Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

Hauptmenü

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert

logo

Ddorf-Aktuell – Internetzeitung Düsseldorf

  • Düsseldorf
    • Aktuelles
    • Blaulicht
    • Verkehr
    • Karneval
    • Schützen
  • Service
    • Gesundheit
    • Events
    • Termine
    • Shopping
    • Essen & Trinken
    • Motor
    • Reise
  • Politik
    • Stadtrat
    • Stadtteile
    • Parteien
    • Bauen & Wohnen
  • Wirtschaft
    • Unternehmen
    • Gewerkschaften
    • Verbände
    • Messen
    • Karriere
    • Bildung
  • Kultur
    • Kunstfakten
    • Kunstkritik
    • Theater
    • Film
    • Musik
    • Literatur
    • Malerei
    • Fotografie
    • Tanz
    • Ausstellungen
  • Sport
    • Tischtennis
    • Eishockey
    • Fußball
    • Laufen
    • Basketball
    • Handball
    • Football
    • Lokalsport
  • Am Rand(e) notiert
  • Über den Durst: „Rausch“ im Theater an der Kö Düsseldorf

  • Königin Silvia beeindruckt Düsseldorf ganz ohne Pomp und große Gesten

  • Düsseldorf: Für das Ja-Wort nach 22 Jahren sollte es für Frank und Sandra ein besonderer Ort sein

  • Landeshauptstadt startet Düsseldorfer Allianz gegen Antisemitismus

  • Düsseldorf Eller: Künstlermarkt am Sonntag auf dem Gertrudisplatz

DüsseldorfAktuellesTop News
Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Für zwölf Stunden unsichtbar auf dem Schadowplatz

Düsseldorf: Für zwölf Stunden unsichtbar auf dem Schadowplatz

Von Ute Neubauer
24. Februar 2026
Teilen:
Mitten auf dem Schadowplatz und doch unsichtbar - eine Inszenierung, die auf die Obdachlosigkeit von Frauen aufmerksam machen wollte

Katharina Lorentz hat keine Tarnkappe. Von 11 bis 23 Uhr war sie trotzdem fast unsichtbar. Sie setzte sich am Dienstag (24.2.) für zwölf Stunden auf eine Isomatte auf den Schadowplatz. Mit dieser Aktion möchte die Mitarbeiterin von vision:teilen auf die Situation obdachloser und wohnungsloser Frauen aufmerksam machen. „Auf der Straße – Wir ALLE sind Teil unserer Gesellschaft“ lautete der Titel der Inszenierung, die von aXeppt! und dem gutenachtbus begleitet wurde.

Zwölf Stunden dauerte die Inszenierung von Katharina Lorentz

Weibliche Obdachlosigkeit ist oft unsichtbar. Das erfuhr auch Katharina Lorentz, denn nur wenige Menschen nahmen sie wahr. Die meisten gingen an ihr vorbei und ignorierten sie. Einige schauten irritiert, aber eher, weil sie, der kleine Aufsteller mit Erläuterungen zu Aktion und zwei Lampen ihnen im Weg waren. Sogar die Taxen, die am Abend über den Schadowplatz kurvten, kamen der Inszenierung sehr nah.

Nikolai Karrasch und Judith Möllers hatten während der ganzen Zeit ein wachsames Auge auf Lorentz und versorgten sie mit Verpflegung. Außerdem boten sie sich den Menschen als Gesprächspartner*in an, die sich über die Inszenierung informieren wollten. Kam man ins Gespräch, erfuhr man, warum für Frauen Obdachlosigkeit eine besondere Herausforderung ist. Denn Frauen schlafen meistens nicht auf Parkbänken oder in Hauseingängen. Sie begeben sich oft in prekäre Abhängigkeiten, um einen Schlafplatz zu erhalten. Das führt dann häufig zu Ausbeutung, Gewalt und struktureller Benachteiligung. Aus Angst vor Übergriffen und Stigmatisierung entwickeln die Betroffenen viele Strategien sich unsichtbar zu machen. Die Passant*innen waren eingeladen ihre Gedanken und Gefühle auf einer Wand zu formulieren.

Gedanken zur Inszenierung

Die Inszenierung sollte nicht nur eine Darstellung von Obdachlosigkeit sein, sie wollte auch den öffentlichen Raum zurückerobern. Denn Frauen erleben Obdachlosigkeit verdeckt. Ziel ist es, Stigmatisierung abzubauen und Menschen zu aktivieren, eine Haltung gegenüber obdachlosen Frauen zu entwickeln und ins Gespräch zu kommen. Denn Obdachlosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern der Ausdruck struktureller Defizite. So fehlen neben präventiven Maßnahmen Schutzräume für Frauen. Die Zahl der Frauenhausplätze ist schon lange nicht mehr ausreichend, finanzielle Mittel zur Aufstockung werden immer noch nicht gewährt. Viele Projekte der Wohnungslosenhilfe oder psychosozialer Angebote kämpfen jährlich um die Fortsetzung, da Mittel gekürzt werden. Auch für Obdachlose und besonders für Frauen ohne Wohnraum müssen Housing-First-Projekte ausgebaut und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Zwei Mal im Monat macht sich der gutenachtbus für Frauen auf den Weg

Das Team von vision:teilen und aXept! trifft täglich Menschen, die beim gutenachtbus Hilfe suchen oder sich in der Stadt über den Kontakt mit den Streetworkern freuen. Dabei könnte jeder mit einem Lächeln oder einem „Hallo“ den Menschen zumindest das Gefühl geben, nicht unsichtbar zu sein – kostet kein Geld, hilft aber auch schon. Eine solidarische Stadt misst sich daran, wie sie mit den Verletzlichsten umgeht.

StichworteaXeptgutenachbusObdachlosigkeitvision:teilen
Vorheriger Artikel

Düsseldorf: Einladung zur Kindermuseumsnacht am Freitag

Nächster Artikel

Düsseldorf: Warnstreik bei der Rheinbahn am Freitag ...

0
Anteile
  • 0
  • 0
  • 0

  • Neueste Beiträge

  • Über den Durst: „Rausch“ im Theater an der Kö Düsseldorf

    Von Birgit Koelgen
    10. Oktober 2026
  • Königin Silvia beeindruckt Düsseldorf ganz ohne Pomp und große Gesten

    Von Ute Neubauer
    10. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Für das Ja-Wort nach 22 Jahren sollte es für Frank und Sandra ein besonderer ...

    Von Ute Neubauer
    10. Oktober 2026
  • Landeshauptstadt startet Düsseldorfer Allianz gegen Antisemitismus

    Von Ute Neubauer
    10. Oktober 2026
  • Düsseldorf Eller: Künstlermarkt am Sonntag auf dem Gertrudisplatz

    Von Ute Neubauer
    10. Oktober 2026
  • Sprießende Ideen: Gartenkunst im Malkastenforum Düsseldorf

    Von Birgit Koelgen
    9. Oktober 2026
  • Düsseldorf Altstadt: XXL-Reibekuchen-Event der Scholljonges am Samstag

    Von Ute Neubauer
    9. Oktober 2026
  • Düsseldorf: Rücknahme der Suche nach einem Vermissten

    Von Ute Neubauer
    9. Oktober 2026

Textanzeige

  • ServiceGesundheitTextanzeigen

    Wie sinnvoll sind Nahrungsergänzungen im Alltag?

    Vitaminpräparate, Mineralstoffkapseln und Proteinpulver füllen mittlerweile ganze Supermarktregale, wobei die Auswahl so groß geworden ist, dass Kunden oft den Überblick verlieren und zwischen zahllosen bunten Verpackungen kaum noch eine bewusste ...
  • WirtschaftTextanzeigenUnternehmen

    Lokale Suche in Düsseldorf: Wie Betriebe in ihrem Viertel sichtbar bleiben

    Die Frage nach dem nächsten Elektriker, der Steuerberatung in Bilk oder dem Blumenladen mit Sonntagsöffnung wird selten am Schreibtisch gestellt. Sie entsteht unterwegs, am Handy, häufig innerhalb weniger Minuten vor ...
  • DüsseldorfKarnevalTextanzeigen

    Karneval und Rosenmontag: Warum die Traditionen in Düsseldorf bis heute lebendig bleiben

    Mehr als 700.000 Menschen verfolgten laut Angaben des Comitee Düsseldorfer Carneval auch 2026 wieder den Rosenmontagszug in Düsseldorf. Trotz wechselnder Trends, moderner Eventkultur und steigender Sicherheitsanforderungen bleibt der Karneval damit ...
  • ServiceShoppingTextanzeigen

    Beauty-Innovationen, die den Markt aktuell prägen

    Die Beauty-Branche entwickelt sich rasant. Und neue Kosmetik spielt eine zentrale Rolle bei der Veränderung der Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Bereits in den ersten Phasen der Kaufentscheidung achten Käufer ...
  • TextanzeigenGesundheitService

    Pflege und Beruf: Wie Arbeitgeber pflegende Angehörige entlasten können (Praxis-Tipps und Anlaufstellen)

    Wenn ein Elternteil stürzt, der Partner nach einer OP plötzlich Hilfe braucht oder eine Demenzdiagnose den Alltag auf den Kopf stellt, geraten viele Berufstätige in ein Dilemma. Termine koordinieren, Pflege ...
  • ServiceBauen & WohnenTextanzeigen

    Strom selbst erzeugen – warum sich Unabhängigkeit plötzlich so gut anfühlt

    Wer seinen eigenen Strom produziert, spürt sofort den Unterschied – nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Kopf. Plötzlich kommt die Energie nicht mehr anonym aus dem Netz, sondern ...
Facebook    RSS Feed
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Kontakt
  • Mediadaten
RSS-Feed - 2026 Ddorf-aktuell