Düsseldorf: Ab sofort ist der Rheinufertunnel nachts nicht mehr gesperrt

Aktualisierung 14.07.2026: Die nächtlichen Vollsperrungen des Rheinufertunnels sind ab sofort beendet, da die Umrüstung der Beleuchtung auf moderne LED-Technik bereits sechs Wochen früher als geplant abgeschlossen werden konnte. Ursprünglich waren diese noch bis zum 21. August eingeplant.
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Die Vollsperrung des Rheinufertunnels ist überstanden, aber noch sind die Umrüstarbeiten noch nicht abgeschlossen. Da der Austausch der Beleuchtung auf LED-Technik weitergeht, ist der Rheinufertunnel ab Montag (4.5.) und bis zum 21. August jeweils in den Nächsten von Montag bis Freitag zwischen 21 Uhr und 5 Uhr komplett gesperrt. An den Wochenende von Freitag bis Sonntag ist der Tunnel befahrbar. Laut Ankündigung der Stadt soll das die Letzte Sperrphase zur Beendigung der Arbeiten sein. Die nächtlichen Sperrungen werden bei besucherstarken Großereignissen, wie etwa der Rheinkirmes, angepasst. So bleibt der Tunnel von Freitag, 17.7., bis Sonntag, 26. 7., in den Nächten geöffnet.
Die Beleuchtung des Rheinufertunnels wird auf 1.100 energiesparenden LED-Lampen umgestellt, da es immer schwieriger wird für die veralteten Hochdruck-Natriumdampflampen Ersatzteile zu bekommen und diese deutlich mehr Energie verbrauchen, was dem Ziel der Klimaneutralität entgegensteht. Bereits 2025 wurde mit den Arbeiten begonnen und in beiden Fahrtrichtungen die Kabelbühnen unter die Tunneldecke montiert. Außerdem wurden weitgehend die Lampen der Tunnelröhre Fahrtrichtung Nord montiert. In der jetzt beginnenden Umrüstungsphase werden die Montage der Beleuchtungskörper sowie die Kabelzugarbeiten für die Tunnelröhre Fahrtrichtung Süd erfolgen. Anschließend erfolgt die Gesamtinbetriebnahme sowie der Rückbau der bisherigen Beleuchtung für beide Tunnelröhren.
Die verkehrlichen Auswirkungen der Sperrung werden aktuell überwacht, so dass die Tunnelarbeiten und die Sperrzeiten bei Bedarf nachjustiert werden können. Die Kosten der Beleuchtungsmodernisierung im Rheinufertunnel belaufen sich auf rund 10,4 Millionen Euro brutto.