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Home›Top News›Düsseldorf: Flughafen fühlt sich auf den Start der Sommerferien gut vorbereitet

Düsseldorf: Flughafen fühlt sich auf den Start der Sommerferien gut vorbereitet

Von Ute Neubauer
3. Juli 2024
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Lange Wartezeiten und Schlangen vor den Schaltern sollen der Vergangenheit angehören, Foto: Karina Hermsen

Zum Wochenende beginnen die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und damit steigt das Passagieraufkommen am Flughafen Düsseldorf enorm. Rund 3,3 Millionen Fluggäste werden in den Ferien erwartet, im Durchschnitt 70.000 Reisende pro Tag. Sonntag (7.7.) wird einer der Spitzentage mit über 75.000 Passagieren, am gesamten ersten Ferienwochenende werden es mehr als 215.000 werden. Gegenüber den Sommerferien im vergangenen Jahr ist das eine Steigerung um rund sechs Prozent.

(v.l.) Edi Wolfensberger, Mitglied der Geschäftsführung von Eurowings und Chief Operating Officer, und Henning Pfisterer, Leiter Aviation am Flughafen Düsseldorf, wünschen sich für die Passagiere bereits beim Abflug Urlaub von der ersten Minute an, Foto: Karina Hermsen

Aber die Fluggäste können beruhigt in den Urlaub starten, denn wie die Verantwortlichen versichern, haben der Flughafen und die Dienstleister ihre Hausaufgaben gemacht. „Wir freuen uns über die starke Nachfrage“, erklärt Dr. Henning Pfisterer, Leiter Aviation am Düsseldorfer Airport. „Wir sind operativ gut in die Reisesaison gestartet mit weitgehend reibungslosen Abläufen in den Osterferien und an Pfingsten. Diesen Standard wollen wir unseren Passagieren auch in den Sommerferien bieten und haben uns intensiv mit allen Partnern auf die steigenden Verkehrszahlen vorbereitet. Ob Airlines, Bodenverkehrsdienste, Sicherheitsunternehmen, Shops und Gastronomie – alle Partner ziehen mit dem Airport an einem Strang, damit unsere Passagiere entspannt und zufrieden in ihren Urlaub starten können.“

Eurowings hat zehn automatische Drop-Off-Automaten in Betrieb, an denen die Passagiere ihre Koffer selber kennzeichnen und aufgeben können, Foto: Karina Hermsen

Schnellere Koffer-Aufgabe

Die Optimierung beginnt bereits bei der Abgabe der Koffer. Viele Passagiere nutzen zuhause den Check-In und haben bereits ihre Bordkarte, wenn sie am Airport eintreffen. Statt sich nun an einem Schalter anzustellen, bieten Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und bei ausgewählten Flügen auch Condor ihren Passagieren die automatische Gepäckaufgabe an. Im Sommer wollen sich KLM und Air France anschließend. An drei Self Service-Bereichen im Terminal scannen die Passagiere ihre Bordkarte und erhalten Gepäcklabel, das sie selber am Gepäckstück anbringen. Anschließend stellen sie das Gepäck auf das Kofferband am Drop Off-Automaten. Dort prüft ein Scanner das Label und wenn alles in Ordnung ist, gehrt der Koffer auf die Reise in die Sortieranlage. Kurze Videoclips und Servicekräfte unterstützen bei Bedarf. Übergepäck und Sondergepäck müssen weiterhin am Schalter aufgegeben werden.

Für den A319, A320 und A321 benötigen die Mitarbeitenden zum Be- und Entladen zwischen 30 und 40 Minuten. Dabei wird das Gepäck auf dem Gepäckwagen erneut gescannt, damit man genau verfolgen kann, wo sich das Gepäck befand, falls es mal verloren geht, Foto: Karina Hermsen

Sicherheitskontrolle

Um die früheren Engpässe an den Sicherheitskontrollen zu verhindern, wird auch hier auf Technik gesetzt. An den Flugsteigen A und B kommen insgesamt sieben hochmoderne CT-Scanner für die Handgepäckkontrolle zum Einsatz. Durch 3D-Bildgebung können elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck bleiben und können trotzdem überprüft werden.

Um die Abreise am Flughafen verlässlicher zu planen, können Reisende vorab ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren. Dieser Service von DUSgateway ist kostenlos.

Wenn nach den Koffern auch die Passagiere an Bord sind, geht es zum Start, Foto: Karina Hermsen

Angebotsvielfalt in Shops und Gastronomien

Wer es dann zügig durch die Kofferaufgabe und Sicherheitskontrolle geschafft hat, kann die Zeit bis zum Boarding mit einem Bummel durch Geschäfte und Duty-Free nutzen. Aber auch im öffentlichen Bereich des Flughafens lädt die Shopping Mall mit zahlreichen Geschäften ein, zu denen auch Marken wie „Guess“ gehören. In vielen Gastronomien am Airport lassen sich die Speisen und Getränke per Pre-Order-Service vorbestellen. Eine Übersicht über alle Shopping- und Gastronomieangebote sowie über aktuelle Aktionen gibt es unter dus.com/shoppen-und-geniessen.

Tipps für Passagiere

  • Einschränkungen im Bahnverkehr beachten: Wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn wird der Zugverkehr im Ferienzeitraum beeinträchtigt. Reisende sollten sich frühzeitig über die Verbindungen informieren.
  • Parkplatz online buchen: Wer vorab einen Stellplatz unter www.dus.com/parken bucht, spart bis zu 50 Prozent.
  • Online einchecken: 24 Stunden vor Abflug auf der Website der Airline einchecken, um das Anstehen am Schalter zu vermeiden. Einige Airlines bieten auch Check-in-Automaten im Terminal an.
  • Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle reservieren: Mit dem kostenlosen DUSgateway-Service Aufenthalt im Terminal besser planen. Buchung über die Website bis 60 Minuten vor Abflug (bis 90 Minuten, sofern Fluggäste noch durch die Passkontrolle müssen).
  • Nicht zu früh anreisen: Nicht früher als drei Stunden vor Abflug anreisen. Nach der Gepäckaufgabe die Anzeige für die Wartezeit an den Sicherheitskontrollstellen im Auge behalten und Pufferzeiten einplanen.
  • Self Bag Drop nutzen: Falls von der Airline angeboten, nach dem Online-Check-in die Self Bag Drop-Automaten für die Gepäckaufgabe nutzen.
  • Wenig Handgepäck: Nur das Nötigste im Handgepäck mitnehmen. Das erleichtert die Sicherheitskontrolle und das Boarding.
  • Flüssigkeiten und Elektronik: Akkus, E-Zigaretten und Powerbanks müssen im Handgepäck transportiert werden. Flüssigkeiten gehören in einen durchsichtigen Beutel mit maximal einem Liter Volumen. Elektrogeräte und Flüssigkeiten bei der Sicherheitskontrolle separat vorzeigen, außer an CT-Anlagen, wo sie im Handgepäck bleiben dürfen.

Weitere Tipps und Infos auf dus.com/tipps-und-links und in der Airport-App

Die Bundespolizei kontrolliert die Ein- und Ausreise der Passagiere, Foto: Symbolbild

Reisepass oder Personalausweis

Die Bundespolizei rät vor Antritt der Reise die Gültigkeit der Reisedokumente zu prüfen und weißt darauf hin, dass jede Person ein eigenes Ausweisdokument benötigt. Kinderreisepässe werden seit dem 01.01.2024 nicht mehr verlängert. Bei Reisen innerhalb der EU braucht jedes Familienmitglied einen Personalausweis, außerhalb der EU einen Reisepass. Seit Juli 2023 können auch Angehörige von Staaten, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind (sogenannte Drittstaaten), die teilautomatisierte Grenzkontrolle EasyPASS nutzen. Die Ein- und Ausreisekontrolle kann so effizient und selbstständig erfolgen. Voraussetzungen dafür sind ein elektronischer Reisepass und ein deutscher Aufenthaltstitel oder ein deutsches Visum für den längerfristigen Aufenthalt (nur Ausreise) sowie ein Mindestalter von zwölf Jahren. Weitere Informationen finden Sie auf www.easypass.de

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