FFF: #ExitGasEnterFuture-Proteste gegen Gaskraft auch in Düsseldorf

Neben Düsseldorf demonstrierten am Freitag (24.4.) in mehr als 60 Städten Zehntausende gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. Organisiert wurde Protest von den Fridays For Future (FFF). Vor den Düsseldorf Arcaden am Bilker S-Bahnhof versammelten sich am Nachmittag rund 250 Menschen. Zuvor hatten die FFF mit Flyer zum Protest aufgerufen.

Vor den Bilker Arcaden, neben dem Bilker Bahnhof, versammelten sich die Demonstrierendenm Foto: Michael Martsch
Darin kritisierten sie, dass die Bundesregierung immer weiter nach Rechts rücke, den Sozialstaat zerstückele und den Klimaschutz nicht Ernst nehme. Im Fokus der Proteste stand die Forderung nach einem Gasausstieg und dem schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien.
Die Aktionen am Freitag bildeten den Abschluss einer Aktionswoche für konsequenten Klimaschutz. Bereits am vergangenen Samstag waren in Berlin, Hamburg, Köln und München mehr als 80.000 Menschen für den Ausbau Erneuerbarer Energien auf der Straße.

Die Plakate machten den Protest deutlich, Foto: Michael Martsch
“Überall in Deutschland haben Leute klargemacht, dass sie eine Zukunft ohne dreckige fossile Energien, ohne Angst vor immer höheren Kosten wollen. Die Abgeordneten von SPD und Union müssen jetzt beweisen, dass sie nicht genauso wie Katherina Reiche mit der Gaslobby verbandelt sind und sich ihrem Gasrausch entgegenstellen. Die Pläne der Wirtschaftsministerin bedeuten Milliardengeschenke für die Gaslobby, mehr Klimakrise und hohe Preise für uns alle. Um Menschen statt Konzerne zu schützen braucht es jetzt einen konsequenzen Ausstieg aus teuren, dreckigen Gas und einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren”, sagt Klimaschutzaktivisten Carla Reemtsma.
Dem schlossen sich auch die Redner*innen in Düsseldorf an. Zum Programm auf der Bühne trugen auch zwei Liedermacher bei. Das junge Team von FFF hatte den Protest gewohnt professionell organisiert, wobei der Altersschnitt der Teilnehmenden deutlich über 30 Jahre lag. Nach den Redebeitrag zogen die Demonstrierenden eine Runde durch Oberbilk.