Düsseldorf: Ausstellung in der Stadtsparkasse zeigt Vielfalt des Berufsbildungszentrums der AWO

Wer im Atrium der Stadtsparkasse an der Berliner Allee seine Geldgeschäfte erledigt, kann dabei auch einen Blick auf die aktuelle Ausstellung werfen. Der auf bunten Stellwänden wird über die Historie des AWO Berufsbildungszentrums informiert. Es ist bereits die vierte Ausstellung, die die AWO gemeinsam mit der Stadtsparkasse realisieren konnten.

Hausherr Sr. Stefan Dahm (links) ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung persönlich zu eröffnen
Dr. Stefan Dahm, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf, begrüßte bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag (1.7.) zahlreiche Gäste. Er betonte, dass jeder Mensch die Chance haben müsse, sich beruflich zu entwickeln und genau dass biete das Berufsbildungszentrum der AWO. In den Anfängen lag der Fokus Ende der 70-er Jahre auf zugewanderten Menschen, doch der Bedarf war auch bei anderen groß, die im Regelsystem nicht klar kamen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt sei bei der AWO kein abstrakter Begriff, sondern werde konkret vor Ort gelebt, lobte Dahm. Die Ausstellung verdeutliche, welchen wichtigen Beitrag das Berufsbildungszentrum dazu leiste, Menschen auf ihrem Weg in eine selbstständige Zukunft zu begleiten.

Inklusion und Integration sind zwei der Themen, die Bestandteil des BBZ sind
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche verdeutlichte, dass die Ausstellung zeige, wie das Berufsbildungszentrum eine Aufgabe übernehme, die von vielen Menschen kaum wahrgenommen werde. Denn soziale Teilhabe und Benachteiligung seien in der Leistungsgesellschaft längst nicht für alle selbstverständlich. Das BBZ kümmere sich gezielt um die, die es im klassischen System nicht schaffen würden und bieten individuelle Begleitung. Dabei verstehe es die AWO sich immer wieder innovativ aufzustellen, wozu auch der Einsatz im offenen Ganztag gehöre.

Auf bunten Tafeln wird neben der Geschichte auch die Vielfalt des BBZ vorgestellt
Marion Warden, Vorsitzende des Vorstandes der AWO Düsseldorf, gab in ihrer Rede Einblicke in die Geschichte des Berufsbildungszentrums. „Das BBZ steht seit fast fünf Jahrzehnten für Bildungschancen und gelebte Teilhabe. Viele tausend Menschen haben hier Unterstützung auf ihrem beruflichen Weg erhalten“, so Warden. Und der Projektleiter des BBZ, Christian Klevinghaus, ergänzte: „Die heutige Ausstellung macht sichtbar, was entstehen kann, wenn Menschen gefördert werden, Vertrauen erfahren und ihre Fähigkeiten entfalten dürfen. Sie steht damit stellvertretend für vieles, was uns als AWO Berufsbildungszentrum seit Jahrzehnten antreibt“.
Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des BBZ seit den späten 1970er Jahren nach: von ersten berufsvorbereitenden Angeboten für zugewanderte Jugendliche bis hin zu einem der größten Bildungsträger in Düsseldorf. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Bildungsgerechtigkeit, berufliche Integration und gesellschaftliche Teilhabe. Das BBZ beschäftigt 470 Mitarbeitende in den Geschäftsfeldern Jugendberufshilfe und Qualifizierung, Offener Ganztag und Schulsozialarbeit sowie Arbeitsgelegenheiten und Integration.

(v.l.) Andreas Rimkus (AWO-Präsidium), Bürgermeister Josef Hinkel, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Marion Warden (AWO-Vorstandsvorsitzende), Dr. Stefan Dahm (Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf), Christian Klevinghaus (BBZ-Projektleiter) und Wolfgang Förster (ehemaliger Geschäftsführer des BBZ)
Zu den zahlreichen Gästen bei der Eröffnung zählten Bürgermeister Josef Hinkel und Andreas Rimkus, stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Düsseldorf.
Die Ausstellung „Die Historie des AWO Berufsbildungszentrums“ ist noch bis zum 30. September 2026 während der regulären Öffnungszeiten der Stadtsparkasse Düsseldorf im Atrium an der Berliner Allee 33 zu sehen.