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Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Stadt will zum Thema Hochwasser sensibilisieren

Düsseldorf: Stadt will zum Thema Hochwasser sensibilisieren

Von Ute Neubauer
5. Februar 2026
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Der Hellweg im Übergang zur Dreherstraße war im Jahr 2021 überflutet und nicht passierbar

Da auch im Düsseldorfer Stadtgebiet Viertel von Hochwasserereignissen betroffen sein können, will die Stadt für das Thema sensibilisieren. Sie empfiehlt Bürger*innen sich bereits vor möglichen Hochwasserprognosen auf den Ernstfall vorzubereiten und hat eine Broschüre mit weiterführenden Informationen veröffentlicht.

Als erstes sollten Anwohner*innen unabhängig von ihrer Entfernung zu Gewässern die Betroffenheit ihrer Grundstücke und Wohngebäude ermitteln. Dabei geht es nicht nur um Hochwasser, sondern auch um Starkregenereignisse. Auf die Gebäude genau heruntergebrochen bieten die Karten unter https://maps.duesseldorf.de/ dazu Informationen. Unter der Rubrik „Klima und Umwelt“ gibt es die Unterpunkte „Hochwasser“ und „Wasser – Starkregengefahrenkarte“.

Informationen über die Karten sind auch in der Broschüre entahlten. Durch gezielte Vorsorge lässt sich das Schadensausmaß bei Hochwasser/Starkregen erheblich reduzieren. Bauliche Anpassungen am Haus, wie der Einbau druckdichter Fenster und Türen, aber auch der Einsatz mobiler Barrieren wie Dammbalken und Sandsäcken, können unterstützen. Auch die organisatorische Vorbereitung ist ein entscheidender Faktor. Checklisten, der rechtzeitige Aufbau von Schutzsystemen und die Verlagerung von gefährdetem Inventar in höhere Etagen helfen im Ernstfall beim Schutz von Eigentum und der eigenen Sicherheit.

Unterschieden wird zwischen dem Rheinhochwasser und Hochwassern an kleineren Fließgewässern wie der Düssel, dem Kittelbach, der Anger, dem Schwarzbach, dem Hoxbach oder dem Eselsbach. Während ein Rheinhochwasser aufgrund langfristiger Pegelprognosen bereits Tage im voraus absehbar ist, treten Hochwasser an kleinen Bächen meist kurzfristig infolge von intensivem Dauerregen auf. Diese Ereignisse entwickeln sich sehr dynamisch: Oft treten die Gewässer innerhalb weniger Stunden über die Ufer, sodass nur eine sehr kurze Vorwarnzeit zur Verfügung steht. Zu berücksichtigen sind zudem Starkregenereignisse, bei denen plötzlich auftretender Wolkenbruch mit intensivem Regenfall überall im Stadtgebiet auftreten kann.

Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bevölkerung, Kommune und Staat. Die Stadt trägt mit den entsprechenden Bemessungshöhen der Deiche und Mauern, der Renaturierung von Gewässern, der Schaffung von Rückhalteflächen, Gefahrenkonzepten und Prognosen sowie Hilfen im Ernstfall zum Schutz bei.

Mehr Details sowie eine neue Broschüre mit weiterfühenden Informationen sind hier zu finden. Die Broschüre kann auch über die E-Mail-Adresse hochwasserinfo@duesseldorf.de in Papierform angefordert werden.

Aktuelle Rheinpegelstände und Wetterprognosen gibt es hier. 

Darüber hinaus empfiehlt der Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt eine Rückstausicherung im Gebäude zu installieren und regelmäßig warten zu lassen. Mehr Informationen gibt es hier. 

StichworteHochwasserStarkregen
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