Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Düsseldorf: Nach vier Jahren Bauzeit ist die Johanneskirche „fit für die Zukunft“

  • Düsseldorf: Feuerwehreinsatz in Geschäftshaus am Gustaf-Gründges-Platz

  • Düsseldorf: 55. Rheinmarathon mit weit gereisten Aktiven

  • Düsseldorf Altstadt: Hausbrauerei und Kirche feiern 20-jährige Partnerschaft

  • Düsseldorf Kaiserswerth: Beste Stimmung und Musik auf dem Klemensplatz

AktuellesDüsseldorf
Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf Landgericht: Betrügerische Pflegedienste, Ärzte und Patienten richteten Millionenschaden an – hohe Freiheitsstrafen

Düsseldorf Landgericht: Betrügerische Pflegedienste, Ärzte und Patienten richteten Millionenschaden an – hohe Freiheitsstrafen

Von Dirk Neubauer
23. April 2021
Teilen:
Das Landgericht verurteilt wegen Betrug mit Pflegedienstleistungen

Dieses Urteil (Az. 10 KLs 5/20) enthält eine Ohrfeige der Richter für Krankenkassen und Kommunen: Wegen betrügerischer Abrechnungen von Pflegedienstleistungen hat die 10. Große Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf hohe Freiheitsstrafen gegen sieben Angeklagte ausgesprochen, ein achter Mann wurde freigesprochen. Das Gericht hat 1,4 Millionen Euro eingezogen. Juristen nennen das die „Taterträge“. Allen Verurteilten hielt die Strafkammer zugute, dass es ihnen leicht gemacht wurde: „Die Pflegeleistungen wurden nicht ausreichend kontrolliert.“

Acht Angeklagte

Vier Angeklagte wurden wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs zu Freiheitsstrafen zwischen fünf Jahren zwei Monaten und zwei Jahren verurteilt. Zwei weiteren Männern legte die Strafkammer Geldwäsche in 293 Fällen zur – sie bekamen Gesamtfreiheitsstrafen von vier Jahren, beziehungsweise drei Jahren und sechs Monaten. Ein weiterer Angeklagter wurde wegen Beihilfe zur Geldwäsche in 17 Fällen zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ein Mann verließ den Gerichtssaal mit einem Freispruch.

1,54 Millionen Euro Schaden

Die Männer rechneten zwischen 2021 und 2016 Pflegeleistungen ab, die gar nicht erbracht wurden. 35 Verhandlungstage brauchte das Gericht, um das dazu benutzte Geflecht an Düsseldorfer Firmen zu entwirren. Das Gericht stellte fest, dass die Lotos Pflegedienst GmbH in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt 290.872,83 Euro zu Unrecht abrechnete. Die Lottos Gesundpflege GmbH liquidierte von 2014 bis Oktober 2016 insgesamt 424.973,79 Euro. Und die Stern Pflegedienst GmbH rechnete von 2012 bis Oktober 2016 den Betrag von 817.656,60 Euro ab. Der Gesamtschaden betrug 1,54 Millionen Euro.

Ärzte und Patienten machten mit

Eine Erkenntnis: Das Geldkarussell funktionierte nur deshalb so lange so gewinnbringend, weil die Patienten mitmachten und mitkassierten. Die Angeklagten, die die Pflegedienste betrieben, entnahmen gezielt Gelder, um damit gegen Scheinrechnungen, die weitere zwei Angeklagte ausstellten, Schwarzgeld an Patienten, Ärzte, Mitarbeiter und sich selbst auszuzahlen.

Geldwäsche über Mittelsmänner

In der Verhandlung wurde das System dahinter deutlich: Zur Geldwäsche warben zwei Angeklagten mit Hilfe eines weiteren Angeklagten gegen eine Provision von 8 bis 10 Prozent lettische Staatsangehörige an und statteten sie mit Konten aus. Auf diese Konten überwies die Pflegeteam Alef GmbH in der Zeit von Februar 2014 bis Oktober 2015 insgesamt 464.140,46 Euro, die Stern Pflegedienst GmbH in der Zeit von März 2014 bis September 2016 insgesamt 888.956,34 Euro und die Lottos Gesundpflege GmbH in der Zeit von März 2014 bis September 2016 1.478.844,18 Euro. Diese Gelder flossen nach Abzug der Provisionen in bar wieder an die einzelnen Pflegedienste zurück, um Schwarzgelder auszahlen zu können.

Schadenersatzansprüche

Im Rahmen der Strafzumessung hat die Kammer zu Gunsten der Angeklagten berücksichtigt, dass sie alle nicht vorbestraft sind. Die Begehung der Taten sei den Angeklagten erleichtert worden, weil die Pflegeleistungen nicht ausreichend kontrolliert wurden. Die Angeklagten seien den Schadenersatz- und Erstattungsansprüchen der Krankenkassen und Kommunen ausgesetzt. Strafmildernd hat das Gericht auch berücksichtigt, dass sieben der acht Angeklagten Geständnisse bzw. Teilgeständnisse abgelegt haben.
Strafschärfend werteten die Richter die hohe kriminelle Energie der Angeklagten, die in professioneller Vorgehensweise über einen relativ langen Tatzeitraum zum Ausdruck gekommen sei und zu dem hohen Schaden geführt habe.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft und die Angeklagten können gegen das Urteil Revision zum Bundesgerichtshof einlegen.

Zweites Verfahren dieser Art

Das aktuelle Verfahren ist nicht das erste in Düsseldorf. Mit Urteil vom 05.02.2018 (18 Kls 2/17) hatte die 18. große Strafkammer des Landgerichts Düsseldorf neun Angeklagte wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges bzw. gewerbsmäßiger Geldwäsche zu Gesamtfreiheitsstrafen zwischen sieben Jahren und zwei Jahren wegen betrügerischer Abrechnung von Pflegedienstleistungen verurteilt.

Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Ab sofort FFP2-Maskenpflicht für Fahrgäste der ...

Nächster Artikel

Düsseldorf: Die "Bundesnotbremse" startet bereits am Samstag ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Düsseldorf: Nach vier Jahren Bauzeit ist die Johanneskirche „fit für die Zukunft“

    Von Ingo Siemes
    5. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Feuerwehreinsatz in Geschäftshaus am Gustaf-Gründges-Platz

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf: 55. Rheinmarathon mit weit gereisten Aktiven

    Von Ingo Siemes
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf Altstadt: Hausbrauerei und Kirche feiern 20-jährige Partnerschaft

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf Kaiserswerth: Beste Stimmung und Musik auf dem Klemensplatz

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf Altstadt: Nach positiven Alkoholtest greift Paar Polizisten an

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf Rheinufer: Menschenkette fordert Neuanfang bei Klimaschutz und Demokratieschutz

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026
  • Düsseldorf Oberkassel: Frauen-Duo bricht am helllichten Tag in Wohnung ein

    Von Ute Neubauer
    4. Oktober 2026

Textanzeige

  • ServiceGesundheitTextanzeigen

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftTextanzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell