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Home›Düsseldorf›Aktuelles›Düsseldorf erwartet weitere Flüchtlinge – OB dankt Bürgern und appelliert, jetzt nicht nachzulassen

Düsseldorf erwartet weitere Flüchtlinge – OB dankt Bürgern und appelliert, jetzt nicht nachzulassen

Von Dirk Neubauer
6. September 2015
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Flüchtlinge, die über Ungarn kamen, wurden am Sonntagfrüh auch am Düsseldorfer Hauptbahnhof spontan und herzlich und mit vielen Spenden begrüßt. Sie mussten dann zunächst weiter zur zentralen Aufnahme in NRW in Dortmund

Die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt Düsseldorf, Miriam Koch, ist am Sonntagabend (6.9.) sehr klar und deutlich: „Wir haben die Nachricht erhalten, dass in den nächsten Tagen mindestens weitere 1.200 Flüchtlinge alleine im Regierungsbezirk Düsseldorf ankommen werden. Auch Düsseldorf wird seinen Beitrag dazu leisten müssen, weitere Menschen aufzunehmen."

Am Sonntagabend tagten alle Verantwortlichen der Stadt, um sich auf die neue Lage vorzubereiten. In diesem Kreis sagte Sozialdezernent Burkhard Hintzsche: „Wir wissen noch nicht genau, wie viele Menschen Düsseldorf in den nächsten Tagen tatsächlich unterbringen muss, sind aber gut beraten, uns vorzubereiten.“

Die ersten 150 Flüchtlinge kommen in die Zelte an der Heidelberger Straße

Die ersten 150 Flüchtlinge werden in der neuen Zeltanlage an der Heidelberger Straße im Düsseldorf-Eller unterkommen. Dort kann der erste Bauabschnitt ab sofort bezogen werden. Die Krux: Die Notquartiere sind nicht winterfest.
Mit den Flüchtlingen wuchs noch einmal die Gruppe der ehrenamtlichen Helfer. Ihnen wandte sich Oberbürgermeister Thomas Geisel zu: „Ich danke allen Düsseldorferinnen und Düsseldorfern, die die Flüchtlinge am Sonntagmorgen am Hauptbahnhof so spontan und herzlich empfangen haben. Da wir kurzfristig noch mehr Menschen bei uns aufnehmen müssen, appelliere ich an alle Mitbürgerinnen und Mitbürger: Lassen Sie in Ihrem Engagement und Ihrer Hilfsbereitschaft nicht nach! Helfen Sie uns, diesen Menschen zu helfen, die nach häufig lebensgefährlicher Flucht bei uns Zuflucht suchen.“

An der richtigen Stelle und angemessen helfen

Allerdings bat die Stadt zugleich darum, an der richtigen Stelle zu helfen. Die jetzt ankommenden hätten extreme Strapazen hinter sich. Sie bräuchten nun vor allem Ruhe. Wer Hilfe oder Spenden anbieten möchte, solle sich im Büro der Flüchtlingsbeauftragten Miriam Koch melden, Telefon 0211/8994593, Mail: miriam.koch@duesseldorf.de

Foto: KDDM über Facebook

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