Fortuna Düsseldorf unterliegt im DfB-Pokal dem SC Freiburg deutlich mit 1:5 (0:1)

Abgerechnet wird zum Schluss – und da spricht das Endergebnis von 1:5 (0:1) gegen den Bundesligisten SC Freiburg eine mehr als deutliche Sprache: Fortuna Düsseldorf ist in der ersten Runde des DFB-Pokals am Sonntagabend (23.8.) ausgeschieden. Damit war nach dem krachenden Fehlstart in der dritten Liga zu rechnen.
Positiv für die Fortuna war an dieser Niederlage: Nach einem verhängnisvollen Doppelblackout von Marcel Benger und Jorrit Hendrix in der 18. Minute und dem Führungstreffer durch den Fußballbundesligisten konnte Fortuna den glasklaren Favoriten gut 50 Minuten lang Paroli bieten. Mehrfach zeichnete sich der neue Torwart von Düsseldorf, Louis Lord, aus. Seine Glanzparaden hielten die Gastgeber im Spiel. In der Schlussphase allerdings brach die Ordnung zusammen. Der von Freiburg eingewechselte Igor Matanović erzielte in der 71. Minute das 0:2. Lukas Kübler erhöhte nur drei Minuten später auf 0:3. Immerhin kam Düsseldorf durch Fabian Schleusener in der 76. Minute zum 1:3 Anschlusstreffer – nach einer scharf getretenen Ecke von Matthias Zimmermann. Jordy Makengo in der 80. Minute und erneut Igor Matanović in der vierten Minute der Nachspielzeit stellten den mehr als deutlichen Endstand her.
Negativ für Fortuna ist, dass Trainer Michael Ende schon wieder das Team auf sechs Positionen der Startelf veränderte. Das zeugt davon, dass der Mann, der in der abgelaufenen Saison immerhin den Abstieg von zwei Zeitligisten zu verantworten hat, noch nicht weiß, wie er mit dem eigentlich auf ihn zugeschnittenen Team umzugehen hat. Mal sehen, wie es in der Liga der Schmerzen weitergeht. Am Freitag, 28. August, läuft die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart in der Düsseldorfer Arena auf. Anstoß ist um 19 Uhr.