Düsseldorf: Artilleriegranate wurde kontrolliert gesprengt

Nach dem Fund der Artilleriegranate am Mittwoch auf dem Gelände der Harffstraße 32 war die Evakuierung von rund 1200 Anwohner*innen in einem Radius von 300 Meter erforderlich. Bis alle Menschen den Sicherheitsbereich verlassen hatten und die Vorbereitungen zur kontrollierten Sprengung abschlossen waren, dauerte es. So konnte die angestrebte Zeit von 19 Uhr nicht eingehalten werden.

Die Artilleriegranate wurde in eine neu geschaffene Grube versetzt und mit rund 100 Tonnen Sand abgedämpft, Foto: Stadt Düsseldorf
Sprengmeister Julian Granzow und Kampfmittelbeseitiger Martin Ochmann vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung sprengten die Granate erfolgreich um 22:25 Uhr. Zuvor war die Artilleriegranate in eine neu geschaffene Grube versetzt und mit rund 100 Tonnen Sand abgedämpft worden.

(v.l.) Sprengmeister Julian Granzow und Kampfmittelbeseitiger Martin Ochmann vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung sprengten die Granate erfolgreich, Foto: Stadt Düsseldorf
Unmittelbar nach der Sprengung wurden die Straßensperrungen aufgehoben.
Insgesamt waren 250 Kräfte der Feuerwehr, Polizei, Stadtwerke, Rheinbahn, Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks sowie des Ordnungsamtes und des Amtes für Verkehrsmanagement im Einsatz. Von den rund 1.200 Anwohner*innen nutzten etwa 110 Menschen die Betreuungstelle in der Benzenberg-Realschule an der Siegburger Straße. Insgesamt elf Krankentransporte wurden durch Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr und der Düsseldorfer Hilfsorganisationen durchgeführt. Rund 120 Anruferinnen und Anrufer informierten sich über das Gefahrentelefon.