Sportvereinigung der Feuerwehr Düsseldorf organisiert 2. Florians-Marsch

Dass Feuerwehrleute sich nicht nur im Einsatz aufeinander verlassen können, zeigte die Sportvereinigung der Feuerwehr Düsseldorf am Samstag (12.9.) bei der 2. Auflage ihres Florians-Marschs. Der Wandermarsch oder Spendenlauf hat seinen Namen vom Schutzpatron der Feuerwehr, dem heiligen Florian.

(v.l.) Alexander Oerding und Christian Ruda erläutern den Ablauf
Der Marsch wird für einen guten Zweck organisiert und das war diesmal ein ganz persönlicher. Denn Matthias Schieffer ist ein an ALS erkrankter Feuerwehrmann der Wache Garath. Um ihm und seiner Familie einen Wunsch zu erfüllen, gingen am Samstagmorgen um 8 Uhr knapp 60 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen an den Start.

Die Stempelkarte für die zehn Stationen
Sie alle hatten ein Startgeld bezahlt und erhielten an der Wache an der Frankfurter Straße ein Shirt, Marschverpflegung und ihre Stempelkarte. Denn auf der 55,5 Kilometer langen Strecke passierten sie die Wache Vennhausen (10), anschließend Gerresheim (8), dann Flingern (4), die Wache auf der Münsterstraße (3), die Flughafenwache (5), um dann über Oberkassel (2), die Löschbootstation, die Hauptwache an der Hüttenstraße (1) und Wersten (7) zurück nach Garath (6). An jeder Station waren Getränke und Verpflegung organisiert und es gab einen Stempel auf die Karte.

Christian Ruda betätigt den Startknopf für den Timer
Jeder konnte sein eigenes Tempo machen – es ging um den guten Zweck und nicht um einen Leistungsnachweis. Ein Feuerwehrmann ging mit kompletter Montur an den Start, andere waren im Laufdress oder lockerer Wanderkleidung unterwegs.

Pünktlich um 8 Uhr machte sich die Gruppe auf den Weg, zuerst noch im Pulk, später in Grüppchen
Unterstützt wurde die Aktion von der Bäckerei Pass, der Firma Zurheide, NOCCO-Getränke und der DVAG Deutsche Vermögensberatung, deren Name auch auf den Shirts zu lesen war, die den Aufdruck „Florians-Marsch“ trugen.

In Schutzkleidung und mit Flasche auf dem Rücken waren die 55,5 Kilometer noch eine größere Herausforderung
Und auch Matthias Schieffer beteiligte sich – er radelte mit seinem Dreirad los und ließ sich überraschen, wie weit er kommen würde.

In Begleitung von Kameraden machte sich auch Matthias Schieffer auf den Weg
Alexander Oerding und Christian Ruda als Organisatoren freuten sich, nach dem Lauf eine Spendenbox mit rund 1500 Euro übergeben zu können. Aber sicherlich ist für Matthias Schieffer allein das Gefühl, dass so viele Kamerad*innen für ihn an den Start gegangen sind, noch viel mehr wert.