Schwache Fortuna Düsseldorf verliert in Magdeburg mit 0:2 (0:2)

Mit einem schwachen Spiel seiner ist der neue Trainer Alexander Ende gestartet. Fortuna Düsseldorf verlor am Samstag 18.4.) mit 0:2 beim 1. FC Magdeburg. Bei der völlig desolaten Abwehr dauerte es keine zwei Minuten, bis die Gastgeber durch Ulrich zum Führungstreffer kamen. Kurz darauf hätte sogar das o:2 fallen müssen – wenn Florian Kastenmeier nicht glänzend pariert hätte. Zum Durchschnaufen kam die Fortuna aber nicht. Bereits in der 16. Minute machte Zukowski den zweiten Treffer für Magdeburg. Ein drittes Tor wurde wegen Abseits aberkannt.
Fünf Veränderungen
Trainer Alexander Ende brachte fünf neue Spieler in die Startelf von Düsseldorf. setzte in seinem ersten Spiel für die Fortuna auf fünf neue Spieler in der Startelf. Sima Suso kehrte nach Rot-Sperre zurück, Emmanuel Iyoha, Moritz Heyer, Tim Breithaupt und Marin Ljubičić begannen für Florent Muslija (Kreuzbandriss), Christian Rasmussen (Muskelfaserriss), Luca Raimund (muskuläre Probleme), Satoshi Tanaka (muskuläre Probleme beim Warm-up) und Jesper Daland (Bank). Die Fünferkette vor Kapitän Florian Kastenmeier bestand aus Iyoha, Suso, Elias Egouli, Tim Oberdorf und Heyer – und war das Hauptproblem der ersten halben Stunde. Die Zuordnung stimmte nicht. Im Mittelfeld übernahm Breithaupt den zentralen Part, umgeben von Shinta Appelkamp und Anouar El Azzouzi. In der Doppelspitze stürmten Ljubičić und Cedric Itten.
Denkbar miserabler Start
Die rund 1500 mitgereisten Düsseldorfer Fans kamen nicht dazu, sich im Gästeblock häuslich einzurichten. Denn in der zweiten Minute schickte Atik den Ball auf links hinter die Düsseldorfer Abwehrkette zu Musonda, der den Ball von der Grundlinie aus in den Sechzehner bringt. Am zweiten Pfosten steht Ulrich völlig frei und schießt ungestört den Ball per Direktabnahme ins linke Eck. Nur zwei Minuten später hätte es eigentlich 0:2 stehen müssen. Nollenberger stürmt völlig frei und unbedrängt Richtung Kastenmeier-Kasten – Fortunas Keeper pariert den Lupfer glänzend und hält die Mannschaft im Spiel.
Schneller zweiter Treffer der Gastgeber
Doch wofür eigentlich? In Minute 16 kann Atik machen, was er will. Er spielte einen Steckpass in den Sechzehner, wo Zukowski vor Suso am Ball ist. Der FCM-Angreifer schiebt aus etwa fünf Metern ein. Einen äußerst scharf und platziert geschossenen Distanzball von Musonda muss Kastenmeier mit einer Glanzparade zur Ecke umlenken.
Fortuna mit viel Ballbesitz – aber ohne zwingende Torchancen
Nach weiteren Kastenmeier-Paraden lag der Ball in Magdeburg in der 54. Minute schon wieder im Düsseldorfer Netz. Nollenberger gab von der linken Seite in den Strafraum, wo Michel Kastenmeier so sehr irritierte, dass der Ball durchflutschte. Glück für die Fortuna: Nollenberger befand sich zuvor im Abseits. Schiedsrichter Wagner nahm den Treffer nach Absprache mit dem VAR zurück.
Mehr zählbares und erzählbares passierte nicht. Schlechter und schwacher hätte Fortuna Düsseldorf nicht in die entscheidenden Wochen der Saison starten können. Wenn es am Sonntag bei anderen Spiel ganz blöde läuft, ist ein Absturz in der Tabelle vorbei am Relegation möglich.
Weiter geht es für die Fortuna in der 2. Bundesliga mit einem Heimspiel in Düsseldorf. Am Freitag, 24. April, empfangen die Rot-Weißen die SG Dynamo Dresden. Anstoß in der Merkur Spiel-Arena ist um 18.30 Uhr.