gerechtigkeit, um eine Lovestory und turbulente Verwicklungen, die auf einer unaufhörlich sich drehenden Bühne gespielt werden. Die Szene ist immer in Bewegung, nichts steht fest, die Figuren finden ihren Platz erst zum Happy End.

Tellheim, sehr bullig dargestellt von Wolfgang Michalek, hat keinen Frieden gefunden nach dem Siebenjährigen Krieg. Behindert durch eine Armverletzung, unehrenhaft aus der Armee entlassen, mittellos und unzulänglich aufgemuntert von seinem Diener Just (jugendfrisch: Jonas Friedrich Leonhardi), haust er im Hotel und hadert mit der Welt. Denn er wurde zu Unrecht der Bestechlichkeit beschuldigt. Der viel beschworenen Ehre beraubt, hat Tellheim auch die Verbindung zu seiner Verlobten gekappt, dem reichen Fräulein von Barnhelm aus dem Königreich Sachsen.

Lea Ruckpaul und Minna Wündrich, Foto: Sandra then

Die Dame sorgt für das Happy End

Die Braut, eine energische, früh emanzipierte Person (die imposante Minna Wündrich überragt den Major sogar ein wenig), hat ihn zum Glück nicht aufgegeben. Unterstützt von Jungfer Franciska (keck und spritzig: Lea Ruckpaul) ist sie auf der Suche nach ihrem Tellheim. Ohne dass die Liebenden voneinander wissen, muss er für sie sein unbezahltes Zimmer im Gasthof räumen. Der Verlobungsring, den er beim Wirt versetzen lässt, bringt sie schließlich auf die Spur. Minna könnte ihm sofort aus der Not helfen. Doch er bleibt bockig, will als Mann ohne Geld und Ehre keinesfalls der ihre sein. Es braucht noch allerlei Tricks und Ränke, bis er rehabilitiert ist und sie sich endlich in die Arme sinken.

Wie Generationen von Gymnasiasten schon im Deutschunterricht erfahren mussten, sind die von Lessing konstruierten Missverständnisse etwas langatmig geraten. Man hätte die gut dreistündige Fassung sicher noch etwas kürzen können, auch wenn Minna Wündrich in der Titelrolle (ja, sie heißt auch Minna) ergreifend bebt vor unterdrückten Gefühlen. Kurzweiliger sind die komödiantischen Extras: das Gurren von „Frauenzimmerchen“ Franciska beim Flirt mit ihrem „Wachtmeisterchen“ (Florian Lange) oder der Auftritt des wunderbaren Wolfgang Reinbacher, der im rosa Anzug und mit französisch-deutschem Palaver den Chevalier und Falschspieler Riccaut spielt. Unter den Masken wurde viel gelacht. Ohne Häme, ohne Bitterkeit. Und das allein ist den Applaus wert.

Die nächsten Vorstellungen

Lessings Komödie „Minna von Barnhelm“ in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg ist am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember, um 18 Uhr im Großen Haus am Düsseldorfer Gründgens-Platz zu sehen. Weitere Vorstellungen sind, falls die Corona-Regeln es erlauben, für den 29. Dezember sowie den 15. und 26. Januar geplant (jeweils 19.30 Uhr). Besuch nur mit 2G-Kontrolle und Atemschutzmaske. Tickets und Informationen unter www.dhaus.de

StichwortedhausPremiereSchauspielhaus
Vorheriger Artikel

Borussia Düsseldorf: Sieg gegen Bremen im Express-Tempo

Nächster Artikel

Düsseldorf: DEG bleibt gegen Wolfsburg erfolgreich 3:2 ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Fortuna Düsseldorf gibt Aufsteiger SV Meppen einen Punkt ab: 0:0 im Heimspiel

    Von Anne Vogel
    30. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Vorbereitungen für Demos und Halloween laufen

    Von Ute Neubauer
    30. Oktober 2026
  • Leidenschaftlich denken: Ruth Noack und die Düsseldorfer Akademie

    Von Birgit Koelgen
    30. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Mona Neubaur erhält die Josef Neuberger Medaille der Jüdischen Gemeinde

    Von Ute Neubauer
    30. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – Manes Meckenstock versteigert für Palliativstation des UKD

    Von Ute Neubauer
    29. Oktober 2026
  • Düsseldorf Benrath: Grundsteinlegung für das letzte Baufeld der Paulshöfe

    Von Ute Neubauer
    29. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Narrencollegium engagiert sich für bedürftige Kinder und Jugendliche

    Von Ute Neubauer
    28. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Prinzengarde Blau-Weiss verleiht Auszeichnung gegen „Griesgram und Muckertum“

    Von Ingo Siemes
    28. Oktober 2026

Textanzeige

  • ServiceAnzeigenReise

    Düsseldorf zu Fuß entdecken, mit Rätseln statt Reiseführer

    Wer Düsseldorf kennt, geht meist dieselben Wege: Altstadt, Rheinuferpromenade oder Kö. Die kostenlose App CuriFox macht aus dem nächsten Spaziergang ein Spiel. Man tippt auf der Karte einen Start und ...
  • ServiceAnzeigenGesundheit

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftAnzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfAnzeigenKarneval

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceAnzeigenShopping

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • AnzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell