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Home›Düsseldorf›Düsseldorf: Helge Schneider liest fiftyfifty – Sie auch?

Düsseldorf: Helge Schneider liest fiftyfifty – Sie auch?

Von Ute Neubauer
3. Juli 2023
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Helge Schneider lächelt aktuell von vielen Plakaten und wirbt für die fiftyfifty

Prominente wie Helge Schneider lesen fiftyfifty? Ja, bekennt der Musiker und Künstler, denn er ist dem Straßenmagazin seit Jahren verbunden und schätzt neben den journalistischen Inhalten das Ziel der Zeitung, Obdachlosen Menschen Arbeit, Einkommen und Betreuung zu ermöglichen. Aktuell bewirbt Helge Schneider auf zahlreichen Werbeflächen in Düsseldorf das Digital-Abo von fiftyfifty. Die Online-Ausgabe soll das Papier nicht ersetzen, aber eine Möglichkeit schaffen, die sinkende Print-Auflage aufzufangen.

Screenshot fiftyfifty-Webseite

Helge Schneider unterstützt fiftyfifty nicht zum ersten Mal. Er stand bereits für Interviews zur Verfügung und spendete eigene Original-Kunstwerke. Ein solches Helge-Kunstwerk können auch neue Digital-Abonnenten bekommen, wenn sie im Shop die Option Jahres-Abo zu 38 Euro mit Digitalprint “Smaragdkäfer” v. H. Schneider“ wählen → weitere Informationen hier.   In der fiftyfifty-Galerie gibt es aber noch weiter Möglichkeiten zu Unterstützen oder Kunst zu kaufen.

Dass die Straßenzeitung fiftyfifty mehr als eine „normale“ Zeitung ist, berichten die Verkäufer Helmut, Georg, Gisa und Helmut, bei der Vorstellung der Kampagne. Für sie bietet der Verkauf neben der Gelegenheit Geld zu verdienen die Chance auf soziale Kontakte, Tagesstruktur, Betreuung durch die Streetworker und die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben.

Bei der Vorstellung der Kampagne (v.l.) Johannes Dörrenbächer und Kollegin von fiftyfifty, Verkäufer Georg, Heike Hassel, Verkäufer Helmut, Axel Schult, Thomas Luppa von Ströer, Verkäuferin Gisa, Hubert Ostendorf und Verkäufer Helmut

Alle vier klagen, dass die Verkaufszahlen zurückgegangen sind. Von früheren über 40.000 Exemplaren sind die auf 20.000 gesunken, ein Problem, dem sich viele Printmedien stellen müssen. Doch die Umwandlung in ein reine Online-Zeitung wäre keine Lösung, denn die Hälfte des Verkaufspreises von aktuell 2,80 Euro geht an die Verkäufer*innen. Und es ist nicht nur das Geld. Es sind Gespräche mit den Kunden, soziale Kontakte an ihren angestammten Verkaufsplätzen und damit eine Wertschätzung ihrer Arbeit und ihrer Person. Ihr Produkt ist gut, wissen die Verkäufer*innen, denn ein professionelles Redaktionsteam kümmert sich um die Inhalte und die Themen gehen auch über Düsseldorf hinaus.

Das digitale Soli-Abo

Um die Papier-Ausgabe der fiftyfifty zu erhalten wirbt das Straßenmagazin dafür, ein Digital-Soli-Abo zu bestellen und wenn möglich trotzdem die Zeitung weiter zu kaufen, denn nur dadurch erhalten die Verkäufer*innen ihre Einnahmen.

Aktuelle Werbekampagne

Die Firma Ströer unterstützt die fiftyfifty-Kampagne und spielt sie noch bis zum 19 Juli auf 44 großen digitalen Werbetafeln und 25 Info-Screens in den U-Bahnhöfen aus. Hubert Ostendorf konnte Thomas Luppa von Ströer bei einem Treffen an der Akademie Mode & Design Düsseldorf (AMD) dafür begeistern. Mitkonzipiert und gestaltet hat die Kampagne Grafik-Designerin Heike Hassel (Agentur www.d-a-n-k-e.com). Weitere interessante Motive werden folgen, mehr wollte Hassel noch nicht verraten.

StichwortefiftyfiftyObdachlosigkeitStraßenmagazin
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