Düsseldorf: Erneute Kontrolle der Waffenverbotszone in der Altstadt

Einsatzkräfte der Polizei kontrollierten am Freitagabend (25.9.) ab 19:30 Uhr die Besucher*innen der Altstadt. Bei rund 13.600 Personen schauten sie in die Taschen und tasteten sie bei Verdachtsfällen ab. Hintergrund war die Überprüfung des Einhaltens der Waffen- und Messerverbotszone.
Die U-Bahn-Station Heinrich-Heine Allee wurde so abgesperrt, dass alle Altstadtbesucher*innen sie über den Ausgang Richtung Bolker Stern verlassen mussten. Dort war eine Kontrollstelle aufgebaut, die alle durchlaufen mussten. Auch an anderen Zugangsstraßen und -wegen zur Düsseldorfer Altstadt führten die Beamten Personenkontrollen durch.
Bei konkreten Verdachtsfällen erfolgten Durchsuchungen in extra dafür aufgestellten Durchsuchungszelten.
Im Rahmen des Einsatzes wurden dreizehn Messer, vier Pfeffersprays, einen Schlagring und einen Kubotan sichergestellt. Entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen wurden gefertigt. Der überwiegende Teil der kontrollierten Personen zeigte Verständnis für den Einsatz und verhielt sich kooperativ.
Der Einsatzleiter der Aktion, Polizeidirektor Oliver Strudthoff, zeigte sich zufrieden mit dem Einsatz: “Durch unsere heutigen Schwerpunktkontrollen setzten wir unsere bisherige Linie fort und machen erneut deutlich, dass Waffen und Messer nichts in der Altstadt verloren haben.”
Auch in Zukunft werden ähnliche Kontrollaktionen in der Düsseldorfer Altstadt durchgeführt.