Düsseldorf Flehe: Teil der Himmelgeister Landstraße wird zur Fahrradstraße

Die Zufahrt zum Wasserwerk Flehe erfolgt über die Himmelgeister Landstraße und ist Teil der Euro-Velo-15-Route (Rheinradweg) entlang des Rheins. Damit besitzt der Abschnitt eine wichtige Bedeutung für den Radverkehr. Wer diese Strecke mit Kraftfahrzeugen nutzt, möchte in der Regel zum Wasserwerk Flehe. Auf Beschluss der Bezirksvertretung 9 (Wersten, Himmelgeist, Itter, Holthausen, Reisholz, Hassels, Benrath, Urdenbach) wird der Abschnitt deshalb zur Fahrradstraße. Die Fahrbahndecke der Himmelgeister Landstraße wird auf einem Kilometer saniert und markiert.
Der Radverkehr soll damit auf dem Streckenabschnitt sicherer und komfortabler werden. Die Bauarbeiten beginnen am Donnerstag (5.11.) und sollen – sofern das Wetter mitspielt – am Montag (9.11.) abgeschlossen sein.
Die Fahrbahn ist derzeit zwischen etwa fünf und sieben Metern breit. Auf einem rund 600 Meter langen Teilstück ist die Oberfläche durch Schlaglöcher und Risse in einem schlechten Zustand. Deshalb wird dort eine neue Asphaltdeckschicht mit einer Stärke von 3,5 Zentimetern aufgebracht. Diese soll die Befahrbarkeit deutlich verbessern und eine geeignete Grundlage für die neue Markierung schaffen. Während der Asphaltarbeiten wird die Himmelgeister Landstraße auf diesem Abschnitt gesperrt. Rad- und Fußverkehr werden über den zur Münchener Straße parallellaufenden Fuß – und Radweg umgeleitet. Während der Markierungsarbeiten wird der Rad- und Fußverkehr an der Baustelle vorbeigeführt. Das Bauprojekt ist mit den Stadtwerken als Anlieger des Wasserwerks Flehe abgestimmt.
Zur Einrichtung der Fahrradstraße werden abschließend die erforderlichen Verkehrszeichen und Markierungen angebracht. Das entsprechende Piktogramme in regelmäßigen Abständen sowie eine durchgehende Begleitlinie weisen den Abschnitt als Fahrradstraße aus. An der südlichen und nördlichen Einfahrt ist eine Rotmarkierung vorgesehen, um die aus dem Wasserwerk ausfahrende Kraftfahrzeuge auf den querenden Radverkehr aufmerksam zu macht. Außerdem werden zwei vorhandene Steckpfosten am nördlichen Ende entfernt.
Die Zufahrt bleibt nach Einrichtung der Fahrradstraße für Anlieger mit Kraftfahrzeugen nutzbar. Für den gesamten Streckenabschnitt ist künftig Tempo 30 vorgesehen. Da kein separater Gehweg vorhanden ist, können Fußgänger*innen wie bisher den rechten oder linken Fahrbahnrand nutzen. Das Parken bleibt auf dem gesamten Abschnitt untersagt.
Die Kosten für die Bauarbeiten betragen rund 120.000 Euro brutto. Die Finanzierung erfolgt über die Radverkehrspauschale.