Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Panzerfäuste aus dem zweiten Weltkrieg am Schiffsanleger Kaiserswerther Markt kontrolliert gesprengt

  • Düsseldorf: Lesung im Grenzenlos aus den Entengeschichten von Anton Wolfpril

  • Düsseldorf: 125 Verfahren wegen Badens im Rhein trotz Verbot, 4.100 präventive Gespräche

  • Düsseldorf: “Dein Viertel – Deine Möglichkeiten” – Bürger diskutieren im Stadtbezirk 3

  • Düsseldorf: Schlüsselübergabe³ im Kinderhilfezentrum

KulturKunstfakten
Home›Kultur›Düsseldorf will sich aus dem Max Stern-Ungeschick befreien – mit einer Konferenz und einer Ausstellung

Düsseldorf will sich aus dem Max Stern-Ungeschick befreien – mit einer Konferenz und einer Ausstellung

Von Dirk Neubauer
20. Dezember 2017
Teilen:
Das Stadtmuseum Düsseldorf und seine Leiterin Dr. Susanne Anna stehen nach der ungeschickten Absage der Max Stern Ausstellung weltweit im Zentrum der Kritik.

Nach wochenlangem, weltweitem Aufruhr über die plötzliche und ohne internationale Rücksprache mit den Beteiligten abgesagte Max Stern-Ausstellung hat Düsseldorf am Mittwoch versucht, den eigenen Kopf aus der bereits fest zugezogenen Schlinge zu ziehen. Die Ausstellung zu dem von den Nazis aus Düsseldorf vertriebenen Kunsthistoriker und Galeristen Max Stern werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, hieß es. Ein konkretes Datum dafür soll – vielleicht – Mitte Januar genannt werden. Zudem werde Düsseldorf für den Herbst 2018 zu einer internationalen Max Stern Konferenz einladen.

Die Geschichte

Nach seiner Promotion im Jahr 1928 stieg Max Stern (1904-1987) in die 1913 gegründete Galerie seines Vaters Julius Stern ein und übernahm das Haus an der Königsallee 1934 nach dessen Tod. Schwerpunkte der Galerie waren der Handel mit Kunst der Düsseldorfer Malerschule, dann auch zeitgenössischer Kunst und später verstärkt Alter Meister. Sie gehörte neben der Galerie Alfred Flechtheim, der Galerie Paffrath und beispielsweise dem Kunstsalon Tietz zu den bekanntesten Adressen des Düsseldorfer Kunsthandels im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Aufgrund seiner jüdischen Abstammung wurde Max Stern 1935 die Aufnahme in die national-sozialistische Reichskammer der bildenden Künste und damit die Erlaubnis zur Weiterführung seiner Kunsthandlung verwehrt, bis man ihn schließlich zur Liquidierung seiner Galerie Ende 1937 zwang. Stern floh kurze Zeit darauf über Paris nach London und 1941 weiter nach Kanada ins Exil.

Der ursprüngliche Plan

Mit der Ausstellung „Max Stern – von Düsseldorf nach Montreal“ sollte im Stadtmuseum Düsseldorf daran erinnert werden –von Februar bis Juli 2018. Die jüdische Gemeinde in Montreal beteiligte sich mit 50.000 Euro. Internationale Museen wollten Bilder nach Düsseldorf entleihen. Als der dörfliche Kulturdezernent Hans-Georg Lohe (CDU) die Ausstellung absagte – und die Stadt dies ebenso ungeschickt wie undiplomatisch mit „aktuell laufenden Restitutionsgesuchen“ begründete, beschwor dies Kritiker aus aller Welt herauf.

"Aufruhr" (New York Times)

Die „New York Times“ schrieb von einem „Aufruhr“, den Düsseldorf ausgelöst habe. Der Präsident des World Jewish Congress, Ronald Lauder, bezeichnete Düsseldorfs Begründung als „absurd“. Die Süddeutsche Zeitung sieht in Düsseldorf seither das Synonym für einen Raubkunst-Skandal. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung machte „Düsseldorfer Missstände“ als wahren Grund für die überraschende Absage aus. Nach dieser Lesart war die Leiterin des Stadtmuseums, Dr. Susanne Anna, der der Max Stern-Ausstellung völlig überfordert und habe auf Nachfrage lediglich eine sechsseitige Skizze zum Projekt vorgelegt. Andere Düsseldorfer Museumsleiter verbreiten dies dem Vernehmen nach genüsslich – um ihr eigenes Haus als Ausstellungsort ins Gespräch zu bringen.

Konferenz im Herbst 2018 und verschobene Max Stern Ausstellung

Dazu am heutigen Mittwoch (20.12.) die Erklärung der Stadt:
„Die zu Max Stern im Stadtmuseum Düsseldorf ursprünglich geplante und abgesagte Ausstellung soll nun in ergänzter und überarbeiteter Form zu einem späteren Zeitpunkt im Stadtmuseum gezeigt werden. Für die Ausstellung soll eine Co-Kuratorin beziehungsweise ein Co-Kurator gewonnen sowie ein wissenschaftlicher Beirat eingerichtet werden. Hierzu werden derzeit Gespräche geführt. Weitere Informationen dazu werden voraussichtlich Mitte Januar 2018 bekannt gegeben.
Angesichts einer Vielzahl an noch offenen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Galerie Max Stern, die auch durch Auskunfts- und Restitutionsgesuche in deutschen Museen ausgelöst wurden, lädt die Landeshauptstadt im Herbst 2018 zu einer internationalen Konferenz ein. Ziel dabei ist es, die Person Max Stern zu würdigen, der Forschung zu dem Themenkomplex ein Forum zu bieten und mögliche Formen der Vermittlung und Dokumentation des Themas zu diskutieren.“

Foto: Stadtmuseum Düsseldorf

Vorheriger Artikel

Düsseldorf Benrath: Aufzug zum Regionalgleis am Bahnhof ...

Nächster Artikel

Düsseldorfer EG unterliegt beim Tabellenletzten Straubing mit ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Panzerfäuste aus dem zweiten Weltkrieg am Schiffsanleger Kaiserswerther Markt kontrolliert gesprengt

    Von Ute Neubauer
    1. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Lesung im Grenzenlos aus den Entengeschichten von Anton Wolfpril

    Von Ute Neubauer
    1. Oktober 2026
  • Düsseldorf: 125 Verfahren wegen Badens im Rhein trotz Verbot, 4.100 präventive Gespräche

    Von Ute Neubauer
    30. September 2026
  • Düsseldorf: “Dein Viertel – Deine Möglichkeiten” – Bürger diskutieren im Stadtbezirk 3

    Von Ingo Siemes
    30. September 2026
  • Düsseldorf: Schlüsselübergabe³ im Kinderhilfezentrum

    Von Ute Neubauer
    30. September 2026
  • Düsseldorf Benrath: Einladung zur Ehrenamtsbörse am Freitag im Arndtsaal

    Von Ute Neubauer
    30. September 2026
  • Düsseldorf: Festgefahrenes Frachtschiff konnte zum Anleger zurückfahren

    Von Ute Neubauer
    29. September 2026
  • Düsseldorf: Autobahn GmbH wird ab Freitag die Gegenfahrbahn der A59 sanieren

    Von Ute Neubauer
    29. September 2026

Textanzeige

  • ServiceGesundheitTextanzeigen

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftTextanzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell