Fortuna Düsseldorf kassiert bei Alemannia Aachen eine knappe Niederlage 0:1 (0:1)

Lucky Punch verpasst – spiel verloren. Diese Gleichung stimmt zwar für Spiel drei der englischen Woche in der Dritten Liga – Fortuna Düsseldorf trat bei Alemannia Aachen an und fuhr mit einer knapp 0:1 Niederlage nach Hause. Aber am Ende ist es als Erklärung doch zu einfach. Tatsache ist, dass die Fortuna in der ersten Halbzeitig schlecht gespielt hat. Dadurch Alemannia Aachen zu dem Spiel, das ihnen liegt. Und krönte eine Schlafmützen-Defensive aus Düsseldorf in der 10. Spielminute durch eine Superflanke und die Verwandlung durch den reinrutschenden Sscepanik mit dem frühen Siegtraffer.
Aufstellung: Startelfdebüt für Lukas Eixler
Nach dem 2:1-Erfolg beim SSV Jahn Regensburg ließ Trainer Alexander Ende auf drei Positionen rotierten. Außenverteidiger Matthias Zimmermann kam für Sascha Risch wieder in die Startelf, Eric Hottmann und Anas Slimani pausierten zunächst, dafür begannen Fabian Schleusener und Lukas Eixler.
Wenig Düsseldorfer Akzente und ein exzellenter Aachener Angriff
Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Der Angriff der Alemannen, der zum Führungstreffer führte, war sauber vorgetragen und schlecht verteidigt. Punkt. 13 Minuten später entschärfte Düsseldorfs Keeper Lords einen Volleyschuss von Köster – nur eine der zahlreichen Paraden von Lords. Als einzige Düsseldorfer Chance aus dem ersten Durchgang erwähnenswert: Bouchama leitete in der 30. Minute per K+Hakentrick pfiffig weiter. Förster platziert einen Distanzschuss, nach dem Aachen Torhüter Riemann strecken muss.
Fortuna spielte eine stärkere zweite Halbzeit
In der Pause hatte jemand den Fortuna den Stock aus dem Hintern gezogen. Die gesamte Mannschaft zeigte eine ganz andere Körpersprache und drängte auf den Ausgleich. In der 54. Minute flankte Van der Sloot scharf und flach in die Box, Schleusener bekam den Ball und fiel – kein Elfmeter, entschied der Schiedsrichter. Der Nachschuss von Slimani wurde geblockt.
Ab der 62. Minute musste Fortuna Düsseldorf dann in Unterzahl spielen: Der bereits verwarnte Elias Egouli musste mit Gelb-Rot vom Platz. Er hatte Schroers Konter per Ellbogen gestoppt. In Überzahl kamen die bis dahin in der Halbzeit abgemeldeten Gastgeber wieder stärker auf. Louis Lord! Scepanik verhindert einen größeren Rückstand. Nach einem ersten Abwehrversuch war er rechtzeitig am rechten Pfosten und lenkte den Ball zur Ecke ab. Fünf Minuten Nachspielzeit endeten mit zwei Eckbällen der Fortuna, bei denen selbst Lords vorn mitmischte. Doch ein weiteres Tor fiel nicht. Vor der langen Länderspielpause kassiert Fortuna Düsseldorf eine knappe Niederlage.
Zweite Runde im Niederrhein-Pokal
Bereits am kommenden Mittwoch, 23. September, trifft die Fortuna in der 2. Runde des Niederrheinpokals auf den Bezirksligisten Schwarz-Weiß Alstaden. Ab 19.30 Uhr sind die Rot-Weißen im Paul-Janes-Stadion gefordert.