Rheinkirmes 2026 in Düsseldorf: Anfahrt und Parken

Rund vier Millionen Besucher werden bei der Größten Kirmes am Rhein vom 17. bis zum 26. Juli 2026 erwartet. Auch in diesem Jahr dürfen die angrenzenden Wohngebiete in Oberkassel nur von Anwohner*innen und ihren Besucher*innen befahren werden. Die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes hat angekündigt mit zahlreichen Kräften gegen Falschparker im Einsatz zu sein. Daher ist die Anreise mit dem ÖPNV, zu Fuß oder dem Fahrrad empfehlenswert.
Änderungen in 2026
Ab Samstag, 18. Juli 2026, wird auf der Rheinkniebrücke in Fahrtrichtung stadtauswärts die rechte Fahrspur durch Sperrelemente von den beiden verbleibenden Fahrspuren getrennt. Die rechte Fahrspur bleibt über eine entsprechend eingerichtete Einfahrt erreichbar. Im Bereich der Verkehrsführung wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert. Eine entsprechende Beschilderung ist vorhanden.
Am Ende der rechten Fahrspur wird der Fahrzeugverkehr kontrolliert. Für Fahrzeuge ohne entsprechende Durchfahrtsberechtigung wird eine Rückführung auf die regulären Fahrspuren in Richtung Rheinalleetunnel eingerichtet. Die Nutzung der rechten Fahrspur ist ausschließlich für Busse der Rheinbahn sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, Ordnungsamt und AWISTA sowie für Taxen und Mietwagen (zum Beispiel Uber) mit entsprechender Berechtigung vorgesehen. Darüber hinaus darf die Spur von Inhabern von Sonderausweisen genutzt werden, wie zum Beispiel Anwohnenden oder Personen mit Einschränkungen und Motorradfahrenden. Die Maßnahme wird für die gesamte Dauer der Rheinkirmes aufgestellt bleiben.
Auf Höhe des Luegplatzes in Fahrtrichtung stadtauswärts wird der Individualverkehr täglich vom Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, ab 13 Uhr bis zum jeweiligen Veranstaltungsende umgeleitet. Der Abschnitt zwischen Kaiser-Friedrich-Ring und Leostraße steht für den Individualverkehr nicht zur Verfügung. Fußgänger*innen sowie Radfahrende sind von der Maßnahme nicht betroffen. Der motorisierte Individualverkehr wird von der Oberkasseler Brücke nach rechts abgeleitet und parallel zur Luegallee über den Luegplatz geführt. Über die Leostraße erfolgt anschließend die Rückführung auf die Luegallee. Dadurch wird zum einen der Aufstellbereich für die Haltestelle ermöglicht, darüber hinaus kann der Radverkehr weiterhin den Radfahrstreifen nutzen. Für die Umsetzung der Verkehrsführung werden entsprechende Beschilderungen eingerichtet.
Besondere Hinweise: Zur Drohnenshow am Dienstag (21.7.) und zum Feuerwerk am Freitag (24.7.) werden die Oberkasseler und die Rheinkniebrücke für den Verkehr gesperrt. Lastkraftwagenfahrer müssen während der Rheinkirmes beachten, dass im Bereich Luegplatz bis Oberkasseler Brücke und auf der Abfahrt Rheinkniebrücke in Richtung Düsseldorfer Straße die Durchfahrt für Fahrzeuge über acht Meter Länge nicht möglich ist. Es sind auf der Straße Sperren installiert, die auch ein Wenden unmöglich machen
Weitere Hinweise zur Anreise finden sie hier.

Die Verkehrskadetten sorgen für den sicheren Zugang zum Kirmesplatz
Anreise mit dem Auto
Fahrzeuge, die über die Rheinkniebrücke Richtung Oberkassel fahren dürfen nur die rechte Fahrspur nutzen, wenn sie über eine Berechtigung verfügung. Der übrige Verkehr wird in den Rheinalleetunnel geleitet. Die Uferunterführung (Oberkasseler Brücke) und der Kaiser Wilhelm Ring werden während der gesamten Kirmeszeit für den Individualverkehr gesperrt.
Da es in der Nähe des Kirmesplatzes keine Parkplätze gibt, sollte die Anreise mit dem ÖPNV erfolgen.
Ein Pkw-Sonderparkplatz für Schwerbehinderte mit rund 30 Stellplätzen wird an der Rheinkniebrücke eingerichtet. Die Zufahrt erfolgt über den Kaiser-Wilhelm-Ring.
Kostenlose Park & Ride-Plätze
Die Nutzung der Park & Ride-Plätze ist kostenfrei. Linksrheinisch anreisende Kirmesbesucher können die P&R-Plätze entlang der Rheinbahnlinien U70, U75 und U76 (zum Beispiel “Haus Meer”, 470 Stellplätze, oder “Simon-Gatzweiler-Platz”, 200 Stellplätze, nutzen und von dort mit den Bahnen zur Haltestelle “Luegplatz” fahren.
Wer von Süden kommt, hat die Wahl zwischen Parkmöglichkeiten am Südpark und am Südfriedhof. Der P+R-Platz “Am Südfriedhof” hat 160 Stellplätze und liegt an der Haltestelle “Südfriedhof”, wo die Straßenbahn 709 in Richtung Hauptbahnhof fährt. Dort kann man den Luegplatz mit den Linien U70, U75, U76 und U77 erreichen. In Bilk an der Universitätsstraße liegt der P+R-Platz “Südpark” mit 250 Stellplätzen an der gleichnamigen Haltestellte. Ab hier fahren die Stadtbahnen U72, U73 und U79 bis “Heinrich-Heine-Allee” und von dort geht es mit den Linien U70, U75, U76 oder U77 weiter.
Wer an der Münchener Straße auf dem P+R Parkplatz an der Ickerswarder Straße parkt, kann bequem von dort mit dem Metrobus 3 direkt zur Jugendherberge und damit zum Südeingang der Kirmes fahren. Diese Verbindung funktioniert auch ab Bahnhof Bilk oder Kirchplatz, wo es ebenfalls Parkhäuser gibt. Als weitere Buslinien fahren die 835 und 836 zur Jugendherberge.
Östlich von Düsseldorf anreisende Besucher*innen, die über die Bergische Landstraße zur Kirmes in die Stadt fahren, stellen ihr Auto am besten auf dem P+R-Platz “Gerresheim Krankenhaus”, 100 Stellplätze, in Düsseldorf-Gerresheim ab. Von der gleichnamigen Haltestelle fährt die Linie U83 bis “Heinrich-Heine-Allee” und die Linie 709 bis zum Hauptbahnhof. Dort jeweils umsteigen in die Linien U70, U75, U76 oder U77 bis Haltestelle “Luegplatz”. Zudem bietet sich der P+R-Platz “Staufenplatz” mit 300 Stellplätzen in Düsseldorf-Grafenberg an. Von dort verkehren die Linien U73, U83 und 709.
Etwa 1.700 kostenlose Stellplätze sind an den Wochenenden auch im Parkhaus und auf dem barrierefreien Kundenparkplatz von Vodafone am Ferdinand-Braun-Platz 1 verfügbar. Von dort sind es 500 Meter bis zur Haltestelle “Prinzenallee”, ab der die Linien U75 und 805 in Richtung Kirmes verkehren. Öffnungszeiten Vodafone-Parkhaus: freitags 15 bis 3 Uhr, samstags 12 bis 3 Uhr, sonntags 10 bis 1 Uhr.
An den Wochenenden kann auch im Parkhaus der Provinzial-Versicherung am Hohensandweg mit freitags 600, an Wochenenden sogar 800 Stellplätzen kostenfrei geparkt werden. Die Zufahrt wird durch einen Verkehrsposten geregelt. Wer von dort an der Haltestelle “Provinzialplatz” die U76 in Richtung Krefeld nimmt, kann ohne Umsteigen bis Haltestelle “Luegplatz” fahren. Das Parkhaus steht zu folgenden Zeiten zur Verfügung: freitags 15 bis 3 Uhr, samstags 12 bis 3 Uhr, sonntags 10 bis 1 Uhr.
P+R-KombiTicket am Flughafen
Das Flughafen-KombiTicket beinhaltet das Parkticket für den Airport-Parkplatz P13, der über die A44 und die B8 gut erreichbar ist. Der Parkplatz liegt nur vier Gehminuten von der Stadtbahn-Haltestelle „Lohausen“ entfernt. Von dort aus sind es 14 Minuten Fahrzeit im 10-Minuten-Takt mit der Linie U79 bis zur Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“ und weiter zur Kirmes-Haltestelle „Luegplatz“ nur drei Minuten. Die Tickets für bis zu fünf Personen sind unter www.dus.com/parkandride buchbar und kosten je nach Anzahl der Personen zwischen 9 und 16 Euro. Das Angebot berechtigt zum Parken für maximal acht Stunden zwischen 9 und 1 Uhr und gilt am aufgedruckten Datum für die Hin- und Rückfahrt in allen Bussen und Bahnen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet. Die Buchungsbestätigung gilt als Fahrschein.“

Sowohl die Oberkasseler, wie auch die Rheinkniebrücke werden durch Sperren verengt
ÖPNV
Mit den Stadtbahnen U75, U76, U77 und der zusätzlichen Linie „E“ erreichen die Kirmesgäste die zentrale Haltestelle „Luegplatz“ in nur sechs Minuten vom Hauptbahnhof aus. In den Spitzenzeiten fahren die Bahnen im Zwei-Minuten-Takt. Auch die Stadtbahnlinie U70 hält während der Kirmes zusätzlich an der Haltestelle „Luegplatz“. Die Buslinien 835, 836 und M3 (außer sonntags) sorgen für die Anbindung des südlichen Kirmeseingangs an der Haltestelle „Jugendherberge“. Bis tief in die Nacht und in kurzen Abständen sind Busse und Bahnen im Einsatz, innerhalb Düsseldorfs sowie nach Krefeld, Duisburg, Meerbusch, Neuss und Ratingen. In den Stadtteilen und im Kreis Mettmann fahren viele Buslinien häufiger, länger oder in dichterem Takt.

Noch vor Eröffnung der Kirmes wurden der Rheinbahn mit Lebkuchenherzen für den einsatz gedankt. 200 Herzen mit der Aufschrift “Nichts verbindet wie ihr” gehen an die Fahrer*innen.
Neues Konzept zur Lenkung der Besucherströme am Luegplatz
Damit die Straßenbahnen den Luegplatz in Richtung Zentrum schneller verlassen können, werden die Fahrgäste, die am Luegplatz aus Richtung Innenstadt kommend aussteigen, über den Kaiser Wilhelm Ring und unter der Oberkasseler Brücke umgeleitet. So queren sie nicht die Gleise und der Bahnverkehr wird beschleunigt.
Fahrräder und Sharing-Fahrzeuge

Für Fahrräder gibt es eigene Parkplätze
Für Fahrräder stehen nördlich der Oberkasseler Brücke und am Kaiser-Wilhelm-Ring zwei große Parkplätze zur Verfügung. An den Brückengeländern und Schutzzäunen auf dem gesamten Kirmesgelände gilt ein Fahrrad-Abstellverbot. Falsch abgestellte Räder werden im Interesse der Veranstaltungssicherheit entfernt.

Das Anketten der Räder im Bereich von Flucht- und Rettungswegen ist verboten – auch Räder werden abgeschleppt, betont das Amt für Verkehrsmanagement
Ebenfalls im näheren Umfeld der Kirmeseingänge stehen zusätzliche Sharing-Stationen für Leihfahrräder, E-Scooter und Roller bereit. Das Abstellen der Sharing-Fahrzeuge ist während der Kirmes nur in diesen ausgewiesenen Zonen möglich. Motorräder können wie in den vergangenen Jahren ebenfalls nördlich der Rheinkniebrücke abgestellt werden.
Taxi

An der Rheinkniebrücke gibt es den Taxi-Halteplatz
Taxihalteplätze befinden sich am Luegplatz und am Südeingang der Kirmes.
Fähre
Ob die Kirmesfähre in diesem Jahr fahren wird, ist abhänbgig vom Wasserstand des Rheins und entscheidet sich erst kurzfristig.
Anwohner
Der Kaiser-Wilhelm-Ring ist während der Kirmes für den Individualverkehr gesperrt. Bewohner des Kaiser-Wilhelm-Rings können die Straße über den Sperrpunkt Kaiser-Wilhelm-Ring/Düsseldorfer Straße aus Fahrtrichtung Rheinkniebrücke anfahren.
Kraftfahrzeughalter, die ihren Wohnsitz in den gesperrten Gebieten haben und mindestens 18 Jahre alt sind, haben bereits im Januar 2026 oder Anfang Mai 2026 eine (Jahres-)Durchfahrtsberechtigung zugeschickt bekommen, die zum einfachen Passieren an den Einlassstellen berechtigt. Diese Berechtigung ist bei der Kontrolle vorzuzeigen oder deutlich sichtbar hinter der Windschutzscheibe auszulegen. Die Bescheinigung beinhaltet keine Vergünstigungen für das Abstellen von Fahrzeugen, sie ersetzt auch nicht den Bewohnerparkausweis. Bewohnerparkausweise für die betroffenen NK, OK, Z und SC gelten dort zugleich als Durchfahrtsberechtigung.
Verkehrsberatung und Verkehrsüberwachung
Die Einschränkungen für Autofahrende und Anwohnende während der Rheinkirmes 2026 sollen möglichst gering gehalten werden. An mehreren Einlassstellen ist eine Einfahrt zu den Wohngebieten nur mit einer entsprechenden Durchfahrtsberechtigung oder mit Bewohnerparkausweis möglich. Das Sperrgebiet wird zum einen, wie in den vergangenen Jahren, von den Straßen Rheinallee, Kaiser-Wilhelm-Ring, Kaiser-Friedrich-Ring, An der Apfelweide, Arnulfstraße, Quirinstraße und Belsenstraße eingefasst. Außerdem ist in diesem Jahr auch das Wohngebiet, das von Greifweg, Belsenstraße, Düsseldorfer Straße, Alberichweg, Drususstraße und Schanzenstraße umschlossen wird, gesperrt. Auch das Lotharviertel in Niederkassel wird in diesem Jahr von den Maßnahmen berücksichtigt. Zur Durchfahrt benötigen Autofahrende hierfür ebenfalls eine Genehmigung.
Die anliegenden Wohngebiete sind während der Kirmeszeit über folgende Zufahrten erreichbar:
• Niederkasseler Kirchweg/Lütticher Straße
• Niederkasseler Straße/An der Apfelweide
• San-Remo-Straße/Kaiser-Friedrich-Ring
• Oberkasseler Straße/Düsseldorfer Straße
• Dominikanerstraße/Barbarossaplatz
• Teutonenstraße/Luegallee
• Hectorstraße/Düsseldorfer Straße
• Quirinstraße/Arnulfstraße
• Schanzenstraße/Belsenstraße
• Drususstraße/Pariser Straße
• Kaiser-Friedrich-Ring/Lotharstr.
Über diese Einlassstellen können die Wohngebiete während der Rheinkirmes mit den entsprechenden Durchfahrtsberechtigungen dauerhaft befahren werden. Der Kaiser-Wilhelm-Ring ist während der Kirmes wie schon in den Vorjahren für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Bewohnende des Kaiser-Wilhelm-Rings können die Straße über die Einlassstelle Kaiser-Wilhelm-Ring/Düsseldorfer Straße aus Fahrtrichtung Rheinkniebrücke anfahren.
Zu folgenden Uhrzeiten werden die Einlassstellen durch externe Kräfte geregelt:
• Freitag, 17. Juli, 14 bis 2 Uhr
• Samstag, 18. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Sonntag, 19. Juli, 11 bis 0 Uhr
• Montag, 20. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Dienstag, 21. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Mittwoch, 22. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Donnerstag, 23. Juli, 14 bis 0 Uhr
• Freitag, 24. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Samstag, 25. Juli, 13 bis 2 Uhr
• Sonntag, 26. Juli, 11 bis 0 Uhr
Obgleich das Veranstaltungsgelände der Rheinkirmes im linksrheinischen Stadtgebiet angesiedelt ist, sind auch die Anwohnenden in der rechtsrheinischen Alt- und Carlstadt durch Parksuchverkehre betroffen. Daher werden auch dort Einlassstellen mit Verkehrsberatern analog im linksrheinischen Düsseldorfer Stadtgebiet eingesetzt. Die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner sind bereits zu Jahresbeginn mit einer Jahresdurchfahrtsberechtigung ausgestattet worden. Auch dort ist die Einlassstelle am Horionplatz zu den vorgenannten Zeiten mit Verkehrsberatern besetzt.
Weitere der Lage angepasste Einlasszeiten sind möglich. Zur Unterstützung des Verkehrskonzepts kontrolliert die Verkehrsüberwachung des Ordnungsamts die betroffenen Gebiete mit mehreren Einsatzteams verstärkt auf ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge und leitet Bußgeldverfahren und/oder Abschleppungen ein.