Sonnenfinsternis in Düsseldorf – die Begeisterung war groß

Doch bevor die Sonnenfinsternis am Abend gegen 19:18 Uhr in Düsseldorf zu sehen war, spielten sich noch vielerorts dramatische Szenen ab. Denn der Run auf die Spezialbrillen war enorm und schnell waren sie überall ausverkauft. Kinder brachen in Tränen aus, weil es Eltern nicht gelungen war, noch Exemplare zu organisieren. Doch am Ende wurde es fast überall gut.
Denn an zahlreichen Orten in Düsseldorf versammelten sich Menschen, um das Spektakel zu erleben. Und wer keine Brille hatte, der konnte sie zumindest zeitweise von Mitguckern leihen, denn die Sonnenfinsternis dauerte schließlich rund 40 Minuten.

Im Rheinpark war es voll, Foto: Karina Hermsen

Auf den Gerresheimer Höhen hatten sich rund 200 Menschen versammelt, Foto: Christian Fehre
Am Rhein hatten sich viele Menschen eingefunden, in auf den Anhöhen von Gerresheim, der Segelflugplatz war auch kein Geheimtipp und wer auf Nummer sicher gehen wollte, fuhr zur Sternwarte nach Erkrath.

Eine Chipsverpackung war den Bauern dieser Camera Obscura zu einfach – hier wurde getüftelt und …

es funktionierte perfekt, Fotos: Christian Fehre
Überall gab es ein großes Gefühl der Gemeinschaft und der Ehrfurcht. Wer Profi-Equipment aufgebaut hatte, ließ die anderen mitgucken. Selbstgebastelte Cameras obscura wurden bestaunt und gejubelt, wenn sie funktionierten. Und auch die Sofi-Brillen wurden untereinander verliehen – niemand sollte leer ausgehen.

Rudelgucken mal anders, Foto: Christian Fehre
Viele waren bereits früh zu ihren Aussichtspunkten aufgebrochen, hatten Picknick, Stühle oder Decken dabei. Und natürlich wurden das Ausleihen einer Brille beispielsweise mit Selbstgebackenem belohnt.

Dann schob sich der Mond langsam vor die Sonne, Foto: Karina Hermsen

Eine komplette Sonnenfinsternis gab es in Düsseldorf nicht, aber auch so war es faszinierend, Foto: Karina Hermsen
Umsonst und draußen – mit einem riesigen Gefühl der Gemeinschaft. Ein Ereignis, bei dem jeder und jede begeistert war.