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Home›Sport›Blackout im Straßenbahn-Derby: Düsseldorfer EG verliert 3:6 gegen die Krefeld Pinguine

Blackout im Straßenbahn-Derby: Düsseldorfer EG verliert 3:6 gegen die Krefeld Pinguine

Von Anne Vogel
30. November 2025
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Die Krefeld Pinguine (in Gelb) waren am Sonntagabend (30.11.) die dominierende Mannschaft im ausverkauften PSD Bank Dome. Die DEG hatte das nachsehen. Foto: Karina Hermsen

Blackout im ersten Drittel – mit drei Gegentoren innerhalb von drei Minuten – die Düsseldorfer EG war an ihrer bitteren Derby-Niederlage gegen die Krefeld Pinguine selbst schuld. Sie verlore vor ausverkauftem PSD Bank Dome mit 3:6 (0:4, 3:1, 0:1). So gibt das nix mit dem Saisonziel, auf einem Play-off-Rang zu landen. 

Coach Chernomaz bleibt bei bewährten Sturmreihen

Rich Chernomaz stellte für das Derby ähnliche Sturmreihen wie in den vergangenen drei Partien auf. Yushiro Hirano, Erik Bradford und Ture Linden bildeten die erste Sturmformation, gefolgt von Simon Thiel, Lenny Boos und Luca Tosto im zweiten Block. In der dritten Reihe konnte die Mannschaft wieder auf Leon Niederberger setzen, der am Freitag noch verletzt pausieren musste und neben Michael Clarke sowie Erik Brown auflief. Daniel Assavolyuk, Kevin Marx Norén und Joel Hofmann komplettierten die vierte Sturmreihe. In der Defensive musste die DEG auf Emil Quaas verzichten. Beim Gastspiel in Crimmitschau verletzte sich der Verteidiger bei einem unglücklichen Zusammenprall und wird aufgrund einer Gehirnerschütterung in den kommenden Wochen fehlen. Im Tor startete heute Ryan Bednard.

Die Pinguine aus Krefeld wirkten insgesamt frischer und gedankenschneller. Foto: Karina Hermsen

Rascher Rückstand auf eigenem Eis

Gleich zu Beginn kam Krefeld mehrfach gefährlich vor das Düsseldorfer Tor. Als ein freier Schuss aus dem hohen Slot zunächst noch von Ryan Bednard abgewehrt werden konnte, sprang die Scheibe vom Handschuh von DEG-Verteidiger Moritz Kukuk zurück in die Gefahrenzone – direkt auf die Kelle von Mäkitalo, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (2‘40; Assists: Cerny und Bruch). Im direkten Anschluss hatte Hirano den Ausgleich auf dem Schläger, doch sein Nachschuss aus kürzester Distanz prallte vom Blocker von KEV-Goalie Felix Bick ab. Dann folgten jedoch die Vorentscheidung für die bittere Heimniederlage der DEG. Zunächst konnte Düsseldorf die erste Powerplay-Situation der Partie nicht nutzen. Im Gegenzug trafen die Pinguine: Als Leon Niederberger wegen eines Hakens auf die Strafbank musste, verwerteten die Gäste ihr erstes Powerplay durch Max Newton (15‘30; Assists: Gogulla und Santos). Als kurz darauf Moritz Kukuk den heranstürmenden Bruch nicht stoppen konnte, umkurvte dieser Ryan Bednard und schob zum 0:3 ein (17‘03; Assist: Mäkitalo). Nur 54 Sekunden später erhöhte Matthew Santos im vierten Powerplay sogar auf 0:4 (17‘57; Assists: Vandane und Müller). Das war zugleich der Pausenstand – die Gastgeber waren völlig von der Rolle.

Die DEG nimmt den überforderten Goalie Ryan Bednard vom Eis

Im zweiten Drittel blieb Krefeld präsenter und erzielte in der 27. Minute den nächsten Treffer zum 0:5 (28‘10; Torschütze: Santos, Assists: Newton und Müller). Damit war der Arbeitstag für Ryan Bednard beendet, der das Tor für Niklas Lunemann räumen musste. Dieser Wechsel brachte neue Energie für die DEG, die mit einem ersten Lebenszeichen antworten konnte: In Überzahl traf Linden nach einem schönen Querpass von Hirano (29‘19; zweiter Assist: Balinson). Und es ging weiter! Nur eine Minute später schob Luca Tosto einen Nachschuss zum 2:5 ein (30:11; Assists: Niederberger und Thiel). Jetzt war die Mannschaft wieder da! Kurz vor Schluss des Drittels kam dann doch noch einmal die DEG! Eine überlegte Ablage von Hirano schoss Linden aus dem Slot ins lange Eck (38:46; zweiter Assist: Faber). 3:5! Kämpferisch war die Mannschaft nun wieder voll da. Mit dem Stand von 3:5 ging es in die zweite Pause.

Nach dem Austausch des Goalies hatte die DEG im Mitteldrittel eine starke Phase. Foto: Karina Hermsen

Null Düsseldorfer Treffer im Schlussdrittel

Das dritte Drittel brachte für die DEG eine frühe Überzahlsituation, die jedoch nicht verwertet werden konnte – das wäre ein guter Moment für den Anschlusstreffer gewesen. Zwei eigene Unterzahlsituationen verteidigte die DEG sicher. Und dann kam es, wie so oft im Sport: Erst konnte Linden eine Großchance nicht im Tor unterbringen, und ein Schuss von Max Faber knallte an die Latte. Im Gegenzug erhöhte Krefeld auf 3:6 – zu diesem Zeitpunkt durchaus glücklich (53‘58; Torschütze: Mäkitalo, Assists: Santos und Cerny). Damit war das Spiel entschieden. Zwar kamen beide Teams noch zu Chancen, jedoch fielen keine weiteren Tore.

Das kommende Wochenende startet für die DEG mit einem spielfreien Freitag, bevor es am Sonntag zum ersten Gastspiel in Landshut kommt. Zum nächsten Heimspiel empfängt die DEG die Bietigheim Steelers am Freitag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr. Tickets gibt es unter www.deg-tickets.de.

StichworteDEG DüsseldorfKrefeld Pinguine
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